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Wie weit kann die Commerzbank-Rallye noch gehen?

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Aktionäre der Commerzbank (WKN:CBK100) finden sich in diesem Jahr in einer ungewohnten Position wieder. Die Aktie hat im bisherigen Jahresverlauf mehr als 50 % an Wert gewonnen und ist damit der beste Performer im deutschen Leitindex DAX. Die große Frage, die sich Besitzer der Aktie nun stellen sollten, lautet also: Ist die Rallye nun vorbei, oder geht es gerade erst so richtig los?

Schauen wir dazu zuerst einmal auf die Zahlen des letzten Geschäftsjahres.

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Solide Kapitalquoten beruhigen vorerst

Zugegeben, die Kapitalausstattung kann man inzwischen wohl als solide bezeichnen. Die Kernkapitalquote liegt bei ordentlichen 12,5 %. Damit dürfte vorerst genügend Kapital vorhanden sein, um eventuelle Rezessionen oder Ähnliches ohne Probleme zu überstehen. Vorgeschrieben ist ein Minimum von 7 % und ein zusätzlicher Kapitalpuffer von 2,5 %, der aber zumindest zeitweise unterschritten werden darf. Derzeit sind 27,1 Milliarden Euro an Kapital vorhanden. Die Bank müsste also mehr als 10 Milliarden Euro verlieren, um die 7 % Grenze zu unterschreiten. Sorgen um die Kapitalausstattung sollten also kein Hindernis für die Aktie sein.

Doch das viele Kapital ist sowohl Fluch als auch Segen, denn neben der Sicherheit, die es bietet, wird es deutlich schwieriger, die Renditeerwartungen der Aktionäre zu erreichen.

Verschwindend geringe Eigenkapitalrendite hält die Aktie am Boden

Dass man diese Erwartungen noch nicht annähernd erreichen kann, lässt sich schon am Aktienkurs ablesen. Die Bank wird an der Börse momentan bei einem Aktienkurs von 11,14 Euro (28.07.2017) mit etwa 14 Milliarden Euro bewertet. Warum geht man an der Börse also davon aus, dass die Bank nur halb so viel Wert ist, wie das gebundene Kapital? Ganz einfach:

Im vergangenen Geschäftsjahr konnte eine Rendite auf das eingesetzte Kapital von lediglich 1,2 % erzielt werden. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sah die Situation schon etwas besser aus. Der auf das Gesamtjahr hochgerechnete Wert konnte immerhin auf 3,3 % gesteigert werden. Das ist zwar eine ordentliche Verbesserung, aber trotzdem keineswegs konkurrenzfähig.

Die niedrige Bewertung ist angesichts dieser verschwindend geringen Rendite natürlich auch nur logisch. Um eine Rendite von 1,2 % zu erzielen muss man keine Aktien kaufen. Dafür würden beispielsweise auch britische Staatsanleihen reichen. Der Kauf der Staatsanleihen kann im Gegensatz zur Investition in Aktien als nahezu risikolos angesehen werden. Wenn ich nun an einer stabilen Rendite interessiert bin, kaufe ich natürlich lieber Staatsanleihen als Aktien. Der Vorteil der Aktie ist dagegen, dass die Möglichkeit auf hohe Kursgewinne besteht. Damit es dazu kommt, muss aber noch einiges passieren.

Bescheidene Ziele für die Zukunft

Laut der aktuellen Unternehmenspräsentationen geht man davon aus wesentlich mehr als die derzeitigen 3,3 % Rendite erwirtschaften zu können. Im derzeitigen Zinsumfeld sollen mehr als 6 % Rendite drin sein und in Zeiten normaler Zinsen mehr als 8 %. Doch auch das sind verhältnismäßig niedrige Ziele, die es der Bank schwer machen werden, zu wachsen, gleichzeitig Geld an die Aktionäre auszuzahlen und im Zweifelsfall weiteres Eigenkapital aufzubauen. Noch dazu dürfte es noch ein langer Weg bis zum Erreichen dieser Ziele sein, immerhin müsste der Gewinn vom aktuellen Niveau aus verdoppelt werden. Langfristig könnte die niedrige Rendite daher einem weiteren Kursanstieg im Wege stehen, da so mancher Konkurrent wesentlich bessere Zahlen vorweisen kann und daher die attraktivere Wahl sein könnte.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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