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Disney und NVIDIA: künstliche Intelligenz für bessere Filme

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Walt Disney (WKN:855686) stellte auf einer Konferenz im letzten Monat eine neue Technologie im Bereich künstliche Intelligenz vor, womit die Reaktionen an den Gesichtern der Zuschauer im Kino ausgewertet werden sollen. Diese Technologie könnte es Disney ermöglichen, noch bessere Filme herzustellen und noch ganz große Kreise ziehen.

Disney benutzt dafür die GPUs von NVIDIA (WKN:918422). Hier ist, was du dazu wissen solltest.

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Das Publikum auswerten

Diese neue Technologie von Disney fällt in einen Bereich der künstlichen Intelligenz, die auch Deep Learning genannt wird. Dabei wird versucht, menschliche Gedankenprozesse nachzustellen. Beim Deep Learning werden künstliche neurale Netzwerke trainiert, wie sie denken sollen und wie Ableitungen erstellt werden sollen. Dann wird das Gelernte auf neue Datensätze angewendet, was Bilder, Sprachdateien und so weiter sein könnten. Die GPUs von NVIDIA bieten mehrere Anwendungsmöglichkeiten von leistungsstarken Computern bis hin zur Verkürzung der Zeit, in der diese neutralen Netzwerke trainiert werden. In diesem Fall benutzte Disney Research den Tesla K40 GPU, um die Gesichtserkennung voranzutreiben.

Diese neue Technologie von Disney wurde darauf trainiert, die Gesichter der Zuschauer im dunklen Kino zu beobachten, um ihre Reaktionen wie Lächeln, Stirnrunzeln und Anzeichen von Angst auszuwerten. Das kann mit den erwünschten Reaktionen auf bestimmte Szenen abgeglichen werden. Diese Technologie kann die Reaktionen sehr genau erkennen, was es Disney erleichtern sollte, die wahren Gefühle des Publikums festzuhalten. Die bisher benutzten Methoden wie Interviews und Fragebögen sind nämlich notorisch unzuverlässig.

Die offensichtlichste Möglichkeit, diese Technologie zu benutzen, liegt beim Testpublikum. Disney könnte damit seine Filme testen und noch einige Veränderungen vornehmen, die auf den Reaktionen der Zuschauer basieren. Diese Technologie könnte auch zu einem responsiven Geschichtenerzählen führen, wo sich die Geschichte verändert und auf die Reaktionen der Zuschauer eingeht. Außerhalb des Filmbereiches könnte Disney diese Technologie auch in den Themenparks benutzen, um die Reaktionen der Besucher auf bestimmte Attraktionen zu testen. Diese Ergebnisse können dann benutzt werden, um den Unterhaltungswert weiter zu steigern.

Potenzielle Probleme mit dem Datenschutz müssen natürlich erst noch ausgeräumt werden. Die Nutzung dieser Technologie sollte aber keine Probleme darstellen. Disney könnte zuvor darüber informieren, dass diese Technologie benutzt wird, und diejenigen, die ein Problem damit haben, können sich dann einfach dazu entschließen, nicht teilzunehmen. Die Sache wird allerdings schwieriger, wenn es sich um das allgemeine Filmpublikum und die Besucher im Park handelt.

Das phänomenale Filmgeschäft

Das Filmgeschäft von Disney entwickelte sich in den letzten Jahren sehr gut. Im Steuerjahr 2016 erhöhten sich die Umsätze um 28 % im Jahresvergleich auf 9,44 Milliarden US-Dollar, was 17 % der Gesamtumsätze des Konzerns ausmacht. Die operativen Einnahmen stiegen um 37 % auf 2,7 Milliarden und machen 17,2 % in dem gesamten Segment aus. Das Filmgeschäft ist wichtiger für das Gesamtgeschäft von Disney als diese Zahlen nahelegen. Erfolgreiche Filme bieten Content für neue Attraktionen in den Themenparks und die Produktion von einer großen Bandbreite von Konsumgütern.

Das Steuerjahr 2017 entwickelt sich etwas langsamer als das Vorjahr, was das Management aber schon erwartet hatte. Das Unternehmen hatte Hits wie Rogue One, Die Schöne und das Biest und Guardians of the Galaxy 2 veröffentlicht. Das war allerdings nicht genug, um dem schwierigen Vergleich mit dem Vorjahr stand zu halten. Das Steuerjahr 2016 hatte mit Megahits wie Star Wars: Das Erwachen der Macht, Captain America: Civil War, Finding Dory, Zootopia und Das Dschungelbuch auch warten können.

Die gute Nachricht für die Investoren ist, dass der CEO von Disney, Bob Iger, erwartet, dass sich die starken Wachstumstreiber bis in das Steuer 2018 fortsetzen werden.

Unterm Strich

Die neue Technologie könnte es Disney ermöglichen, Filme herzustellen, die besser beim Publikum ankommen, selbst wenn die Technologie nur beim Testpublikum zum Einsatz kommen sollte. Wenn diese Technologie niemals herauskommen sollte, könnte sie doch helfen und als Sprungbrett für andere Technologien dienen. Alles was Disney tun kann, um den Unterhaltungsfaktor seiner Produkte zu erhöhen, sollte auch die Gewinne erhöhen.

Für NVIDIA sind das natürlich auch gute Neuigkeiten. Es scheint wahrscheinlich, dass Disney, das die GPUs von NVIDIA für mehrere Anwendungen benutzt, die GPUs auch in Zukunft für Deep Learning einsetzen wird. Die GPUs von NVIDIA im Deep Learning finden schon viele Anwendungen, von Datenzentren bis hin zu selbstfahrenden Autos.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Nvidia und Walt Disney.

Dieser Artikel wurde von Beth McKenna auf Englisch verfasst und am 27.08.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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