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5 Dividendenaktien, die über eine Milliarde US-Dollar pro Jahr auszahlen

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Die Energie-Industrie war der Liebling der Investoren, bevor die Ölpreise einbrachen und mehrere große Dividenden damit vernichteten. Trotz eines weiteren Jahres der schwachen Ölpreise zahlte die Industrie letztes Jahr trotzdem Milliarden von Dollar an Dividenden aus. Mehrere Unternehmen schafften es sogar, mehr als eine Milliarde US-Dollar auszuschütten. Daher wollen wir uns jetzt fünf dieser großzügigen Dividendenaktien ansehen und einen Blick darauf werfen, was die Zukunft für diese Dividenden bereithalten könnte.

Kinder Morgan: 1,1 Milliarden US-Dollar Dividenden im Jahr 2016

Der Erdgaspipeline-Riese Kinder Morgan (WKN:A1H6GK) zahlte seinen Investoren im letzten Jahr 1,1 Milliarden US-Dollar. Das lag zwar deutlich unter dem Niveau der Vergangenheit, doch das war Absicht, weil das Unternehmen einen bedeutenden Teil der 4,5 Milliarden US-Dollar an Cashflow aus den Vermögenswerten mit Festeinkommen in Wachstumsprojekte steckt, um die Bilanz aufzubessern. Kinder Morgan erwartet dieses Jahr eine ähnliche Wirtschaftsleistung und möchte den Investoren weitere 1,1 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden auszahlen. Diese sind wieder von 4,46 Milliarden US-Dollar Cashflow gestützt, der dieses Jahr generiert werden soll. Damit hat das Unternehmen noch jede Menge Mittel zur Verfügung, um Projekte zu finanzieren und um die Bilanz noch weiter aufzustocken.

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Die Ausschüttung könnte im nächsten Jahr allerdings bedeutend höher ausfallen, da das Unternehmen mehrere strategische Maßnahmen umgesetzt hat, die einen großen Teil des zukünftigen Wachstums tragen werden. Daher könnte Kinder Morgan 2018 die Dividende bedeutend erhöhen, was die Aktie zu einer Goldmine für die Investoren machen könnte.

TransCanada: 1,4 Milliarden kanadische Dollar (1,1 Milliarden US-Dollar) Dividenden

Das kanadische Unternehmen aus dem Bereich Energie-Infrastruktur TransCanada (WKN:675305) zahlte seinen Investoren im letzten Jahr 1,4 Milliarden CAD aus, was verglichen mit 2015 einen Anstieg um 9 % darstellt. Diese Erhöhung ist ein gutes Zeichen, da das Unternehmen die Ausschüttung jeweils in den letzten 17 aufeinanderfolgenden Jahren erhöht hat. Gleichzeitig verkündete das Unternehmen auch einen Anstieg um 10,6 % für das Jahr 2017. Dieser Trend hin zu höheren Dividenden sollte in Zukunft weitergehen, da TransCanada erwartet, seine Ausschüttungen bis 2020 jährlich um 8-10 % zu erhöhen. Grund dafür sind der stabile Cashflow, die Vermögenswerte mit Festeinkommen sowie die Wachstumsprojekte mit hohen Renditen. Dabei erreicht die Dividende weniger als 50 % des Cashflows. Zusätzlich ist die Bilanz solide und kann damit steigende Auszahlungen unterstützen.

ConocoPhillips: 1,3 Milliarden US-Dollar Dividenden

Der Öl-Riese ConocoPhillips (WKN:575302) zahlte im letzten Jahr genau wie Kinder Morgan weniger Dividende, nachdem die Ausschüttung aufgrund der schwachen Ölpreise gekürzt wurde. Das Unternehmen zahlte aber immerhin 1,3 Milliarden US-Dollar an die Investoren aus. In der Zwischenzeit steigt die Ausschüttung wieder, nachdem das Unternehmen Anfangs eine Erhöhung um 6 % verkündet hat. Das ist ein Niveau, das sich ConocoPhillips leisten kann, weil das Unternehmen seine Kostenstruktur effizienter gestaltet hat, damit genug Investitionsausgaben getätigt werden können. So bleibt die Produktion auf demselben Niveau und die Dividende kann bezahlt werden, selbst wenn der Ölpreis unter 50 US-Dollar pro Barrel fällt.

Occidental Petroleum: 2,3 Milliarden US-Dollar Dividenden

Im Gegensatz zu ConocoPhillips musste Occidental Petroleum (WKN:851921) seine Dividende während der Ölschlappe gar nicht kürzen. Stattdessen erhöhte das Unternehmen letztes Jahr die Auszahlung und setzte damit einen Trend fort, der im Jahr 2002 begonnen hatte. Das Unternehmen zahlte den Investoren 2,3 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden aus, die von 2,5 Milliarden US-Dollar an operativem Cashflow vollständig finanziert werden konnten. Das Unternehmen hatte das Jahr mit fast 4,4 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln begonnen und konnte daher die Investitionsausgaben von 2,9 Milliarden ohne Probleme finanzieren und hat sogar noch zusätzliches Geld für weitere Projekte. Occidental Petroleum schätzt, in Zukunft genug Cashflow generieren zu können, um sowohl die Dividende als auch die Investitionsausgaben stemmen zu können, um die Produktion bei 40 US-Dollar Ölpreis flach halten zu können. Das wird dank der Kostensenkungen der letzten Jahre möglich sein.

ExxonMobil: 12,5 Milliarden US-Dollar Dividenden

Der Öl-Riese ExxonMobil (WKN:852549) ist eines der aktionärsfreundlichsten Unternehmen weltweit. Das Unternehmen zahlt schon seit über 100 Jahren eine Dividende und erhöhte diese in den letzten 35 Jahren sogar. Damit zählt das Unternehmen zu den Dividendenaristokraten. Im letzten Jahr zahlte das Unternehmen unglaubliche 12,5 Milliarden US-Dollar an die Investoren aus und wird die Dividende im Jahr 2017 sogar um 2,7 % erhöhen. Darüber hinaus generierte Exxon trotz der niedrigen Ölpreise 26,4 Milliarden US-Dollar Cashflow aus dem operativen Betrieb, da das Unternehmen günstig operieren kann.

Unterm Strich

Diese Unternehmen haben eines gemeinsam: jedes produzierte im letzten Jahr Milliarden von Dollar Cashflow, was hauptsächlich an Vermögenswerten mit festen Einnahmen und einer niedrigen Kostenstruktur liegt. Daher generierten diese Unternehmen mehr als genug Geld, um große Dividenden zu bezahlen, während gleichzeitig der überschüssige Cashflow in Wachstumsprojekte investiert wurde. Diese Energieriesen sollten daher den Aktionären auch in den kommenden Jahren noch steigende Dividenden zahlen können.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Kinder Morgan. The Motley Fool besitzt Aktien von ExxonMobil.

Dieser Artikel wurde von Matthew DiLallo auf Englisch verfasst und am 05.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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