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3 wichtige Nachrichten aus dem Quartalsbericht von Nike

Foto: The Motley Fool.

Die Aktie von Nike (WKN:866993) konnte in der letzten Woche 11 % zulegen, nachdem im vierten Steuerquartal überraschend starke Ergebnisse erzielt werden konnten. Es folgen einige der positiven Nachrichten aus dem Bericht.

Das Geschäft in den USA stabilisiert sich

Nike macht weniger als die Hälfte seiner Umsätze in den USA – verglichen mit Under Armour (WKN:A0HL4V), das von den USA sehr abhängig ist und dort 80 % seiner Umsätze macht. Das erklärt auch, warum bei Nike die Verlangsamung des Wachstums nicht zu stark ausgeprägt war.

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Dieses Segment ist für Nike trotzdem von größter Wichtigkeit, daher zeigte sich das Management auch motiviert, die operativen Ergebnisse zu verbessern. Die Umsätze erhöhten sich und die Gewinne stiegen um 5 %. Sogar die Bruttomarge konnte zulegen. Das Inventar verringerte sich in den letzten 12 Monaten um 6 %, was bedeutet, dass sich die Einzelhändler auf die geringere Kundenzahl eingestellt haben.

In einer Telefonkonferenz mit den Investoren sagten die Bosse, dass es immer noch große Preissenkungen von Seiten der Einzelhändler gäbe. Sie erwarten, dass sich das beim Umstieg auf den Online-Verkauf nicht ändern würde.

Nike freut sich aber über die Wachstumsmöglichkeiten, die neue Produkte bieten. Die Nachfrage nach dem Sportschuh Air VaporMax war im letzten Quartal solide und bietet einen Vorgeschmack auf die zukünftigen Produkte des Unternehmens. „Wenn jemals die Frage bestanden hatte, ob die Kunden für diese Produkte und Innovationen mehr bezahlen möchten, dann haben unsere Veröffentlichungen in Q4 dies beantwortet“, sagte Finanzchef Andy Campion bei der Telefonkonferenz.

Die digitalen Umsätze sind profitabel

Das Direktkundengeschäft stieg für das Gesamtjahr um 18 %, und zwar dank eines Anstiegs um 30 % im elektronischen Handel. Man kann nicht genug betonen, wie bullisch das Management in Bezug auf die langfristigen Aussichten für diesen Vertriebskanal ist. Diese Sparte stellt – wie die Bosse erklärten – nur ein Drittel des Gesamtgeschäftes dar, machte im letzten Jahr jedoch über zwei Drittel des Wachstums aus.

Sie merkten auch an, dass die Verkäufe auf der Nike-Webseite etwa zweimal so viel Umsatz wie im Großhandel generierten, wobei hier die Gewinne natürlich deutlich höher sind. Das ist auch der Grund, warum das Unternehmen plant, das Direktkundengeschäft im Laufe der Zeit zu verdoppeln. Diese Initiative könnte das Wachstum in den USA etwas unterbinden, da sich das Unternehmen weniger auf das große Netzwerk an physischen Einzelhändlern verlassen möchte. Nike könnte das allerdings ohne Einbußen bei den Gewinnen schaffen. Im letzten Quartal investierte das Unternehmen in eine E-Commerce- Infrastruktur, konnte die operativen Ausgaben aber trotzdem senken.

Wachstum in den internationalen Märkten

Die internationalen Segmente sorgten für weitere Expansion, wobei China und Westeuropa zweistelliges Umsatzwachstum boten. Wie viele andere Unternehmen ist auch Nike optimistisch in Bezug auf die wachsende Mittelschicht in Schwellenländern wie China. Die Ausgaben pro Kopf machen in diesen Regionen bisher nur etwa ein Zehntel von reicheren Ländern aus und lassen damit jede Menge Wachstumsmöglichkeiten offen. „Im Lauf der Zeit werden makroökonomische Wachstumsfaktoren und die Passion der Kunden für den Sport die Marke Nike in diesen Märkten noch weiter nach vorne bringen“, sagte Campion.

Der Ausblick auf das Steuerjahr 2018 erwartet, dass die internationalen Märkte für Wachstum sorgen werden. Das Segment USA, das aktuell für 45 % der Umsätze verantwortlich ist, sollte in den nächsten ein oder zwei Quartalen etwas schrumpfen, da das Unternehmen den Umstieg auf Online-Verkauf wagt.

Nike erwartet ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich, was auf einer Linie mit den 8 % aus dem Vorjahr und nicht weit entfernt von den 11 % von Under Armour liegt.

Im Gegensatz zu kleineren Rivalen soll die Bruttomarge dank des Umstiegs auf Direktverkäufe deutlich steigen. Darüber hinaus plant Nike auch viele neue Produkte auf den Markt zu bringen, die den durchschnittlichen Verkaufspreis erhöhen sollten. Wie das Management warnte, wird die Reorganisation die Kosten Anfang des Steuerjahres erhöhen, das Unternehmen möchte aber immer noch ein gesundes Profitwachstum erreichen und geht im Steuerjahr 2018 von einem zweistelligen bereinigten Gewinnwachstum aus.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Nike und Under Armour (A und C).

Dieser Artikel wurde von Demitrios Kalogeropoulos auf Englisch verfasst und am 04.07.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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