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Nach Dortmunds Dembele-Megadeal: Worauf es jetzt für die BVB-Aktie ankommt

Foto: Bernd Schmid

Die Champions-League startet wieder, Aubemayang trifft am laufenden Band, TV- und Werbeeinnahmen erreichen immer neue Rekorde und jetzt auch noch der Megadeal mit Ousmane Dembélé: Viel besser könnte es derzeit kaum laufen für Borussia Dortmund (WKN:549309). Die Aktie entwickelte sich zuletzt stürmisch, wurde aber am Montag abverkauft — möglicherweise zu Unrecht.

Ein traumhafter Transferüberschuss

Während Chelsea, Barcelona, Paris Saint-Germain und Co. sich bei ihren Spieler-Käufen mit ständig neuen Rekordsummen überbieten, melden Bundesliga-Vereine immer häufiger Transferüberschüsse. Bisher zogen viele der BVB-Legenden wie Kohler, Reuter, Sammer und Lewandowski irgendwann in Richtung München, was zwar solide Erträge einbrachte, aber auch die Mannschaft spielerisch immer ein Stück zurückwarf.

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Nun gelang es jedoch, einen fast perfekten Deal abzuschließen. Dembélé kam erst vor gut einem Jahr für 15 Mio. Euro von Stade Rennes. Wenn jetzt nach einigem unschönen Gezerre Barcelona erfolgsabhängig zwischen 105 und 147 Mio. Euro bezahlt, dann ist das mindestens eine Versiebenfachung des Einsatzes. Treffsicher hatte das Internationale Zentrum für Sport-Studien (CIES) bereits Anfang 2017 behauptet, dass der Franzose der wertvollste Spieler der Bundesliga sei. Er war nach der durchwachsenen Hinrunde ein Garant für die Rückkehr des BVB in die Champions-League-Ränge.

Das Management hat auf die Schnelle für Ersatz gesorgt und den in seiner Heimat gefeierten ukrainischen Stürmer Andriy Yarmolenko verpflichtet. An dem waren sie schon länger dran. Hoffentlich schlägt er an der Seite von Götze, Kagawa und Aubameyang besser ein, als der vermeintliche italienische Lewandowski-Ersatz Ciro Immobile. Im besten Fall kann Dortmund endlich mal wieder seriös um die Meisterschaft kämpfen.

Wie es jetzt weitergeht

Trotz des aktuellen sportlichen wie finanziellen Höhenflugs des DFB-Pokalsiegers sehe ich aber auch dunkle Wolken aufziehen. Offenbar dreht im Gleichschritt mit der internationalen Politik nun auch die Fußballwelt durch. Immer dreistere Vermarktungstechniken, Manipulationsskandale, Chaos bei den TV-Rechten, wettbewerbsverzerrende Scheiche und Oligarchen sowie allgegenwärtige Werbung für Zockerplattformen: Das alles kommt beim traditionellen Publikum nicht gut an.

Während deshalb im vergleichsweise kleinen Deutschland immer mehr Menschen den Spaß an dem verrückten Zirkus verlieren, begeistern sich allerdings in den riesigen Märkten Asiens vielleicht schon bald eine Milliarde Menschen für das Spektakel. Die Herausforderung für den BVB liegt darin, die sehr unterschiedlichen Ansprüche der eingefleischten lokalen Fans und derjenigen in Nah-, Mittel- und Fernost gleichermaßen zu befriedigen — ein schwieriger Spagat.

Gelingt es, dann dürften die Gewinne nicht nur im aktuellen Geschäftsjahr wesentlich höher ausfallen. Je mehr internationale Fans sich für den BVB interessieren, desto wertvoller wird der Club als Werbeträger. Das nutzt bereits seit Jahren der Hauptsponsor Evonik Industries (WKN:EVNK01), der auf diese Weise im wichtigen Absatzmarkt Asien seinen Wiedererkennungswert steigern konnte. Ein jüngeres Beispiel: Dass der frühere Bayern-Sponsor Opel jetzt auf dem Dortmund-Trikot Ärmelsponsor wird, könnte ein Hinweis darauf sein, dass der neue französische Eigentümer Peugeot den asiatischen Markteintritt der Marke vorbereitet.

Auch was Transferüberschüsse angeht, sind zukünftig weitere gewinnträchtige Deals zu erwarten, da Dortmund intensiv dabei ist, mehrere aussichtsreiche Talente wie beispielsweise Alexander Isak, Julian Weigl oder Christian Pulisic zu Superstars aufzubauen.

Es kommt auf die lange Frist an

Kurz- und mittelfristig sieht es also richtig gut aus. Ein Gewinn von 30 bis 50 Mio. Euro pro Jahr sollte im Schnitt locker drin sein, womit der Börsenwert des praktisch schuldenfreien Clubs in Höhe von 678 Mio. Euro (28.08.) nicht teuer wirkt, zumal über 300 Mio. Euro Eigenkapital nach unten absichern.

Bleibt die Frage, wie lange der so langsam ausufernde Hype noch aufrechterhalten werden kann. Wer überzeugt ist, dass die weltweite Fußballbegeisterung niemals versiegen wird, für den ist die BVB-Aktie auf jeden Fall auch auf dem aktuell etwas erhöhten Niveau noch sehr attraktiv.

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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