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6 interessante Fakten über Walt Disney

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Seit seiner Gründung 1923 hat Walt Disney (WKN:855686) Millionen Menschen auf der ganzen Welt erfreut. Der weltweit agierende Unterhaltungsriese hat eine lange Geschichte, die kühne Abenteuer, riesige Zukäufe und beeindruckende Wertzuwächse umfasst.

Obwohl die Marke Disney weltweit bekannt ist und von Millionen Leuten geliebt wird, gibt es noch viele Aspekte, die du noch nicht kennst. Hier sind sechs Fakten über die Walt Disney Company, die für dich vielleicht interessant sind.

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1. Ein holpriger Start

Die ambitionierte Vision des Gründers Walt Disney wurde am 17. Juli 1955 in Form eines riesigen Themenparks Wirklichkeit. Die Eröffnung verlief aber nicht reibungslos, wenn man History.com glaubt.

Die Leute fälschten Tickets und das führte dazu, dass zu viele Menschen im Park waren. Die Fuhrgeschäfte gingen kaputt, Teile des Parks waren noch nicht fertig und es gab ein Gasleck, woraufhin Fantasyland geschlossen werden musste. Die Eröffnung von Disneyland wurde live im Fernsehen übertragen. Ca. 70 Millionen Amerikaner schauten sich die Sendung an, die von dem damaligen Noch-Schauspieler Ronald Reagan moderiert wurde. Jedoch traten technische Schwierigkeiten auf.

Trotzdem schreibt History.com, dass Disneyland ein sofortiger Erfolg war. Im ersten Monat kamen mehr als eine halbe Million Besucher. In den letzten Jahren knackte Disneyland die 18 Millionen-Marke der jährlichen Besucher und ist damit einer der Top-10-Themenparks weltweit.

2. Warum mit einem aufhören?

Disney baute einen noch größeren Park – Walt Disney World. Dieser öffnete 1971 seine Pforten. Der Park umfasste damals 64 Quadratkilometer. Das ist die Größe von San Francisco. Mehr als 70.000 Mitarbeiter arbeiten in diesem riesigen Ressort und machen Walt Disney World zu dem größten Arbeitgeber mit einem einzigen Standort in den USA. Und dank der mehr als 20 Millionen Besucher pro Jahr ist er der am meisten besuchte Themenpark der Welt.

3. Das magische Königreich trifft das Reich der Mitte

Disney expandierte später über die Grenzen der USA hinaus. Es wurden Parks in Japan und Europa eröffnet. Erst vor Kurzem investierte das Unternehmen mit der Mickey Maus in einen neuen Park in China, der Schanghai Disneyland heißt.

In einem Radius von nur 3 Stunden Zugfahrt leben schätzungsweise 330 Millionen Menschen. Und seit einer Eröffnung im Juni 2016 haben bereits mehr als 10 Millionen Gäste den Park besucht.

4. Preissetzungsmacht

1955 kostete der Eintritt für Erwachsene 1 US-Dollar, Kinder zahlten 0,50 US-Dollar. Jede Attraktion kostete weitere 0,10 bis 0,25 US-Dollar. Heute kann ein Tagesticket in der Hauptsaison bis zu 124 US-Dollar kosten.

Wenn man nur die allgemeine Inflation betrachtet, müsste ein 1-Dollar-Ticket von 1955 heute 9,13 US-Dollar kosten. Der größte Teil des Preisanstieges ist daher der Preissetzungsmacht von Disney geschuldet. Diese ist deutlich größer als die Inflation und damit ein wichtiger Faktor für den langfristigen Erfolg für das Geschäft und die Investitionen.

5. Große Übernahmen

Das Disneyimperium erstreckt sich natürlich auf mehr als nur Themenparks. Große Übernahmen haben dabei eine wichtige Rolle gespielt. Das Unternehmen zahlte 2006 7,4 Milliarden US-Dollar für Pixar und 2009 bzw. 2012 legte es 4 Milliarden US-Dollar für Marvel und Lucasfilm auf den Tisch. Mit der Zeit erwarb Disney berühmte Geschichten wie Toy Story, The Avengers und Star Wars. Alle davon sind milliardenschwere Franchises von Disney.

6. Disney ist auch sportlich

Die vielleicht einflussreichste Übernahme war die von ESPN. Disney kaufte 80 %, als es 1996 ABC übernahm. Heute erwirtschaftet ESPN laut Economist schätzungsweise 4 Milliarden US-Dollar pro Jahr an Gewinn.

Obwohl das Kabelfernsehen rückläufig ist, konnte das Netzwerk die Sportunterhaltungsbranche dominieren. 2016 hatten ESPN, ESPN2 und ESPNU 42 % mehr Zuschauer als die folgenden acht am meisten geschauten englischsprachigen Kabelsportnetzwerke zusammen.

Und es gibt auch Hinweise, dass ESPN in einer Mehrgerätewelt bestehen kann. Die WatchESPN-App ist auf 8,2 Millionen Geräten installiert und spielte 2016 1,8 Milliarden Minuten pro Monat ab. Das sind 32 % bzw. 52 % mehr als noch im Vorjahr. Auch das Engagement der Fans bleibt stark. Das ist daran zu erkennen, dass die Vorzeigeshow SportsCenter und ESPN selbst mehr als 30 Millionen Twitterfollower haben. Das ist zehn Mal mehr als der nächste Konkurrent von ESPN.

Wir schließen also daraus, dass ESPN wie Pixar, Marvel und Lucasfilm ein Riese in seiner Branche ist. Zusammen mit dem sich immer weiter ausdehnenden Themenparknetzwerk von Disney ist das Unternehmen der Kern der weltweiten Unterhaltungsindustrie und ihr unangefochtener Führer. Und auch in den kommenden Jahren sieht es so aus, als ob das so bleibt.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Twitter und Walt Disney.

Dieser Artikel wurde von Joe Tenebruso auf Englisch verfasst und am 08.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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