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Apple entwickelt seine eigene OLED-Technologie

Foto: The Motley Fool.

Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass Apple (WKN:865985) versucht bei der Lieferkette immer mehr von Samsung unabhängig zu werden. Das ist aber leichter gesagt als getan, da Samsung ein riesiges Unternehmen im Bereich Halbleiter und anderen Teilen ist, die für Verbraucherelektronik nötig sind. Zusätzlich ist Samsung sehr gut darin, hochwertige Hardwarekomponenten zu liefern. Beispielsweise stieg Apple vor ein paar Jahren erst auf Taiwan Semiconductor um. Samsung konnte seither etwas von dem Chip-Geschäft zurückgewinnen, aber Taiwan Semiconductor könnte seine Position halten dank den Verbesserungen bei der 7-Nanometer-Technologie.

Es gibt ein Risiko dabei, sich auf einen Konkurrenten als primären Lieferanten zu verlassen. Daher bietet es strategische Vorteile, auch bei anderen einzukaufen. Apple möchte dieses Jahr die OLED-Display-Technologie in seine iPhones einbauen. Samsung ist aber bisher der einzige Lieferant für diese Paneele. Der Mac-Hersteller entwickelt aber schon seine eigene Technologie, was die Basis für den unvermeidlichen Übergang in der Zukunft legen wird.

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Investition in die Anlagen

Digitimes meldet, dass Apple vor kurzem die entsprechenden CVD-Maschinen gekauft habe, um eine OLED-Fertigung auf die Beine zu stellen (Quelle: ET News). Die CVD-Maschinen werden für die Herstellung der OLED-Paneele gebraucht und helfen, Kontamination zu vermeiden. Es ist nicht klar, wie viele Maschinen Apple gekauft hat, aber Samsung hat dieses Jahr schon fünf davon gekauft. LG Display hat zwei und BOE Technology hat eine gekauft.

Apple hatte sich schon in Gesprächen mit BOE Anfang des Jahres gefunden, um die OLED-Paneele von dort zu kaufen. BOE ist eines von wenigen chinesischen Unternehmen, die weiterhin in die OLED-Herstellung investieren. Die Paneele von LG Display wurden von Apple noch nicht bewertet und BOE wird die Produktion erst im Jahr 2018 erhöhen, was erklären könnte, warum Samsung für 2017 der einzige Lieferant ist.

Apple würde sich wahrscheinlich nicht persönlich um die Produktion kümmern

Apple könnte die CVD-Maschinen für die Herstellung von OLED-Displays kaufen, wir dürfen aber nicht vergessen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich Apple selbst darum kümmern wird. Stattdessen wird dieses Equipment wahrscheinlich im Werk eines Vertragspartners installiert, der sich dann darum kümmern wird. Das ist das Standardherstellungsmodell von Apple.

Das Unternehmen hatte Ende 2016 7,8 Milliarden US-Dollar in Vermögenswerten in China, was primär aus Anlagen und Werkzeugen für die Herstellung besteht. Apple legt diese Information einmal im Jahr offen.

Es gibt aber noch einen weiteren interessanten Punkt. Wenn Apple die Produktion der OLEDs selbst kontrollieren möchte, dann legt es nahe, dass eine direkte Lizenz von Universal Display (WKN:917585) eine gute Idee sein könnte. So bullisch wie die Investoren von Universal Display in den letzten Jahren in Bezug auf Apple waren, so haben sie doch immer angenommen, dass Apple nur Paneele von den Lizenznehmern und Kunden von Universe Display wie Samsung oder LG Display kaufen würde. Ein direkter Lieferant von Apple zu sein ist ein zweischneidiges Schwert, Apple als direkten Lizenznehmer für sich gewinnen zu können, wäre aber ein großer Gewinn für den OLED-Spezialist.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple und Universal Display.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 24.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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