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Warum NVIDIA das „smarteste Unternehmen der Welt“ genannt wurde und ob das einen Unterschied macht

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NVIDIA (WKN:918422) wurde vor Kurzem von MIT Technology Review zum smartesten Unternehmen des Jahres 2017 erklärt. Die Publikation stellt jährlich eine Liste mit 50 Unternehmen auf, die am besten innovative Technologie mit einem effektiven Geschäftsmodell miteinander verbinden.

Das klingt nach einer sehr guten Kombination für eine Gewinner-Aktie. Es ist daher wahrscheinlich keine Überraschung, dass die Aktie des Grafikchip-Spezialisten gerade einen immensen Lauf hat. In den letzten zwölf Monaten bis zum 7. Juli schaffte die Aktie unglaubliche 209 % Rendite. Im Vergleich dazu schaffte der S&P 500 nur 17,9 %.

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Warum NVIDIA Spitzenreiter ist

NVIDIA wurde zum smartesten Unternehmen ernannt, weil das Unternehmen seine Chips, die ursprünglich für Videospiele gedacht waren, weiterhin verbessert, um neue Technologien wie Deep Learning und selbstfahrende Autos zu ermöglichen.

Aber definieren wir doch zuerst einmal ein paar Dinge. Deep Learning ist ein Teil der künstlichen Intelligenz, in dem die Software versucht, ein großes Netzwerk von Neuronen derart zu stimulieren, dass Denken stattfindet. Bei einem solchen neuralen Netzwerk lernt der Computer, Muster in verschiedenen Datentypen zu erkennen. Dazu gehören auch Bilder und Tondateien. Für Deep Learning braucht man aber auch sehr viel Rechnerleistung.

MIT Technology Review nennt auch die Gründe, warum es jedes der genannten Unternehmen in die Liste geschafft hat. Die Kriterien für das Ranking werden jedoch nicht veröffentlicht. Daher wissen wir nicht genau, warum NVIDIA höher platziert ist als die anderen Top 5: 2. Space X von Elon Musk, 3. Amazon, 4. der Gentechnik-Spezialist 23andMe und 5. Alphabet, das Mutterunternehmen von Google. Apple, Facebook und Tesla erreicht jeweils den 16., 23. und 31. Platz. Hier haben wir es also mit einer gehörigen Dosis an Subjektivität zu tun. NVIDIA bewegte sich in diesem Ranking immer wieder auf und ab, und erreichte im Jahr 2015 den 28. und 2016 den 12. Platz.

Das Magazin fasst NVIDIA wie folgt zusammen:

Obwohl NVIDIA immer noch einen Großteil seiner Umsätze mit dem Verkauf von Grafikchips für Videospiele verdient, hat sich das Unternehmen als führender Lieferant von Rechnerleistung für Software im Bereich künstliche Intelligenz und angrenzende Geschäftszweige entwickelt. Während des letzten Quartals erhöhten sich die Umsätze der Bereiche Datenzentren und Automotive im Vergleich zum Vorjahr um je 186 % und 24 %. Das Unternehmen gibt an, die großen Internet- und Cloud-Dienstleister würden seine Chips benutzen, um ihre Prozesse schneller ablaufen zu lassen. Einige große Autohersteller, darunter Toyota, setzen die Technologie für selbstfahrende Autos von NVIDIA ein.

NVIDIA arbeitet in zwei wichtigen Produktsegmenten: GPUs (Graphics Processing Units) und Tegra-Prozessoren, wobei GPUs den Großteil des Geschäftes ausmachen. Das Unternehmen verfügt über vier wichtige Plattformen: Computerspiele, Datenzentren, Professional Visualization & Automotive. Im ersten Steuerquartal 2018 meldete das Unternehmen im Mai, dass Videospiele 53 % der Gesamtumsätze ausgemacht hätten. Datenzentren brächten 21 %, Professional Visualization 10,6 % und Automotive 7,2 %. Es gibt allerdings noch eine andere Kategorie, daher ergibt die Summe hier nicht 100 %.

NVIDIA ist auch mit den GPUs im Bereich Deep Learning erfolgreich, was für Wachstum in den Bereichen Datenzentren und Automotive sorgt. Letzterer profitiert von der Entwicklung selbstfahrender Autos.

Ist die Bezeichnung „smartestes Unternehmen“ wirklich wichtig?

Der Titel macht die Aktie des Unternehmens nicht automatisch wertvoller. Ein solcher Titel ist für die Investoren aber aus zwei Gründen wichtig:

Diejenigen, die NVIDIA als das beste Unternehmen ausgewählt haben, meinen damit, dass durch die Kombination von wichtigen Technologien und Geschäftssinn neue Möglichkeiten geschaffen werden. Daher sollten sich die Investoren damit auseinandersetzen und etwas Recherche bei dem Unternehmen betreiben.

Zweitens wird dieser Titel NVIDIA wahrscheinlich helfen, bessere Mitarbeiter für sich zu gewinnen, und das sollte wiederum dem Unternehmen helfen, sich einen besseren Stand als Arbeitgeber zu verschaffen. Der Zugang zu TOP-Talenten ist für Unternehmen wie NVIDIA sehr wichtig. Da sich viele dieser Unternehmen in derselben Region, dem Silicon Valley, befinden, konkurrieren sie alle um dieselben Arbeitnehmer.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool hält und empfiehlt Alphabet (A und C ), Amazon, Apple, Facebook, NVIDIA und Tesla.

Dieser Artikel wurde von Beth McKenna auf Englisch verfasst und am 09.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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