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2 asiatische Aktien, die von Protektionismus profitieren würden

Foto: Tesla

Protektionismus ist wieder in aller Munde. Trump hat den Welthandel mit den USA als angeblichen Verlierer satt, Populisten in aller Welt wollen sich immer weiter abschotten und sogar der deutsche Kanzlerkandidat Schulz plant, im unwahrscheinlichen Falle seines Wahlsieges, die deutschen Unternehmen vor feindlichen Übernahmen, vor allem aus China, zu schützen.

Wenn der Welthandel zurückgeht und die protektionistischen Barrieren wieder hochgefahren werden, dann gäbe es unter Unternehmen einige Verlierer, aber auch ein paar Gewinner. Diese zwei asiatischen Unternehmen könnten dann wahrscheinlich besonders florieren, wenn auch aus zwei komplett unterschiedlichen Gründen.

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FANUC: Roboter anstatt Mexikaner

Der japanische Hersteller von Industrierobotern FANUC (WKN:863731) ist weltweit führend. Schon seit 1956 ist man auf die Automatisierung von Fertigungsprozessen spezialisiert und mittlerweile auf der ganzen Welt vertreten. Circa 4 Millionen FANUC-Roboter sind auf der ganzen Welt installiert.

Die gelben Roboterarme übernehmen zunehmend komplexe Fertigungsschritte und kennen dabei natürlich weder Überstunden noch Ermüden. Sie können immer schwierigere Aufgaben übernehmen, weil stets an der Technik gefeilt und ein Industrieroboter nicht mit einem festgelegten Portfolio an Fähigkeiten ausgeliefert wird, sondern im Nachhinein seine Fähigkeiten in der Fabrik selbst programmiert werden. Auch Tesla setzt für seine Strategie der Hochautomatisierung auf Roboter von FANUC.

Somit ist leicht zu sehen, wo das Zukunftspotential des japanischen Unternehmens liegt. Jetzt stellt sich bloß noch die Frage, wieso das Unternehmen im Fall von eskalierenden Protektionismus profitieren würde. Selbst unter deutlich weniger freiem Welthandel würden noch immer Waren gehandelt. Da die meisten Länder selbst keine Industrieroboter herstellen, wird man kaum deren Einfuhr verbieten, höchstens Zölle könnten erhoben werden.

Da aber unter einer protektionistischen Weltordnung viele andere Herstellungsbetriebe sich plötzlich nicht mehr auf günstige Arbeitskraft im Ausland oder aus dem Ausland verlassen könnten, wäre der Anreiz hoch, teure heimische Arbeitskraft durch Roboter zu ersetzen. Nicht wenige würden dann auf den Weltmarktführer FANUC zurückgreifen, der in diesem Szenario, nicht ohne ein wenig Ironie, dank der Globalisierungsgegner weltweit an Bedeutung gewinnen würde.

BYD: Wer braucht schon Elektroautos aus dem Westen?

Ein weiterer Profiteur könnte sehr wohl der chinesische Elektroauto-Hersteller BYD (WKN:A0M4W9) sein. Das Unternehmen wurde 1995 in Shenzhen gegründet und gehört zu den größten Produzenten von Elektroautos. Im letzten Jahr konnte das Unternehmen in China 96.000 Elektroautos und Plug-in-Hybride absetzen und kam damit auf einen Marktanteil von 23 %.

Sogar Warren Buffett, der nicht als Technologie-Investor bekannt ist, hat im Jahr 2008 fast 10 % der Anteile an BYD erworben, mitunter da seine rechte Hand Charlie Munger den Gründer von BYD, Wang Chuan-Fu, als neuen Thomas Edison bezeichnet hatte.

Falls die chinesische Regierung in naher Zukunft ihren Markt weiter öffnet, könnten aber auch ausländische Autohersteller auf den Markt drängen und Marktanteile gewinnen. Darunter könnten BYDs Absatzzahlen oder Margen leiden. Falls allerdings mehr Protektionismus den Handel zwischen China und dem Rest der Welt erschwert, würde vor allem BYD vom anhaltenden Trend der Elektroautos profitieren. China hat schließlich eines der ambitioniertesten Elektroauto-Förderprogramme der Welt.

Wenn sich die ausländische Konkurrenz in Grenzen hält, würde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit vor allem der Marktführer BYD daraus Nutzen ziehen. Schließlich ist der chinesische Markt alleine groß genug, um noch Jahrzehnte gigantisches Wachstum bereitzuhalten.

Falls ein neuer Handelskrieg ausbricht, gibt es also durchaus Aktien, denen das nicht viel anhaben dürfte.

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Marlon Bonazzi besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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