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YouTube hat 1,5 Milliarden Zuschauer, die jeden Tag über eine Stunde Videos konsumieren

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Achtung, Achtung! Viele Leute verbringen viel Zeit damit, YouTube-Videos anzusehen.

Okay, das ist jetzt nicht wirklich etwas Neues. Jeder, der seit Gangnam Style das Internet benutzt, weiß, dass jede Menge Leute YouTube schauen. Das Management gab uns letzte Woche auf der VidCon ein Update zu den Statistiken.

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Laut CEO Susan Wojcicki sehen jeden Monat 1,5 Milliarden Leute YouTube-Videos, während sie in ihren Google-Account eingeloggt sind. Natürlich loggen sich nicht alle bei Google ein, um die Videos auf YouTube zu sehen. Die Nutzer schauen aber allein auf mobilen Geräten im Durchschnitt eine Stunde pro Tag. Die Zuschauerzahlen auf dem Fernseher erhöhen sich durch Streaming-Geräte ebenfalls rapide – um 90 % im Jahresvergleich, um genau zu sein.

YouTube glaubt, dass hier noch jede Menge Wachstum möglich ist. Aber das Unternehmen wird sich bei dem Versuch, die Zahl der Nutzer weiter zu erhöhen, mit anderen Internetriesen wie Facebook (WKN:A1JWVX) anlegen müssen.

Eine Macht im mobilen Bereich

Die Statistik von YouTube ist natürlich dann besonders beeindruckend, wenn man sie mit der Zeit vergleicht, die die Nutzer auf Facebook verbringen. Im Durchschnitt verbringen die Nutzer 50 Minuten auf Facebook, Instagram und dem Messenger zusammen. Dazu gehört auch die Nutzung auf dem Desktop.

Laut dem Halbjahresbericht von Sandvine konnte YouTube in der zweiten Jahreshälfte 2016 fast 21 % aller Downstream-Daten im mobilen Bereich in Nordamerika auf sich vereinigen. Facebook und Instagram erreichten zusammen diesen Wert nur knapp. Wenn wir bedenken, dass ein Video auch mehr Daten pro Sekunde als Fotos und Text erfordert, scheint es, als wäre Facebook die bevorzugte App-Plattform der mobilen Nutzer – zumindest in Nordamerika.

Hierbei ist aber die Zeit auf mobilen Geräten, während diese mit dem WiFi verbunden sind, nicht mit eingerechnet. Datenbewusste Kunden sparen sich ihre YouTube-Sessions vielleicht für dann auf, wenn sie eine gute WiFi-Verbindung haben, damit sie ihr monatliches Datenvolumen nicht sofort aufbrauchen. Die Bandbreite von YouTube ist bei Festverbindungen etwa neunmal größer als bei mobilen Verbindungen. Diese Kluft könnte sich in Zukunft aber schließen, da sich immer mehr Leute unlimitierte Datenpakete holen.

Ein Beispiel für dieses Phänomen sind Freunde auf einer Party, die Musik und Videos miteinander teilen wollen: „Hast du das schon gesehen?“ Die Leute holen einfach ihr Smartphone heraus und laden die App von YouTube.

Der Angriff auf das Fernsehen

Eine Stunde pro Tag ist wunderbar, aber Wojcicki glaubt, dass es hier bei YouTube noch deutlich mehr Potenzial gibt. Sie merkte an, dass der durchschnittliche Amerikaner fünf Stunden pro Tag fernsieht. Daher könnte das Nutzerengagement noch einmal deutlich gesteigert werden, wenn man mehr fernseh-ähnlichen Content auf die Plattform bringen würde.

YouTube hat jetzt schon 37 eigene Show und Filme für seinen Premuim-Dienst YouTube Red produziert, der schon über 250 Millionen Views erreicht hat. Auf der VidCon verkündete YouTube, dass man noch zwölf weitere Eigenproduktionen herausbringen werde. Das Unternehmen produziert auch eigene Werbeclips für die Plattform.

YouTube streitet sich dabei mit Facebook um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Facebook hat schon mehrere Verträge mit Sportligen unterschrieben, um ausgewählte Spiele live zu streamen, obwohl das Unternehmen bisher noch nicht viel getan hat, um diese Live-Events zu bewerben. In der Zwischenzeit versucht das Unternehmen neue Eigenproduktionen herauszubringen. Dazu gehören Dramen mit großem Budget des Kalibers House of Cards. Das Unternehmen wird auch kürzere Shows von fünf bis zehn Minuten Länge für das einfache Ansehen auf mobilen Geräten produzieren.

Beide Unternehmen sind willens, sehr viel für Eigenproduktionen auszugeben – und sie haben auch das Geld dafür. Das Mutterunternehmen von YouTube, Alphabet (WKN:A14Y6H), generierte allein im ersten Quartal einen operativen Cashflow in Höhe von 9,5 Milliarden US-Dollar. Bei Facebook lief es mit 5 Milliarden US-Dollar auch nicht gerade übel. Wenn man ein paar Millionen ausgibt, um Eigenproduktionen herauszubringen, dann ist das nicht wirklich viel Geld für diese Unternehmen.

Sollten sie es damit schaffen, die Leute vom Fernsehen wegzulocken und stattdessen die Videos auf ihren Smartphones anzusehen, dann könnte das ein großer Umsatztreiber für YouTube und Facebook werden. Die Fernsehindustrie in den USA brachte allein im letzten Jahr über 70 Milliarden US-Dollar an Werbeeinnahmen. 1,5 Milliarden Leute, die eine Stunde am Tag Videos ansehen, klingt schon erstaunlich. Es könnten aber deutlich mehr sein. Daher solltest du nicht überrascht sein, wenn Facebook versuchen wird, YouTube die Zuschauer abspenstig zu machen.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

The Motley Fool hält und empfiehlt Alphabet (A- und C-Aktien) und Facebook.

Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 26.06.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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