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Was man mit 759 Mio. US-Dollar alles machen kann

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Die berüchtigte amerikanische Powerball-Lotterie hatte über die letzten Monate mal wieder einen Mega-Jackpot aufgebaut, der nun von einer Frau aus Massachusetts geknackt wurde. Die für Normalsterbliche unfassbare Geldsumme von 758,7 Millionen US-Dollar wurden als Gewinn genannt. Nach dem Abschlag für die Sofortauszahlung und den fälligen Steuern bleiben davon etwa 340 Mio. übrig — immer noch unfassbar. Das ist der richtige Zeitpunkt, um sich einmal zu überlegen, was du damit alles anstellen könntest.

Nicht den Fokus verlieren

Laut einer amerikanischen Stiftung für Finanzbildung (NEFE) gehen rund 70% der Jackpot-Gewinner innerhalb von einigen Jahren Pleite. Viele Menschen können einfach nicht mit so viel Geld umgehen. Das Problem ist oft, dass sie sofort damit beginnen, ihre Ausgaben massiv zu erhöhen oder sogar dem Glücksspiel komplett verfallen und dann nicht mehr damit aufhören. Das Vermögen schmilzt schnell ab, während die laufenden Kosten steil ansteigen. Irgendwann kommt der Punkt, an dem der verbleibende Rest diese nicht mehr tragen kann.

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Im schlimmsten Fall hat man während dieses Wahnsinns auch noch sein altes persönliches Umfeld verloren, weil dieses plötzlich nicht mehr gut genug erschien. Der Glaube, dass ein so großer Gewinn glücklich macht, verkehrt sich somit häufig ins Gegenteil: Ein Alptraum. Deshalb ist es wichtig, nach dem ersten Jubel zu versuchen, sich in Ruhe einen Plan zurechtzulegen.

Eine unkonventionelle Möglichkeit, sich die beschriebenen Probleme vom Hals zu halten, könnte darin bestehen, sich schnell von dem Geld zu trennen, viele Menschen zu beglücken und ansonsten so weiter zu leben wie zuvor — aber wen beglücken?

Geben, aber richtig

Zum Beispiel könnte man jedem Menschen auf der Welt, der in extremer Armut lebt, einen Dollar in die Hand drücken. Diese könnten sich dann alle ein würdiges Mittagessen leisten — eine gute Sache, aber wenig effektiv. Man könnte alternativ auch eine Liste von allen Freunden, geschätzten Nachbarn und Familienangehörigen machen und jedem eine große Summe Geld zukommen lassen. Im besten Fall werden sie es einem ewig danken — möglicherweise handelt man sich dabei aber auch eine Menge Ärger ein.

Schlauer erscheint es daher, gezielt Dinge zu fördern, die einem am Herzen liegen. Das kann eine Spende an eine Hilfsorganisation sein, aber auch die Unterstützung der Selbstverwirklichung von nahestehenden Menschen durch die Bereitstellung von Wagniskapital. Dann bekommt die nette Nachbarin ihre Boutique, von der sie immer geträumt hat und der Neffe kann sein Internet-Start-up hochziehen.

So wird man schnell zum Gesellschafter von Dutzenden interessanten Projekten und sieht, wie sein Umfeld sich in Windeseile positiv fortentwickelt. Vielleicht fließt sogar mehr Geld zurück, als du investiert hast. Es kann aber natürlich auch schnell ganz schön anstrengend werden, alleine den Überblick über alle Initiativen zu behalten und klare Regeln durchzusetzen.

Mir würde das wahrscheinlich gefallen, aber grundsätzlich gehört das Geld dir und keiner kann auch nur einen Cent davon beanspruchen.

Ausgeben, aber richtig

340 Mio. US-Dollar, das entspricht aktuell etwa 280 Mio. Euro. Davon könntest du Hunderte Luxusautos kaufen und jeden Tag mit einem anderen Modell eine Ausfahrt machen. Ein Klassiker ist daneben der Kauf einer herrschaftlichen Villa mit allem erdenklichem Luxus samt wertvoller Kunst und einem Stab an Service-Personal. Fahrzeuge und Immobilien zu bezahlen sollte kein Problem sein, aber die Betriebskosten könnten dir das Genick brechen, wenn du nicht genug Reserven übrig lässt.

Vielleicht würde es dich auch reizen, wie Dietmar Hopp von SAP (WKN:716460) aus einem Dorfverein einen Bundesliga-Club zu schaffen. 280 Mio. Euro sollten für ein Stadion, ein Trainingszentrum und ein paar gute Spieler ausreichen. Willst du allerdings Neymar haben, dann ist alles auf einmal weg.

Besser gefällt mir die Idee, ein Leben lang jedes Jahr ein ganzes Kreuzfahrtschiff zu mieten und mit ein paar Hundert netten Leuten und vollem Programm einen Monat lang durch die Südsee zu schippern. Das wäre bestimmt lustig und mit ein paar Millionen Euro jährlich realisierbar. Wenn das Geld gut angelegt ist, könnte man den Spaß sogar von den Renditen bezahlen — und ich glaube, hier sind wir an einem entscheidenden Punkt.

Investieren, aber richtig

Wer viel Geld hat und auch noch im Fernsehen als großer Gewinner gezeigt wird, der macht bald Bekanntschaft mit falschen Freunden. Windige Berater versuchen plötzlich, dein Vertrauen zu gewinnen. Sie stellen dir begeistert Projekte vor, in die du unbedingt schnell investieren musst. Schon viele unbedarfte Sport- und Show-Stars wurden so um ihr Geld gebracht.

Aber warum in undurchsichtige Projekte investieren, wo man doch ganz seriös saftige Dividenden am Aktienmarkt einfahren kann? Mit 280 Mio. Euro kannst du beispielsweise 1 Prozent der Anteile von Beiersdorf (WKN:520000) oder Fresenius Medical Care (WKN:578580) kaufen und hättest noch ein schönes Taschengeld übrig. Oder du investierst über einen längeren Zeitraum immer jeweils 10 Millionen in eines von zwei Dutzend aussichtsreichen Wachstumswerten. Sorgfältig ausgewählt, wäre es verwunderlich, wenn da nicht der ein oder andere Volltreffer darunter wäre, denn die Chancen sind beim langfristigen Investieren viel größer als beim Lotto.

Geld allein macht nicht glücklich, aber es hilft …

Jeder Jeck ist anders, weshalb es kein Rezept gibt, nach dem jeder Jackpot-Gewinner glücklich werden kann. Mit 280 Mio. Euro kannst du dir fast jeden persönlichen Luxus leisten und viele Menschen an deinem neuen Reichtum teilhaben lassen. Wichtig ist allerdings, dass die Erträge aus den Investitionen stets mindestens so hoch sind wie die laufenden Kosten.

Ein solides Aktiendepot kann dafür eine perfekte Basis bilden. Derzeit sind locker Renditen von 5 % drin, bei Freenet (WKN:A0Z2ZZ) und ProSiebenSat.1 Media (WKN:PSM777) voraussichtlich sogar fast 6 %. Die Million, von der jeder Lottospieler träumt, bekommst du im Schnitt monatlich auf dein Konto überwiesen, wenn du etwa 240 Mio. Euro in Dividendenpapiere anlegst. Was wollte man mehr?

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Ralf Anders besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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