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Deutschlands erster Super-Stromer beweist: Noch kann nur Tesla Elektroauto

Foto: Tesla

Nicht gerade wenige sind davon überzeugt, dass die Aktie von Tesla (WKN:A1CX3T) sich in einer Blase befindet, die schon bald platzen wird. Eines ihrer Hauptargumente ist, dass Tesla die Kunden fehlen werden, sobald endlich die vielen attraktiven Elektromodelle der Konkurrenz auf den Markt kommen.

Das erste deutsche Elektromodell mit wirklich annehmbarer Reichweite deutet allerdings darauf hin, dass sich die deutschen Hersteller bisher alles andere als geschickt anstellen. Ein Detailblick verrät, wieso Tesla bisher noch nichts zu befürchten hat.

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Große Versprechen

Erst einmal hat Opel, das neuerdings zu PSA Peugeot Citroën (WKN:852363) gehört, wirklich endlich alles richtig gemacht. Der neue Vollstromer Opel Ampera-e kann mit einer beeindruckenden Reichweite von bis zu 520 km punkten. Der e-Golf von VW schafft gerade einmal bis zu 300 km, der BMW i3 nur bis zu 190 km und das Model 3 von Tesla bis zu 350 km.

Somit lässt sich wirklich sagen, dass der Opela Ampera-e zum ersten Mal ein Mittelklasse-Elektroauto darstellt, dass eine absolut alltagstaugliche Alternative zu einem Auto mit Verbrennungsmotor bietet. Allerdings sieht bisher alles danach aus, dass sich Opel bei der Markteinführung absolut blamieren wird. Gerade dort, wo viele Tesla-Skeptiker den großen Vorsprung der etablierten Marken sehen, schwächelt also der erste ernstzunehmende Tesla-Konkurrent eines deutschen Herstellers.

Viel Geduld und viel Geld

Man würde denken, dass einer der größten Autohersteller der Welt, im Gegensatz zum Startup Tesla, die Produktion eines neuen Modells so ziemlich nach Lust und Laune hochfahren kann. Schließlich hat man schon Jahrzehnte Expertise, gigantische Fabriken und auch jede Menge Kapital.

Bisher scheitert Opel aber komplett an der Skalierung. Die Nachfrage scheint da zu sein, aber die wenigen Exemplare, die man bisher herstellen kann, gehen erst einmal nach Norwegen. Deutsche Interessenten werden mit der Aussicht vertröstet, Ende 2018 einen Ampera-e besitzen zu dürfen, falls sie es auf eine Warteliste geschafft haben.

Du hast richtig gelesen, es gab für eine kurze Zeit eine Warteliste, die allerdings nach wenigen Tagen wieder geschlossen wurde, weil selbst die Warteliste von Opel selbst als überfüllt angesehen wurde. Vielleicht denkt man ja mittlerweile über eine Warteliste für die Warteliste nach. Branchenkenner rechnen damit, dass der Opel Ampera-e erst 2019 verfügbar sein wird, bis dahin steht wahrscheinlich schon Teslas Model Y in den Startlöchern.

Man sollte jetzt ebenfalls nicht denken, dass Opel hier versucht das Rad neu zu erfinden, indem es ein bahnbrechend erschwingliches Elektroauto für den Massenmarkt produzieren will. Die erste Version des Ampera-e, das wohlgemerkt kein Luxusauto ist, geht mit einem Preis von 44.060 Euro an den Start.

Tesla gibt noch immer die Richtung vor

Natürlich steht auch Tesla vor vielen Herausforderungen. Die geplante Massenherstellung des Model 3 wird gerade erst begonnen. Trotzdem sollten sich auch die Tesla-Skeptiker genau mit den Fakten auseinandersetzen.

Fakt ist, dass Opel theoretisch als erster deutscher Hersteller bereits ein attraktives Elektromodell im Angebot hat. Fakt ist aber auch, dass die tatsächliche breite Verfügbarkeit des Ampera-e peinlich lange auf sich warten lässt, dass bisher keine Besserung in Sicht ist und dass man als Kunde ganz schön viel Geld für den ganzen Spaß hinblättern muss.

Wer meint, die deutsche Autoindustrie kann nach Lust und Laune Tesla die Stirn bieten, sollte seine Meinung noch einmal überdenken.

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Marlon Bonazzi besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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