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Die Investoren haben anscheinend kein Problem damit, wenn das iPhone später auf den Markt kommt

Foto: Apple

Normalerweise sind die Investoren von Apple (WKN:865985) sensibel, wenn es um Gerüchte um das iPhone geht. Dieses Gerät ist nämlich der wichtigste Umsatztreiber des Unternehmens. Daher ist es auch überraschend, dass die Investoren kein Problem damit zu haben scheinen, wenn die neuen iPhones dieses Jahr später auf den Markt kommen.

DIGITIMES meldet, dass die Produktion des iPhones sich verzögern wird. Dabei wird die chinesische Zeitung Economic Daily News zitiert. Die Produktion bei den beiden größten Herstellern, Foxconn und Pegatron, bleibt niedrig und das Volumen hat noch nicht das Niveau der Massenproduktion erreicht. Die Verzögerungen sind bemerkenswert und werden auch die Nicht-OLED-Modelle beeinflussen, die mit einem 4,5- und 5,5-Zoll-Display ausgeliefert werden sollen.

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Apple beginnt mit der Massenproduktion üblicherweise im Juni und Juli, bevor die neuen Modelle im Herbst auf den Markt kommen. Dann braucht das Unternehmen idealerweise Millionen von Einheiten, um den Bedarf bei der Markteinführung zu decken. Dieses Mal könnte die Massenproduktion erst im August beginnen.

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Die Verzögerung könnte schon eingepreist sein

Eine mögliche Erklärung besteht darin, dass es schon jede Menge Geschichten über potenzielle Verzögerungen gab. Daher haben die Investoren diese Information vielleicht schon eingepreist. Andere Berichte legen nahe, dass Apple noch Probleme mit der Funktion Touch ID haben könnte und den Fingerabdruckscanner für die 3D-Gesichtserkennung gleich weglassen könnte.

Wir wissen auch, dass die OLED-Produktionskapazität in Asien sich noch im Aufbau befindet, da die Hersteller weiterhin in diese Technologie investieren. Das ist auch ein wichtiger Grund, warum Apple die OLED-Displays dieses Jahr wohl nur beim wichtigsten Modell einsetzen kann. 2018 könnte dann jedes neue Modell mit OLED ausgestattet werden, wenn die Kapazitäten entsprechend hoch sind.

Die Investoren werden auch erkennen, dass trotz dieser Verzögerungen die starke Kundentreue ein Argument dafür darstellt, dass Apple diese Umsätze nicht verlieren wird. Sie werden nur später gebucht und viele Analysten glauben, dass das iPhone 8 einen neuen Zyklus mit neuen Funktionen anstoßen wird.

An der Wall Street

Es ist vielleicht noch eine Hilfe, dass die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley einen bullischen Forschungsbericht für Apple veröffentlicht hat. Damit erhöht sie ihr Kursziel von 177 auf 182 US-Dollar. Huberty geht von verspäteten Auslieferungen aus und hat ihre kurzfristigen Schätzungen auch entsprechend angepasst. Die Analystin erwartet, dass das OLED-iPhone erst im Oktober auf den Markt kommen wird. Das wäre dann das vierte Quartal und das erste Steuerquartal des Steuerjahres 2018 von Apple. Das bedeutet, dass etwa sechs Millionen verkaufte Einheiten in das Steuerjahr 2018 verschoben werden.

Das wichtigste bei diesen Erwartungen kommt aber erst, wenn Apple die Ergebnisse des dritten Quartals am 1. August meldet. Das Unternehmen wird dann den Ausblick für das Septemberquartal liefern. Selbst wenn Apple einen konservativen Ausblick liefert, könnte es Anhaltspunkte auf die kommenden Umsatztrends geben. Wenn Apple von einem moderaten Umsatzanstieg ausgeht, dann könnte das Bände sprechen. Der Umsatzausblick für das Septemberquartal im letzten Jahr ging von einem sequenziellen Anstieg von 10 % aus.

Apple meldet seine Quartalszahlen in zwei Wochen. Die Investoren sollten sich dabei auf den Ausblick konzentrieren, da das Juniquartal nicht besonders interessant war.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA  auf Englisch verfasst und am 17.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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