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Zwei wichtige Punkte aus dem Quartalsbericht von Stratasys

Bildquelle: Flickr-User Fooleditorial.

Stratasys (WKN:A1J5UR) meldete letzten Mittwoch die Ergebnisse von Q2 2017. Die Umsätze des 3D-Druckers fielen im Jahresvergleich um 1,2 %. Der Verlust pro Aktie verringerte sich und der bereinigte Gewinn pro Aktie stieg verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 42 %.

Stratasys konnte die Erwartungen der Wall Street beim Gewinn pro Aktie und auch die Konsensschätzung beim Umsatz übertreffen.

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Die Quartalsberichte geben oft nicht viele Informationen, die über die Zahlen hinausgehen. Deutlich mehr erfährt man jedoch während der Telefonkonferenz mit den Analysten. Hier sind zwei Dinge, die wir dabei erfahren haben.

1. Der neue F123 verkauft sich weiterhin gut

CEO Ilan Levin:

Wir freuen uns über die positive Reaktion des Marktes auf den neuen F123, der im Februar 2017 auf den Markt kam. Er wurde jetzt schon über 1000 bestellt und generiert bei den professionellen Nutzern ein bedeutendes Interesse an Rapid Prototyping.

CFO Lilach Payorski:

Innerhalb der Kategorie Produktumsätze fielen die Systemumsätze verglichen mit dem letzten Jahr um 6 % aufgrund einer Veränderung im Produktmix nach der positiven Marktreaktion auf unseren kostengünstigeren F123 für den Profimarkt für Rapid Prototyping.

Es ist sehr positiv, dass sich der neue 3D-Drucker so gut verkauft. Das war auch schon im ersten Quartal der Fall, als dieses Gerät einen großen Teil des Umsatzes lieferte. Darüber liefert der F123 verglichen mit dem Vorjahr jetzt auch einen größeren Teil am Produktmix.

Investoren sollten erkennen, dass diese Veränderung im Produktmix der primäre Grund für den Rückgang bei den Systemumsätzen und der Produkt-Bruttomarge ist. Wir würden natürlich lieber gar keine Rückgänge sehen, das ist aber ein besserer Grund als fallende durchschnittliche Verkaufspreise bei den bestehenden Produkten. Letzteres könnte auch zu einem gewissen Grad eine Rolle spielen, aber das Management von Stratasys merkte an, dass die Veränderung im Mix der Hauptgrund wäre.

Die Produkt-Bruttomarge sank aufgrund der erwähnten Veränderungen im Produktmix von 63,5 % des Vorjahreszeitraumes auf 59,9 %. Sequentiell erhöhte sich diese Kennzahl aber, da in Q1 nur 57,9 % erzielt werden konnten. Payorski sagte, dass das Unternehmen mit dem F123 auf einem guten Weg wäre, da er ja die Margen verringere. Das Unternehmen konnte aber auch mehr von den teureren Produkten verkaufen, was gut für die Bruttomarge wäre.

Levin merkte an, dass die Bestellungen von mehreren F123-Modelle üblicherweise von den bestehenden Kunden kämen, während Einzelbestellungen üblicherweise von Neukunden getätigt würden. Die Möglichkeit für das Unternehmen besteht hier darin, den Neukunden teurere 3D-Drucker für die Produktion von Werkzeugen und anderen Teilen zu verkaufen.

2. Bemerkenswerte Initiativen und Partnerschaften mit der Luft- und Raumfahrtindustrie

Dazu gab Levin folgendes zu Protokoll:

Wir glauben, dass unsere Partnerschaften mit führenden Unternehmen die Entwicklung von hochwertigen Anwendungen beschleunigen wird. Dies wird uns erlauben, dem Markt mehr Werte zu geben.

Wir freuen uns über die Reaktion des Marktes auf unsere Produkte und Dienste zur Verbesserung der Produktion. Das zeigt sich teilweise an den neuen Partnerschaften, die wir bei und nach der Paris Air Show verkünden konnten.

Stratasys hatte im letzten Quartal mehrere bemerkenswerte Partnerschaften verkündet. Das Unternehmen startete die Fortus 900mc Aircraft Interiors Certification Solution für die Produktion von zertifizierbaren Flugzeugteilen für den Innenraum. Für diese Lösung braucht es ein Qualifizierungsprogramm der FAA, dem National Institute of Aviation Research und America Makes. Damit sollen größere Probleme bei der FAA-Zertifizierung aus dem Weg geräumt werden. Gleichzeitig soll es die Herstellung von Flugzeugteilen erleichtern, die besser vervielfältigbar sind und länger halten.

Das Unternehmen verkündete, dass Western Tool & Mold, ein Lieferant aus Hongkong, diese Lösung für die Produktion von zertifizierbaren Flugzeugteilen im Innenraum benutze.

Stratasys verkündete auch, dass Airbus den On-Demand 3D-Druck-Dienst nutze, um Polymer-Teile für den A350 XWB zu produzieren.

Das Unternehmen verkündete auch, dass Boom Supersonic und Eviation Aircraft die 3D-Druck-Lösungen von Stratasys benutzen würden, um Kosten zu senken und den Designzyklus für das Flugzeug der nächsten Generation zu beschleunigen. Das Ziel der Partnerschaft mit Boom besteht darin, den kommerziellen Flugbetrieb einen Schritt näher an Überschallgeschwindigkeit zu bringen.

Die Quartalsergebnisse waren gemischt, das Unternehmen macht aber gute Fortschritte bei seinen Partnerschaften mit führenden Unternehmen in mehreren Bereichen. Stratasys glaubt, dass sich das langfristig auszahlen wird. Zusätzlich zu den besprochenen Initiativen und Partnern ist das Unternehmen für seine 3D-Druck-Technologie der nächsten Generation mit den Namen Infinite Build und Robotic Composite auch Partnerschaften mit Ford, Boeing und Siemens eingegangen.

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The Motley Fool empfiehlt Stratasys.

Dieser Artikel wurde von Beth McKenna auf Englisch verfasst und am 13.08.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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