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Royal Dutch Shell: Dem Ölpreis getrotzt, aber…

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Es ist wieder soweit. Der Dividendenliebling Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) öffnet zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Bücher und lässt Einblicke in das aktuelle Geschäftsleben des Unternehmens zu.

Um vorab gleich die Spannung etwas abzumildern, können wir festhalten, dass Royal Dutch Shell zwar in gewisser Art und Weise dem niedrigen Ölpreisniveau tendenziell getrotzt hat, aber nicht mit Glanz und Gloria.

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Das Trotzen in den Zahlen

Zum Teil wurden die frischen Quartalszahlen von Shell in der medialen Berichterstattung regelrecht euphorisch aufgenommen. Anlass hierfür war, dass der Umsatz von 58,4 Milliarden US-Dollar auf 72,1 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Immerhin ein Anstieg von rund 23 %.

Und auch der Gewinn legte um rund 40 % auf 3,6 Milliarden US-Dollar zu. Das sprengte so manche, pessimistische Erwartung einiger Analysten.

Heruntergebrochen auf jede Aktie betrug das Ergebnis 0,44 US-Dollar je Aktie. Um auch hier gleich die Euphorie ein wenig zu dämpfen: Die Quartalsdividende in Höhe von 0,47 US-Dollar je Aktie kann durch das Ergebnis nicht in voller Höhe gedeckt werden. Glücklicherweise stieg allerdings der Cashflow je Aktie, weshalb man sich temporär dennoch wenig Sorgen um die momentane Ausschüttungshöhe machen muss.

Das Aber dieser Zahlen überwiegt dennoch

Auch wenn, wie gesagt, die Zahlen zum Teil mit Freude aufgenommen worden sind, symbolisieren sie insgesamt aber einen Rückschritt. Wenn wir beispielsweise die Ergebnisse des letzten Quartals zu Vergleichszwecken heranziehen, fällt schnell auf, dass die aktuellen Zahlen nicht an diese Ergebnisse herankommen.

In Q1 wurde noch ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,92 US-Dollar je Aktie verbucht. Die derzeitigen 0,44 US-Dollar je Aktie sind daher ein Rückschritt um mehr als die Hälfte. Ich hatte Anfang des Monats über diese Erwartungshaltung bereits berichtet.

Auslöser für diesen Rückgang waren selbstverständlich die auf Tauchstation gegangenen Ölpreise. Nach wie vor ist das Ergebnisglück Shells nämlich an die Preisentwicklung des schwarzen Goldes gekoppelt.

Ausrutscher auf einem holprigen Weg nach oben?

Wie dem auch sei: Auch wenn die aktuellen Quartalszahlen vielleicht eher nicht die Grundlage für Freudensprünge sein sollten, stehen wir Fools insgesamt dafür ein, einzelne, kleine Zeitabschnitte nicht allzu stark zu gewichten.

Langfristig wirkt Royal Dutch Shell aufgrund seiner stabilen, seit Jahrzehnten ungekürzten Dividende weiterhin attraktiv. Beflügeln sollte in naher oder ferner Zukunft außerdem der Ausgleich von Angebot und Nachfrage beim Ölpreis, irgendwann könnte sogar wieder ein Nachfrageüberhang vorhanden sein. Das dürfte sodann auch Shell gefallen und für bessere Ergebnisse sorgen, als die, die jüngst abgeliefert worden sind.

Warten wir daher ab, was die nächsten Zahlen uns offenbaren werden. Sofern sich die jüngere Ölpreiserholung als nachhaltig erweisen sollte, dürften wir dann wieder mit wirklich zufriedenstellenden Ergebnissen rechnen können.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell (B-Aktien). The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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