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Erreicht Apples iPhone bald seinen Zenit?

Quelle: Flickr Elvis Fool

Apple (WKN:865985) hängt derzeit am iPhone wie am Tropf. Und da ist es nicht schlecht, dass das Ur-Smartphone demnächst wieder mit einem neuen Modell glänzen kann. Die Aktien des Unternehmens haben im vergangenen Monat einen Rekordstand erreicht, aber nicht unbedingt aufgrund vergangener Verdienste, sondern weil die Erwartungen für das iPhone 8 so riesig sind.

Das Geschäftsjahr 2018 wird für Apple riesig, man darf auch erwarten, dass das iPhone 8 ncht enttäuschen wird. Allerdings kann man sich als Anleger schon mal die Frage stellen, ob Apple immer wieder in der Lage sein wird, alle paar Jahre neue, sehr gute Smartphones auf den Markt zu bringen, um das Wachstum zu befeuert. Gene Munster – der Wall Street-Analyst, der während seiner Zeit bei Piper Jaffray oft sehr optimistisch über Apple berichtet hat, und jetzt bei Loup Ventures angestellt ist – hat sich neulich zum Tech-Riesen geäußert. Er hat sich mal die kommenden Jahre vorgeknöpft, unter anderem ist er zu dem Schluss gekommen, dass das iPhone im Jahr 2019 seinen Höhepunkt erreicht haben dürfte. Das könnte den einen oder anderen Anleger schon dazu veranlassen, eher früher als später abzuspringen. Aber Munster ist sich trotzdem sicher, dass die gute Laune bei Apple auch ohne das iPhone weitergehen wird.

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Was ist mit der Leistung?

Im Geschäftsjahr 2015 hat Apple den Umsatzhöchststand erreicht. Kein Wunder, wurden doch nur wenige Tage vor Beginn des Geschäftsjahrs die Modelle iPhone 6 und (noch wichtiger) iPhone 6 Plus eingeführt. Diese sorgten dafür, dass die Preise für das Gerät steigen konnten. Apple konnte dann 2016 nicht die Zahlen aus dem Vorjahr erreichen, auch wenn es dieses Jahr wieder besser aussieht – allerdings nicht auf dem Niveau von 2015. Analysten gehen davon aus, dass Apple erst 2018 wieder den Höhenflug von 2015 erreicht, genau dann, wenn das neue iPhone auf den Markt kommt.

Vielleicht ist es etwas pessimistisch, wenn man sagt, dass das iPhone im folgenden Jahr die Höchstmarke erreicht, aber nicht nur Munster ist dieser Meinung. Er geht davon aus, dass Apple Glasses – mit Augmented Reality ausgestattet – im Jahr 2020 auf den Markt kommen, und sie damit dem iPhone die Last des Verkaufsschlagerdaseins abnehmen.

Dass man weiter in den Bereich Wearables vordringen will, um zu wachsen, scheint ein unüblicher Schritt zu sein, sind dort doch schon viele gescheitert. Allerdings wäre das nicht das erste Mal, dass Apple in einer Sparte Erfolg hat, in der andere große Probleme hatten. So war das iPhone nicht das erste Smartphone, und die Apple Watch war nicht die erste Smartwatch.

Apple Glasses und der Rest der Produktlinie des Tech-Riesen sollen nicht einfach nur die Lücke schließen, die das iPhone laut Prognosen klaffen lassen wird. Munster sieht darüber hinaus nämlich auch gesundes Wachstum. Laut seiner Berechnung holt im

Geschäftsjahr 2022 jede Aktie von Apple 13,20 Dollar rein, bei einem Umsatz von 292 Milliarden Dollar. Heute liegt dieser bei 221 Milliarden Dollar und einem Profit pro Aktie von 8,74 Dollar.

Munster basiert diese Prognose auf den Apple Glasses. Er war einst auch ein großer Fan vom Apple HDTV-Gerät, das allerdings niemals richtig durchgestartet ist. Allerdings wissen wir ja, dass Apple es irgendwie immer wieder schafft, relevant zu bleiben.

Man versteht, warum Smartphone-Absätze langsamer vonstatten gehen. Und zwar in der ganzen Branche, nicht nur für Apple. Wir sind am Ende eines Zyklus für Top-Geräte. Die Netzbetreiber in den USA bieten nicht mehr so günstige Deals an, die einst dafür gesorgt haben, dass man bis zu 400 Dollar bei der Anschaffung eines neuen iPhones sparte. Darum hat auch nicht mehr jeder alle zwei Jahre ein neues Gerät. Das iPhone wird also bald seinen Höchststand erreichen, und wenn das in zwei Jahren geschieht, wie Munster voraussieht, dann ist es doch gut zu wissen, dass diese Prognose von einem Apple-Fan kommt, der davon ausgeht, dass sich das Unternehmen schon schlau für die Zukunft aufgestellt hat.

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The Motley Fool empfiehlt und besitzt Aktien von Apple.

Dieser Artikel von Rick Munarriz erschien am 26.6.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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