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3 Kennzahlen, die Deutsche Bank-Aktionäre kennen sollten

Foto: The Motley Fool.

Die Anteilsscheine der Deutschen Bank (WKN:514000) sind eines der Wertpapiere, die in vielen Depots deutscher Anleger liegen. Umso wichtiger ist es daher auf dem laufenden zu bleiben, wie die Kennzahlen des Unternehmens aussehen. Hier ist eine Auswahl von drei der wichtigsten Zahlen.

Schwacher Gewinn im ersten Quartal belastet die Rendite

Das erste Quartal ist traditionell das stärkste des Jahres im Bankensektor. Zumindest für diejenigen Banken, die im Investmentbanking aktiv sind. Am Ende des Jahres besorgen sich Unternehmen meist nur wenig frisches Geld in Form von Anleihen oder ähnlichen Produkten, was dann aber am Anfang des nächsten Jahres nachgeholt wird. So kommt es zustande, dass die Investmentbanken, die den Firmen beim platzieren der Anleihen helfen, im ersten Quartal des Jahres einen sehr starken Umsatz ausweisen können.

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Auch dieses Jahr war in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Die US-Banken haben sehr starke Zahlen präsentiert. Die Deutsche Bank allerdings hat davon nur wenig gesehen. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahresquartal um neun Prozent auf 7,3 Milliarden Euro gesunken.

Okay, der Gewinn ist zwar um 143 % auf 575 Millionen Euro gestiegen, aber der Grund dafür sind die gesunkenen Kosten für Rechtsstreitigkeiten und die Restrukturierungen. Die auf das Jahr hochgerechnete Rendite auf das Eigenkapital lag bei sehr schwachen 4,3 %. Das selbst gesteckte Ziel von mehr als 10 % liegt also noch in weiter Ferne. Doch zumindest ist die Bank inzwischen nicht mehr darauf angewiesen die Kapitalquote aus eigener Kraft zu erhöhen, was mit einer so niedrigen Rendite auch schwer machbar ist.

Hohe Eigenkapitalquote sorgt für Stabilität

Dank der letzten Kapitalerhöhung im Umfang von acht Milliarden Euro, die im April abgeschlossen wurde, liegt die Kapitalquote bei komfortablen 14,1 %. Da nun auch endlich die größten Strafzahlungen hinter der Bank liegen dürften, kann man sich wieder darauf konzentrieren das Unternehmen zu alter Stärke zurückzuführen und die Profitabilität zu erhöhen, ohne ständig mit Gerüchten um die Zahlungsfähigkeit oder eine weitere Kapitalerhöhung kämpfen zu müssen. Die hohe Kapitalquote hat für die Anteilseigner zudem den Vorteil, dass auch wieder eine (wenn auch bescheidene) Dividende gezahlt werden kann.

Es gibt wieder eine (kleine) Dividende!

In diesem Jahr wurden nun 0,19 Euro ausgezahlt. Für das nächste Jahr wird eine Zahlung von mindestens 0,11 Euro in Aussicht gestellt. Die genaue Höhe wird aber von den Ergebnissen des restlichen Jahres abhängen. Doch auch die 0,19 Euro bedeuten eine Rendite von lediglich 1,2 % basierend auf dem derzeitigen Kurs von 15,40 Euro (27.06.2017). Sollte die Zahlung im nächsten Jahr wieder auf 0,11 Euro fallen, würde die Rendite sogar auf verschwindend geringe 0,7 % fallen.

Manche Aktionäre waren vielleicht schon vor Beginn der Krise an Bord und können sich noch an die guten alten Zeiten erinnern, als die Dividende jenseits von vier Euro je Anteilsschein und die Rendite in der Größenordnung von fünf Prozent lag. Eine Dividende von vier Euro wird es wohl nicht so schnell wieder geben, aber eine Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent könnte in den nächsten Jahren zumindest wieder möglich sein.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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