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Die aktuelle Eurostärke – Fluch oder Segen für Investoren?

Foto: Matt Koppenheffer

Seitdem Mario Draghi leichte Andeutungen in Bezug auf ein Ende der Geldschwemme sowie ein Aussteigen aus der Niedrigzinsphase gemacht hat, ist der Euro kaum noch zu halten. Seit März kennt unsere europäische Gemeinschaftswährung, oft verglichen mit dem US-Dollar, kein Halten mehr.

Innerhalb dieser gut drei Monate holte die Gemeinschaftswährung um knapp neun Cent auf. Notierte der Euro Mitte März noch im Bereich der 1,06 US-Dollar je Euro, bekämen wir heute (15.07.2017) hingegen bereits über 1,15 US-Dollar je Euro.

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Viele Investoren wissen in Anbetracht eines starken Euros nicht so recht, wie sie die neue Währungsstärke einordnen sollen. Lass uns daher im Folgenden einmal schauen, wem die Eurostärke nützt, und wem sie möglicherweise schadet.

Die Leidtragenden

Belastet vom momentan erstarkten Euro werden Investoren, die bereits in ausländische Werte, wie beispielsweise amerikanische Unternehmen, investiert sind. Wird der US-Dollar nämlich im Vergleich zum Euro abgewertet, schlägt sich das umgerechnet auch auf den Kurs der jeweiligen Aktien nieder. Es kommen Kursverluste in der heimischen Währung des Euro zustande, auch wenn die Aktien in der ursprünglichen Währung (in diesem Fall in US-Dollar) möglicherweise nicht sinken, beziehungsweise nicht stark genug ansteigen. Ein Verkauf von ausländischen Aktien ist in solchen Zeiten folglich eher ungünstig.

Ebenfalls werden Investoren belastet, wenn sie Dividenden der Unternehmen erhalten. Da auch diese zunächst in der Heimatwährung ausgeschüttet werden und zu marktaktuellen Umrechnungskursen eingetauscht werden, bekommen Investoren oftmals deutlich weniger, als noch vor ein paar Monaten.

Hinzu kommt natürlich, dass solche starken Euronotierungen auch die Exporte der deutschen Produzenten belasten, da diese im Vergleich zu ausländischen Konkurrenzprodukten teurer und damit unattraktiver werden. Auch das könnte die Ergebnisse der Unternehmen auf Dauer währungsbedingt verwässern, wodurch hiesige Investoren ebenfalls mittelbar in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wem nützt ein so starker Euro also?

Die Nutznießer

Tja, gute Frage! Einer großen Menge bereits Investierter offensichtlich nicht. Aber da sind wir auch schon beim entscheidenden Punkt!

Einen großen Nutzen bringen starke Euronotierungen nämlich denjenigen, die noch nicht in ausländische Unternehmen investiert sind. Denn, wie du unschwer anhand meiner bisherigen Ausführungen ableiten kannst, werden ausländische Aktien bei einem starken Euro mit einem währungsbedingten Discount im Vergleich zu einer schwächeren Euro-Periode gehandelt.

Tendenziell sind solche starken Zeitpunkte der eigenen Währung also gut für all diejenigen, die noch ein Bündel Scheine auf der hohen Kante haben und nun ein wenig auf ausländische Schnäppchentour gehen können. Gerade langfristig könnte sich das auszahlen, denn auch Währungen sind ja bekanntlich einigermaßen volatil, das heißt die Chancen stehen nicht schlecht dafür, dass es auch in einer langfristigen Betrachtung Zeiten geben wird, in denen deine Investitionen währungsbedingt wieder steigen können. Dennoch würde ich in der Kürze auf eine solche Entwicklung nicht wetten.

Alles eine Frage des Blickwinkels!

Nun, wie du nun hoffentlich siehst, gibt es auch für einen starken Euro zweierlei Blickwinkel. Klar ist es ärgerlich, dass deine bisherig getätigten Investitionen in deinem Portfolio an Wert verlieren, nur weil unsere heimische Währung stärker als die ausländische ist. Dennoch ändert sich erst einmal fundamental am Unternehmen, sowie am Geschäftsfeld nichts, aus dem ursprünglichen Blickwinkel bleibt somit alles beim Alten (außer bei der Dividende, die wird für dich leider wirklich weniger).

Nichtsdestoweniger könnten solche Rücksetzer ideale Nachkaufgelegenheiten von ausländischen Werten darstellen, da du deine sorgfältig ausgewählten Aktien nun mit einem währungsbedingten Discount abgreifen kannst. Denn, wie gesagt, an deiner Investitionsthese sollte sich grundlegend nichts durch einen starken Euro ändern.

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