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BMW und Daimler: Durchwachsene Neuigkeiten aus der Absatzwelt

Foto: The Motley Fool.

Vor Kurzem war es wieder einmal soweit, die deutschen Premium-Autobauer Daimler (WKN: 710000) und BMW (WKN: 519000) ließen erneut tief in die viel beachteten Absatzzahlen für den Monat Juni blicken.

Betrachten wir daher im Folgenden, was du aus den jüngsten Zahlen mitnehmen solltest, und wieso die neuen Zahlen vielleicht stellenweise ein wenig durchwachsen gewesen sind.

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Viel Positives, aber…

Grundsätzlich dürften die Zahlen in Gänze die Investoren erfreut haben. BMW lieferte im Juni rund 233.000 Autos aus, Daimler gut 209.000 Autos. Das bedeutet ein Plus von 2 % für BMW, sowie von grandiosen 11 % für Daimler im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Aus der regionalen Auswertung wird deutlich, dass China nach wie vor immer bedeutender für das aktuelle Absatzwachstum wird. Daimler konnte im Reich der Mitte einen opulenten Zuwachs von 28 % im Jahresvergleich verzeichnen, BMW glänzte mit wenig verachtenswerten 12 %.

Dennoch bietet gerade die regionale Auswertung auch Grund zur Besorgnis. So fiel bei BMW insbesondere der heimische, deutsche Absatzeinbruch in Höhe von rund 16,5 % auf, der vorwiegend mit den Lieferproblemen von Bosch begründet wird, die letztlich Auslöser für eine verzögerte Auslieferung von 8.000 Autos gewesen sein sollen. Rückläufig ist ebenfalls der amerikanische Automarkt. Hier konnten beide Premiumhersteller nicht an ihre Vorjahreswerte anknüpfen und mussten einen schrumpfenden Absatz hinnehmen.

Vielleicht erhärten sich in Anbetracht der wiederholt rückläufigen Absatzzahlen in den USA die Befürchtungen so mancher Analysten, dass die Automobilindustrie zumindest in den Vereinigten Staaten ihren Höhepunkt in 2016 erreicht haben könnte, und nun eine nicht ganz so rekordverdächtige Zeit den deutschen Autobauern in der größten Volkswirtschaft der Welt bevorstehen könnte, wer weiß.

Und was gibt’s Neues von den Elektroautos?

Positiver fiel der Absatz hingegen bei den Elektroautos auf. Hier konnte wiederum explizit BMW mit den diesbezüglich ausgewerteten Zahlen punkten.

So hat sich der Absatz von BMW insgesamt innerhalb des ersten Halbjahres auf 43.000 Autos fast verdoppelt, die anvisierte Marke von 100.000 verkauften Elektrofahrzeugen in 2017 scheint damit noch in Reichweite.

Daimler hat sich in Bezug auf die Elektromobilität leider nicht in die aktuellen Karten blicken lassen, da die Stuttgarter keine gesonderte Elektrofahrzeugauswertung veröffentlicht haben. Dennoch ermutigen die Zahlen von BMW zu dieser Thematik, sowie die generell hervorragenden Zahlen dahingehend, dass auch Daimler hier tendenziell geglänzt haben könnte. Genaueres werden wir vermutlich spätestens mit den Quartalszahlen erfahren.

Zenit erreicht, ja, nein?

Das dürfte die wesentliche Frage sein, die erklärt, wieso die Aktienkurse der Autobauer nicht heftigst euphorisch auf die jüngsten, insgesamt erneut gesteigerten Zahlen reagiert haben. Viele Investoren befürchten einfach, dass die rosigen Boom-Zeiten bald vorbei sein könnten, und wagen sich daher in Anbetracht potenzieller Abschwünge im Automobilmarkt nicht mehr in die zyklischen Autobauer hinein.

Letztlich gibt es vermutlich sowohl für eine pessimistische Sichtweise, als für eine optimistische Sichtweise eine Fülle von Argumenten. Was aber definitiv bleibt, ist die Spannung bezogen auf die Frage, wie es künftig mit dem Absatz der Automobilindustrie weitergehen wird.

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Vincent besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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