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Worauf man beim Quartalsbericht von Tesla achten sollte

Foto: The Motley Fool

Nur ein paar Tagen nach der Vorstellung des Model 3, ist es für die Investoren von Tesla (WKN:A1CX3T) an der Zeit, sich die Quartalsergebnisse des Unternehmens anzusehen. Tesla wird seine Quartalsergebnisse am 2. August nach Handelsschluss verkünden.

In den letzten drei Monaten konnte die Aktie um 8 % steigen, in den letzten sechs Monaten um 36 %. Daher werden die Investoren diesmal besonders genau aufpassen. Drei Bereiche werden hierbei besonders wichtig: die Bruttomarge im Bereich Automotive, die Investitionsausgaben und der Ausblick auf die Absatzzahlen.

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Zuerst die Zahlen aus dem letzten Quartal.

Kennzahl

Q1 2017

Q1 2016

Veränderung im Jahresvergleich

Umsatz

2,7 Mrd. USD

1,1 Mrd. USD

135 %

Bereinigte Bruttomarge Automotive

27,8 %

20,2 %

760 Basispunkte

Bereinigter Gewinn pro Aktie

(1,33 USD)

(1,46 USD)

0,13 USD

Investitionsausgaben

553 Mio. USD

217 Mio. USD

155 %

Datenquelle: Tesla, Brief an die Aktionäre aus dem ersten Quartal. Tabelle: Autor.

Die Bruttomarge Automotive

Die Bruttomarge nach GAAP und Nicht-GAAP erhöhte sich im letzten Quartal im Jahresvergleich bedeutend. Die GAAP-Bruttomarge erhöhte sich um 340 Basispunkte, während sich die Nicht-GAAP-Bruttomarge, bei der aktienbasierte Vergütung und 0 Emissionszertifikate nicht mit eingeschlossen sind, um 760 Basispunkte erhöhte.

Tesla erwartet aber nicht, dass die Bruttomarge in Q2 stabil bleibt. Das Management erwartet einen Rückfall um 250 Basispunkte. In Q1 profitierte man von den Umsätzen für den verbesserten Autopiloten von bereits ausgelieferten Fahrzeugen, da das Unternehmen diese Funktion zum ersten Mal aktivierte. Das Management warnte, dass diese Kennzahl in Q2 niedriger ausfallen würde.

Das Management erwartet geringere Fahrzeugkosten, da Tesla jetzt effizienter produziert. Aber diese Verbesserungen werden natürlich von dem Vergleich mit dem vorhergehenden Quartal überschattet.

Im Jahresvergleich erwartet Tesla eine Erhöhung der Bruttomarge im Bereich Automotive von beeindruckenden 340 Basispunkten. Das zeigt schon, dass Tesla von größerer Effizienz und der Massenproduktion profitiert.

Investitionsausgaben

Vor der Veröffentlichung des Model 3 steigen die Investitionsausgaben des Unternehmens stark an. Das zeigte sich bereits im ersten Quartal, als die Investitionen um 155 % im Jahresvergleich auf 553 Millionen US-Dollar gestiegen waren. Im zweiten Quartal sollen sie noch weiter steigen.

Tesla gab an, man rechne bis zum Start der Produktion des Model 3 mit Investitionsausgaben in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar. Da das erste Model 3 ein paar Tage nach Ende des zweiten Quartals vom Band rollte, wird ein Großteil dieser erwarteten 2 Milliarden US-Dollar wahrscheinlich in Q2 fallen.

Tesla hat in Q1 bereits eine halbe Milliarde ausgegeben, daher sollten die Investoren dieses Mal mit 1,4 Milliarden rechnen.

Ausblick auf die Absatzzahlen

Da Tesla bereits die Auslieferungen für Q2 gemeldet hat, werden sich die Investoren nun mehr für den Ausblick interessieren.

Obwohl das Model 3 für höhere Absatzzahlen sorgen wird, scheinen das Model S und das Model X schon das Maximum erreicht zu haben. Die Auslieferungen stiegen im zweiten Quartal um 53 % im Jahresvergleich, sequentiell sanken sie aber um 12 %. Der Ausblick des Managements für die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte war nicht sonderlich euphorisch, daher scheint Tesla hier nicht mit höheren Absatzzahlen zu rechnen.

Wie kann das Model 3 in der zweiten Jahreshälfte helfen? CEO Elon Musk gab den Investoren bereits einen Einblick in seine Erwartungen. Er erwartete 100 Auslieferung im August und 1.500 im September. Im Dezember möchte Musk 20.000 Fahrzeuge ausliefern.

Die Investoren sollten auch nach weiteren Informationen zum Model S und Model X sowie nach deren Auslieferungszahlen Ausschau halten. Dasselbe gilt für die Erwartungen bei den Auslieferungen des Model 3.

Tesla meldet die Ergebnisse des zweiten Quartals am Mittwoch, den 2. August.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Daniel Sparks auf Englisch verfasst und am 31.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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