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Warum Commerzbank und Deutsche Bank um 17 %, beziehungsweise 11 % gestiegen sind

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Deutsche Bank (WKN: 514000) und Commerzbank (WKN: CBK100) waren die klaren Outperformer der letzten Tage. Seit dem 23.06.2017 konnten beide Unternehmen ein gewaltiges Kursplus verbuchen. Bei der Commerzbank ging es von 9,44 Euro rauf auf 11,13 Euro je Aktie (09.07.2017), bei der Deutschen Bank von 14,90 Euro auf 16,68. Ein Kursplus von 17, beziehungsweise 11 %.

Und das sogar, obwohl der DAX innerhalb der letzten Tage eher auf Tauchstation gegangen ist. Dieser verabschiedete sich bekanntermaßen zumindest temporär wieder etwas von seinen letzten Allzeithochs, was die jüngere Entwicklung der Bankaktien umso bemerkenswerter erscheinen lässt.

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Grund genug also, um sich einmal mit dem Auslöser dieser eindrucksvollen Anstiege zu beschäftigen. Schauen wir, was sich konkret ereignet hat:

Draghi, EZB, Leitzins, Zinswende

Wie du anhand der überschriftgebenden Wörter bereits erkennen kannst, liegt der Ursprung der jüngsten Rallye irgendwo in einer Spannbreite dieser vier Worte.

Denn EZB-Chef und Chef-Währungshüter Mario Draghi hat in den letzten Wochen und Monaten mehrfach Kommentare von sich gegeben, die ein großes Maß an Zuversicht in Bezug auf einen baldigen Ausstieg aus der Niedrigzinsphase geweckt haben.

Konkret gab es mehrere verheißungsvolle Andeutungen, die der Markt einigermaßen zu interpretieren wusste. So sprach Draghi beispielsweise davon, dass sich die Inflation schon bald wieder (nachhaltig?) in Richtung der Inflationsziele der EZB bewegen könnte, da die Risikofaktoren für schwächelnde Inflationszahlen momentan vorübergehender Natur seien.

Außerdem könne die EZB ernsthaft in Erwägung ziehen, ihr Anleihekaufprogramm zu senken. Momentan pumpt unsere Zentralbank ja weiterhin die Geldmärkte mit 60 Milliarden Euro monatlich auf, aber damit ist möglicherweise auch bald Schluss.

Viele sehen in diesen Äußerungen folglich ein erstes Winken mit dem Zaunpfahl dafür, dass Draghi und die EZB die Märkte langsam, vorsichtig und behutsam auf ein Ende der Niedrigzinsphase einstellen möchten. Zwar ist Draghi nach wie vor stets darum bemüht, ebenfalls beschwichtigende Worte in die euphorisch klingenden Passagen unterzumengen, allerdings lassen seine Taten meiner Meinung nach eine grobe, weitere Marschrichtung erkennen.

Banken als Profiteure dieser Entwicklung

Nun, und von einer solchen, noch hypothetischen Entwicklung würden natürlich in erster Linie die Banken profitieren. Gerade die Geldhäuser litten ganz besonders unter der Niedrigzinsphase, mussten sogar Strafzinsen zahlen und waren daher stets bemüht, all ihr Geld, zu jedweden Konditionen unter die Leute zu bringen.

Und das ist letztendlich auch der Grund dafür, wieso die Bankaktien in den vergangenen Tagen und Wochen so eine signifikante Kurssteigerung erreichen konnten. Die belastenden Zeiten könnten möglicherweise in absehbarer Zeit vorbei sein und die Investoren feierten regelrecht diesen zeitlich noch undefinierten Hoffnungsschimmer am Horizont.

Es bleibt spannend, wie es weiter geht mit den deutschen Geldhäusern. Positive Äußerungen Draghis dürften immer wieder Euphorie heraufbeschwören, zu starke Beschwichtigungen Nervosität hervorrufen. Langfristig bin ich jedoch absolut der Meinung, dass Draghis Worte sehr verheißungsvoll sind. Bleiben wir gespannt, inwieweit er künftig weitere Erkenntnisse durchblicken lassen wird.

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