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Ordert Emirates wirklich den Boeing 787 Dreamliner?

Quelle: Flickr Elvis Fool

In den vergangenen Jahren gab es immer mal wieder Spekulation darüber, ob Emirates sich nicht doch von Boeing (WKN:850471) den 787 Dreamliner besorgt, um die Flotte an Widebodies zu vervollständigen.

Letzte Woche haben verschiedene News-Portale berichtet, dass der Deal zwischen den beiden so gut wie eingetütet sei. Emirates soll auf der Dubai Air Show im Herbst ein paar 787-9er und 787-10er bestellen. Das wäre für Boeing tatsächlich ein Coup, der dafür sorgen könnte, dass die Produktion wieder hochgefahren wird.

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Allerdings basierten diese Nachrichten auf einem einzigen nicht bestätigten Bericht von Saj Ahmad von Strategic Aero Research. Es scheint schon logisch, dass Emirates sich irgendwann mal für einen Dreamliner entscheiden würde. Vielleicht sogar dieses Jahr. Allerdings ist das bislang noch alles andere als sicher.

Emirates lässt vortanzen

Vor drei Jahren hat Emirates die Bestellung von 70 Airbus (WKN:938914) A350 Widebodys storniert. Die Fluglinie ließ damals verlauten, dass der A350 nicht mehr relevant wäre, nachdem der Hersteller Veränderungen am Modell vorgenommen hatte. Außerdem machte man in der Flotte andere, dringendere Bedürfnisse aus.

Kurz darauf befeuerte Emirates’ CEO Tim Clark einen erneuten Wettbewerb zwischen dem A350 von Airbus und der 787 von Boeing. Der Sieger würde von der Fluglinie mit Bestellungen bedacht werden. Ursprünglich hat sich Emirates bis Ende 2015 entscheiden wollen, aber erst schob man das Urteil bis Ende 2016 raus, dann bis Ende 2017.

Da Emirates bereits einmal die Bestellung für den A350 storniert hatte, schien Boeing die besseren Chancen zu haben. Dennoch sollten Anleger nicht einfach so annehmen, dass Airbus aus dem Rennen ist.

Emirates mit Problemen

Bei Emirates heißt es nach wie vor, dass die Entscheidung für das neue Flugzeug bis Ende des Jahres getroffen werden soll. Aber das wurde ja in der Vergangenheit bereits zwei Mal verschoben. Könnte also locker nochmal passieren.

Emirates hat in jüngster Zeit finanziell eher schwache Zahlen vorgelegt. Deshalb sollte man vorsichtig sein. Im letzten Geschäftsjahr (das Ende März zuende ging), ist der Profit 83 % gesunken. Emirates wird weiter unter Druck geraten, weil Billig-Airlines auch auf Langstreckenflügen stark wachsen. Nach dem „Laptop-Verbot“ mussten auch einige Flüge in die USA gestrichen werden.

Auch wenn die US-Regierung dieses Laptop-Verbot für Flüge aus Dubai wieder aufgehoben hat, könnte die verstärkte Konkurrenz sich negativ auf die Resultate auswirken. Darum ist gar nicht so klar, dass man bei Emirates neue Flugzeuge braucht. Es könnte sinnvoll sein, noch ein oder zwei Jahre die Situation zu beobachten und dann erst zu entscheiden.

Boeing könnte die Bestellung gebrauchen

Emirates ist in vergangenen Jahren zum größten Abnehmer von Widebody-Flugzeugen weltweit geworden. Airbus und Boeing ist es gleichermaßen wichtig, dass Emirates zuschlägt, weil der Markt für Widebodies zuletzt nicht gerade toll war.

Anfang 2017 ist Emirates stark gestartet, bis Mitte dieses Jahres konnte man 75 Bestellungen für die 787 festmachen. Ein Deal mit Emirates über 70 Flugzeuge könnte dafür sorgen, dass man die Jahresziele (145 Einheiten) erreicht.

Und doch würde dieser Auftrag nicht reichen Boeings Plan, die Produktion von 12 pro Monat auf 14 pro Monat bis 2019 zu erreichen. Um die Produktion von 14 pro Monat ein paar Jahre lang zu halten, müsste man noch schneller Flugzeuge an den Mann bringen.

Anders gesagt: Ein Deal mit Emirates müsste geschehen, damit Boeing in den kommenden Jahren die Produktion hochfahren kann. Andererseits müssten auch noch andere Käufer dazukommen.

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The Motley Fool besitzt keine der angegebenen Aktien.

Dieser Artikel von Adam Levine-Weinberg erschien am 23.7.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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