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Kommt 2017 ein Split bei Netflix?

Foto: The Motley Fool.

Die Aktie von Netflix (WKN:552484) wird gerade auf einem Allzeithoch gehandelt. Aktiensplits werden oft dazu benutzt, um steigende Kurse wieder auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Netflix vollzog erst vor zwei Jahren aus exakt diesem Grund einen Split von 7:1. Ist es jetzt wieder soweit?

Meiner Meinung nach wäre ein Split bei Netflix dieses Jahr ein Schock. Die Investoren sollten sich aber keine zu großen Sorgen darüber machen, weil diese Splits wenig oder keinen Wert für dein Investment bedeuten.

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Was passiert da eigentlich?

Netflix hat in der Vergangenheit seine Aktie schon gesplittet – im Lauf von 15 Jahren an der Börse zweimal. Hier die Einzelheiten:

Datum

Split-Verhältnis

Aktienkurs vor dem Split

Aktienkurs nach dem Split

Differenz des Marktwertes

12. Februar 2004

2:1

71,96 USD

37,30 USD

4 %

15. Juli 2015

7:1

702,60 USD

98,13 USD

(2 %)

Datenquelle: Yahoo! Finance.

Eigentlich ist nicht viel passiert. Die Kurse sowie die Zahl der Aktien veränderten sich, was am Ende zu einer Netto-Differenz von etwa null führte. Niedrige einstellige Kursbewegungen passieren bei relativ volatilen Aktien wie Netflix permanent.

Das Unternehmen hatte zum Ende des ersten Quartals 2015 62 Millionen Stammaktien ausgegeben. Im folgenden Quartalsbericht hatte sich die Zahl der Aktien auf 436 Millionen erhöht. Netflix begann darüber hinaus ältere Aktienzahlen anzugeben, als ob der Aktiensplit schon viel früher stattgefunden hätte. Daher wies das zweite Quartal 433,8 Millionen Aktien für Q1 2015 auf. Wenn wir das durch sieben teilen, dann bekommen wir 61,97 Millionen Aktien. Abgesehen von Rundungsabweichungen ist das genau derselbe Wert wie vorher.

Netflix nahm also den aktienbasierten Vertrag und dividierte den Wert einfach auf eine andere Art und Weise. Das ist wie bei einem Kuchen, den man in 42 Stücke anstatt von sechs teilt. Gleichzeitig serviert man aber sieben kleinere Stücke, um jedes größere Stück von vorher adäquat zu ersetzen. Man bekommt immer noch dasselbe Stück vom Kuchen – niemand verliert und niemand gewinnt.

Diese Spielchen generieren keinen Wert für die bestehenden Netflix-Aktien, genausowenig vermindern sie deren Wert. Das ist einfach nur mathematische Gymnastik, ohne Nutzen oder Warenwert in der realen Welt.

Warum machen sie es nicht?

Warum sollte Netflix 2017 also keinen Split vornehmen?

Diese Splits generieren keinen Wert für die Aktionäre. Es stimmt, dass einige Investoren, die gerade Geld brauchen, vielleicht nicht in Netflix investieren können, wenn der Kurs gerade zu hoch ist. Gleiches traf auch in der Vergangenheit zu, hätten die Splits nicht stattgefunden. Kursbasierte Indexe wie der Dow Jones Industrial Average werden außerdem aus dem Gleichgewicht geworfen, wenn eine teure Aktie in den Index hineinkommt. Das ist der Grund, warum Apple (WKN:865985) den Split vornehmen musste, bevor die Aktie 2015 in den Dow kam.

Selbst wenn Netflix gerne in den Dow Jones möchte, so befinden sich bereits ähnliche oder höhere Kurse als die von Netflix in diesem Index. Daher sollte es diesmal kein Problem sein.

Es macht wirklich keinen Unterschied.

Die Aktie von Netflix ist in den letzten Monaten vielleicht gestiegen, aber die Kurse sind noch lange nicht zu hoch, als dass sich niemand mehr die Aktie leisten könnte. Diese Überlegungen werden wahrscheinlich wieder auftauchen, wenn Netflix die Marken 500, 600 und 700 US-Dollar übersteigen wird. Ein Split im Jahr 2017 ist dennoch unwahrscheinlich.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Netflix.

Dieser Artikel wurde von Anders Bylund auf Englisch verfasst und am 08.05.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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