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Warum der Elektromobilität die Zukunft gehört – auch bei BMW, Daimler und Co.

Foto: BMW

Mein Cleantech-Artikel vor Kurzem hat einige kritische Kommentare von unseren Lesern bewirkt, für die ich sehr dankbar bin, da ich wieder einiges dazu lernen konnte. Ein großes Thema war, ob Elektrofahrzeuge nun wirklich umweltfreundlicher sind. Hier sind meine Gedanken zu einigen Punkten und warum ich davon ausgehe, dass diese am Ende gar keine Rolle spielen werden.

Batteriebetriebenes Elektrofahrzeug vs. Fahrzeug mit Verbrennungsmotor – die Umweltdebatte

Elektrofahrzeuge sind emissionsfrei. Das ist natürlich Quatsch. Beim Betrieb erzeugt das Fahrzeug zwar keine Emissionen an Ort und Stelle, aber irgendwie muss die Energie ja erst einmal in die Batterie kommen.

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Wie sieht es dann aus? Hier ist der Vergleich. (Ich bediene mich dafür einer Rechnung von Tesla-Gründer Marc Tarpenning, die er Anfang des Jahrtausends durchführte und die eine seiner Motivationen war, ein Elektroauto zu bauen.)

Energieverbrauch für den Betrieb eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor

Nehmen wir ein Fahrzeug mit einem sehr geringen Benzinverbrauch von 6 Liter pro 100 km. Wenn wir das jetzt mit der Energiedichte von Benzin multiplizieren (8,9 KWh pro Liter), erfahren wir, dass das Fahrzeug etwas mehr als eine halbe Kilowattstunde Energie benötigt, um einen Kilometer weit zu fahren. Rechnen wir noch den Energieverbrauch für die Produktion etc. des Benzins hinzu, bis es schlussendlich in den Tank geschüttet werden kann, dann kommen wir auf rund 0,65 KWh pro gefahrenen Kilometer.

Und beim Elektroauto? Tarpenning rechnete dies durch unter der Annahme, dass der Strom dafür in einem sehr ineffizienten Kohlekraftwerk produziert wird und die Verluste beim Transport durch das Stromnetz und durch das Laden berücksichtigt werden. Ergebnis: Ein Energieverbrauch von ebenfalls 0,65 KWh pro gefahrenen Kilometer (schaut man auf die dritte Nachkommastelle sogar weniger).

Was die Energieeffizienz beim Betrieb angeht, sind ein unter schlimmsten Annahmen betriebenes Elektrofahrzeug und ein überdurchschnittlich effizientes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor genau gleich auf.

Nicht so einfach bei der Gesamtenergiebilanz

Nun muss man natürlich auch die Produktion und Entsorgung der Fahrzeuge inklusive Batterien und Motoren berücksichtigen. Mir selbst ist dazu noch keine Studie untergekommen, die wirklich all das vollumfänglich für beide Fahrzeugtypen unter die Lupe genommen hat. Falls du eine kennst, bitte lass es mich wissen!

Aber weißt du was? Am Ende wird es gar nicht darauf ankommen. Es wird alles nur auf eine Sache ankommen – und zwar auf die Sache, auf die es im Zweifel immer ankommt.

Geld, Geld und nochmals Geld

Wenn wir ehrlich sind: Selbst wenn es bewiesen und allgemein anerkannt wäre, dass Elektrofahrzeuge X mal besser für die Umwelt sind, das würde noch lange nicht dazu führen, dass wir alle Elektrofahrzeuge kaufen. Denn am Ende kommt’s doch für die meisten auf das eine an: Was kostet das Ganze?

Ich schere dabei nicht alle über einen Kamm. Es gibt auf jeden Fall Leute, die gerne tiefer in die Tasche greifen, um unserer Umwelt einen Gefallen zu tun. Den Massenmarkt erreicht man damit jedoch nicht – oder wie viele Leute kennst du, die 20 % mehr für „grünen Strom“ bezahlen?

Und genau das ist der eine Grund, weshalb dem Elektrofahrzeug die Zukunft gehört und der Verbrennungsmotor ins Museum.

Die Kosten für die Batterieproduktion sind seit dem Jahr 2010 um 80 % gefallen. Alleine seit dem Jahr 2014 haben sie sich halbiert. So stark wird die Entwicklung wahrscheinlich nicht weitergehen. Aber die Richtung wird dieselbe bleiben und Elektrofahrzeuge immer günstiger werden lassen (die Batterie macht laut einer Studie der TU München aus dem Jahr 2014 rund 35 % bis 50 % der Gesamtkosten eines Elektrofahrzeugs aus).

Lange dauert es wahrscheinlich nicht mehr

Je nach Studie sollen die Kosten eines Elektrofahrzeugs denen eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor gleichen, wenn die Kosten für die Batterie bei 100 US-Dollar pro KWh (das sagt McKinsey) oder bei 300 US-Dollar pro KWh (das sagte die International Energy Agency im Jahr 2013) liegen.

Ich weiß nicht, wer Recht hat. Wahrscheinlich keiner von beiden und die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Und genau in der Mitte bzw. bereits darunter könnten wir uns heute befinden. Zumindest behauptete Tesla das für seine Batterien schon im Jahr 2016.

In jedem Fall aber sind die Zeichen für mich eindeutig: An der Elektromobilität wird in nicht all zu ferner Zukunft kein Weg vorbeiführen – Umweltdebatte, so wichtig sie aus meiner Sicht ist, hin oder her.

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Bernd Schmid besitzt Aktien von Tesla Motors. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla Motors. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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