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BMW, Daimler, Tesla: Warum die deutsche Elektroauto-Prämie einfach nicht zünden will

Bildquelle: Flickr-User Fooleditorial.

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwelche neuen Schlagzeilen die Medienlandschaft in Bezug auf die Autobauer Daimler (WKN: 710000), BMW (WKN: 519000) und Tesla (WKN: A1CX3T) zieren. Vor allem das Elektroauto ist regelmäßig eine ergiebige Quelle dieser Berichterstattung.

Neben vielen euphorischen, zukunftsbejubelnden Artikeln gibt es auch eine Vielzahl kritischer Meldungen in Bezug auf diese Thematik, die oftmals die Marktdurchdringung dieser Fortbewegungsvariante aufgreifen sowie die sogenannte Umweltprämie, die für viele ursprünglich der zündende Funke sein sollte.

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Da sich der Geburtstag dieser Prämie allmählich nähert, wird es Zeit, sich mit der bisherigen (Miss-)Erfolgsbilanz einmal näher auseinanderzusetzen.

Deutliche Diskrepanz im Vergleich zur Abwrackprämie

Die Umweltprämie, die ursprünglich für mehr als 300.000 Elektroautos angedacht ist, läuft im Vergleich zur Abwrackprämie eher mäßig. Bislang wurden lediglich 20.600 Prämien beantragt, davon mehr als die Hälfte sogar von Unternehmern. Eine breite Durchdringung, auch im privaten Umfeld der Autofahrer, sieht daher definitiv anders aus.

Insgesamt läuft der Bewilligungszeitraum dieser Elektroauto-Umwelt-Prämie noch bis 2019, zumindest nach bisheriger Planung. Bis die maximale Anzahl der oben genannten 300.000 Stück verbraucht wäre, würde es bei einer linearen Entwicklung angesichts der bisherigen Abrufzahlen jedoch noch weitere 14 Jahre brauchen. Uff.

Diese Diskrepanz ist letztlich das Ergebnis einer signifikanten Fehleinschätzung seitens unserer Regierung. Ursprünglich ist man nämlich davon ausgegangen, dass bis 2020 etwa eine Million Elektroautos auf unseren Straßen unterwegs sein sollten. Angesichts der bisherigen Zahlen ist es mehr als verständlich, dass man von dieser Prognose zuletzt wieder abgerückt ist.

Aber wieso wird diese Prämie denn nicht angenommen?

Der Grund, wieso der zündende Funke bei der Umweltprämie, im Vergleich zur Abwrackprämie, nicht so recht überspringen will, liegt nach Ansicht vieler Experten in den nach wie vor relevanten technischen Erschwernissen dieser Fortbewegungstechnologie. Mangelnde Reichweiten sowie zu wenig vorhandene Schnellladestationen, beziehungsweise generell zu wenig vorhandene Ladestationen, werden oftmals in den Dunstkreis der nicht vorhandenen Alltagspraktikabilität geworfen.

Da kann letztlich noch so viel subventioniert werden, wenn diese Probleme nicht nachhaltig angegangen und beseitigt werden, dürfte auch bis Ende der Prämienlaufzeit keine nachhaltige Durchdringung erfolgen. Die Prämie wirkt daher ein wenig fehlgeleitet, zumindest noch in diesem Moment.

Das Prämiengeld wäre an anderer Stelle vielleicht besser aufgehoben

Wie du dir daher sicher selbst denken kannst, werden in letzter Zeit Stimmen lauter, die an der Zweckmäßigkeit dieser Art der Subvention zweifeln. Das Geld könnte nach Ansicht der Kritiker besser in Infrastrukturmaßnahmen gesteckt werden, die den nachhaltigen Durchbruch durch eine gesteigerte Alltagstauglichkeit besser steigern könnten.

Aber angesichts der derzeitigen Zahlen dürften die Verantwortlichen der Politik sicher ebenfalls unzufrieden mit der bisherigen Entwicklung sein. Was bleibt ist daher die Hoffnung, dass möglicherweise weitere Gelder effizienter eingesetzt werden.

Erst dann scheint eine aktive Förderung unserer Regierung durch Prämien erst wirklich Sinn zu machen. Hoffen wir, dass die nicht abgerufenen Gelder dann nicht bereits in einen Topf mit einem anderen Förderzweck geflossen sind.

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Vincent besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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