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Für die Produktion des Model 3 erhöht Tesla seinen Kreditrahmen um 800 Millionen US-Dollar

Bildquelle: Flickr-User Fooleditorial

Jetzt, da sich der Juni langsam dem Ende neigt, ist Tesla (WKN:A1CX3T) immer noch auf Kurs, die Produktion des Model 3 im nächsten Monat anzugehen. Um das möglich zu machen, erweitert Tesla seine Support-Infrastruktur, zu der auch das Netzwerk der Ladestationen gehört. Zusätzlich bietet das Unternehmen noch weitere Servicecenter an. Das alles ist nicht billig.

In einer Angabe gegenüber der amerikanischen Börsenaufsicht SEC vom letzten Freitag, legte Tesla offen, dass das Unternehmen seinen Kreditrahmen um etwa 800 Millionen US-Dollar erweitert habe. Damit möchte man eine Brückenfinanzierung für Fahrzeuge, die sich gerade auf dem Weg zu den Kunden befinden, in der Hinterhand haben. Dabei möchte Tesla seinen ABL-Wert (Asset-Based Line) um 625 Millionen auf 1,825 Milliarden US-Dollar erhöhen. Zusätzlich möchte das Unternehmen die Flexibilität von zusätzlichen 175 Millionen US-Dollar genießen, wodurch der ABL auf 2 Milliarden US-Dollar steigen würde.

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Die Kapitalausgaben machen eine S-Kurve

Nach einer weiteren Kapitalerhöhung im März, die Aktien und Wandelanleihen mit minimaler Verwässerung für die bestehenden Aktionäre brachte, beendete Tesla das erste Quartal mit 4 Milliarden US-Dollar in liquid Mitteln, um das Model 3 an den Start zu bringen.

Im Bezug auf den Cashflow wird das Unternehmen große Ausgaben nach der Markteinführung haben. Auf die Frage eines Analysten während der letzten Telefonkonferenz, wie es um die Kapitalausgaben und die Kapitaleffizienz bestellt sei, antwortete CFO Deepak Ahuja Folgendes:

Wir versuchen immer, kapitaleffizient zu arbeiten. Das ist das zugrundeliegende Thema eines jeden Schrittes, den wir unternehmen. Aber ich glaube, dass aufgrund der Höhe der Zahlungen – egal ob es in der letzten Juniwoche oder in der ersten Juliwoche so weit ist – wir viele hunderte Millionen zahlen. Es ist in diesem Fall schwer, präzise zu sein. Bei den Kapitalausgaben verhält es sich wie bei eine S-Kurve. Ich glaube nicht, dass das ein Anzeichen für irgendetwas anderes als das Timing ist – abgesehen von der Kapitaleffizienz, an der wir aktuell arbeiten.

An dieser Stelle sollte man auch erwähnen, wofür Tesla sein Geld normalerweise benutzt. Da das Unternehmen die Fahrzeuge direkt an die Kunden ausliefert, hat das Unternehmen jede Menge Geld, das in den Fahrzeugen feststeckt, die gerade geliefert werden. Durch die genannten Maßnahmen kann Tesla schneller auf dieses Geld zugreifen, als es sonst möglich wäre. CEO Elon Musk beschrieb es während der Konferenzschaltung zum ersten Quartal 2016 wie folgt:

Im Gegensatz zu anderen Autobauern liefert Tesla nicht an Händler. Wir liefern an die Kunden. Wir bauen die Autos also auf Bestellung. Das Auto ist vollständig und geht zu einem uns bekannten Kunden. Das einzige Risiko, das wir haben, ist, dass das Schiff sinkt, der LKW einen Unfall hat oder etwas anderes passiert. Aber der ABL-Wert stellt praktisch fertiggestellte Güter dar, die sich auf dem Weg zu bekannten Kunden befinden. Das sind keine allgemeinen Unternehmensschulden. Ich würde es eher als eine leichte Erhöhung der Verkaufskosten sehen.

Es gibt zwei Faktoren, die uns Kontext für diese Erhöhung um 800 Millionen US-Dollar geben: Das Unternehmen plant eine bedeutende Erhöhung der Auslieferungen des Model 3, was die Zahl der Fahrzeuge, die sich auf dem Weg zu den Kunden befinden, erhöhen wird. Gleichzeitig wird das Unternehmen große Zahlungen an die Lieferanten vornehmen müssen, während die Produktion des Model 3 gesteigert wird. Diese zusätzlichen Mittel sind hierbei sicher eine große Hilfe.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Tesla.

Dieser Artikel wurde von Evan Niu, CFA auf Englisch verfasst und am 26.06.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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