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Aktien im Rückblick: Borussia Dortmund auf Rekordhoch, Lufthansa profitiert von Air-Berlin-Pleite, Spekulationen über Daimler-Umstrukturierung

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Der DAX peilt in der zu Ende gehenden Handelswoche ein moderates Plus an, obwohl ein anziehender Eurokurs die Marktteilnehmer vorsichtig agieren ließ. Für weitere Zurückhaltung sorgte die Notenbankkonferenz in den USA, auf der sich am Freitagabend die US-Notenbankchefin und der EZB-Präsident zu Wort melden werden.

Grund zur Freude hatten die Aktionäre von Borussia Dortmund: Ihre Papiere erreichten ein 16-Jahreshoch.

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Was war an der Börse los?

Wenn der Euro zu stark steigt, fallen in Frankfurt für gewöhnlich die Aktienkurse. So auch am Montag: Die europäische Gemeinschaftswährung verteuerte sich auf über 1,18 US-Dollar, und der DAX (WKN:846900) startete mit einem Minus von 0,8 % in die neue Handelswoche. Beim XETRA-Schluss notierte der deutsche Leitindex mit 12.066 Punkten.

Die Aktie der Lufthansa (WKN:823212) profitierte wie bereits in der Vorwoche von der Favoritenrolle der Kranich-Airline im Wettkampf um die Übernahme der „besten“ Teile der insolventen Konkurrentin Air Berlin und setzte sich mit einem Aufschlag von 0,6 % an die DAX-Spitze. Den größten Tagesverlust bei den Standardwerten verbuchten die Anteilscheine von thyssenkrupp (WKN:750000), die sich um 3,2 % verbilligten.

Am Dienstag sorgte ein nachgebender Euro-Kurs für deutlich bessere Stimmung am deutschen Aktienmarkt. Der DAX legte 1,4 % auf 12.229 Zähler zu. Besonders gefragt waren Papiere, die in der jüngsten Vergangenheit zu den Verlierern gezählt hatten. Die Titel von Fresenius (WKN:578560) verteuerten sich um 3,1 %, die Anteilscheine von Linde (WKN:648300) gewannen 2,5 % und der Börsenwert von Bayer (WKN:BAY001) stieg um 2,4 %.

Die erfolgreiche Übernahme durch die Investoren Bain Capital und Cinven verhalf der im MDAX (WKN:846741) notierten Aktie des Medikamentenproduzenten STADA (WKN:725180) zu einem neuen Rekordhoch. Das Plus betrug diesmal 1,9 %.

Im Vorfeld der Notenbankkonferenz in Jackson Hole (USA) agierten die Anleger am Mittwoch eher vorsichtig. Der Kurs des Euro, der sich wieder oberhalb der Marke von 1,18 US-Dollar einpendelte, wirkte sich ebenfalls negativ aus. Der deutsche Blue-Chip-Index gab 0,5 % auf 12.174 Punkte ab.

Medienwerte standen europaweit unter Druck, weil die marktführende britische Werbeagentur WPP ihre Jahresprognose drastisch gesenkt hatte. In Frankfurt landete die Aktie von ProSiebenSat.1 Media (WKN:PSM777) mit einem Abschlag von 3,7 % ganz unten in der DAX-Tabelle.

Nach einem Anstieg von 2,6 % erreichten die Papiere des Bundesligisten Borussia Dortmund (WKN:549309) den höchsten Kurs seit 16 Jahren. Die Fußball-Aktie profitierte von Spekulationen über den bevorstehenden Wechsel des Spielers Ousmane Dembele zum FC Barcelona für eine Ablösesumme von rund 130 Millionen Euro.

Auch der Donnerstag stand im Zeichen der bevorstehenden Notenbankkonferenz in Jackson Hole, auf deren Rednerliste u. a. die Fed-Chefin Janet Yellen und der EZB-Präsident Mario Draghi stehen. Der DAX bewegte sich kaum vom Fleck und ging beim Stand von 12.181 Punkten mit einem Plus von 0,1 Prozentpünktchen in den Feierabend.

Ein Bericht im manager magazin, laut dem der Automobilkonzern Daimler (WKN:710000) den Umbau in eine Holding-Struktur plant, lenkte die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf die gesamte Branche. Daimler-Papiere zogen um 1,5 % an, die Aktie von BMW (WKN:519000) gewann 0,9 % und die Vorzüge von Volkswagen (WKN:766403) legten 0,8 % zu.

Am Freitag deutete sich ein freundlicher Wochenausklang an. Das deutsche Kursbarometer stieg bis 16:30 Uhr um 0,2 %.

Wie geht es weiter?

Am Montag (28.08.) stehen weder Unternehmensergebnisse noch wichtige volkswirtschaftliche Kennzahlen zur Veröffentlichung an.

Am Dienstag (29.08.) gibt das GfK-Konsumklima für September Hinweise auf die Stimmung der deutschen Verbraucher. Auch in den USA wird ein Index zum Verbrauchervertrauen veröffentlicht. Der US-Konzern Best Buy liefert Quartalszahlen.

Wir wünschen den Lesern des Motley Fool ein schönes Wochenende.

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Winfried Rauter besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW, Daimler, Fresenius und Linde.

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