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Ich kann immer noch nicht glauben, dass Apple drei Milliarden US-Dollar für Beats Electronics ausgegeben hat

Bildquelle: Flickr-User Fooleditorial.

Es ist jetzt fast drei Jahre her, seit Apple (WKN:865985) Beats Electronics für drei Milliarden US-Dollar gekauft hatte. Das war zwar ein guter Deal für Apple, und Beats by Dr. Dre ist weiterhin eine angesehene Premiummarke im Bereich Kopfhörer. Die damals noch neue Streaming-Plattform von Beats Music ist seither in die erfolgreiche Plattform Apple Music eingeflossen.

Wenn dieses Produkt unter dem Management von Apple sich so gut entwickelt und ein kleines digitales Anhängsel zum zweitgrößten Premium-Musikdienst werden konnte, dann kann man nicht argumentieren, Apple hätte die drei Milliarden US-Dollar schlecht angelegt. Daher möchte ich dich bitten, dich etwas zu entspannen, bis ich mit meiner Argumentation durch bin.

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Die Übernahme

Die Übernahme von Beats war von Anfang an ein Gewinn für Apple. Die Aktie gab an dem Tag, als das Gerücht aufkam, mehr als 2 Milliarden nach. Es schien, als wären die ursprünglich gemeldeten 3,2 Milliarden US-Dollar zu viel, besonders da Beats einen Anteil von 50 % ein Jahr zuvor für nur 500 Millionen US-Dollar verkauft hatte.

Dann stellte sich noch die Frage, ob durch diese Übernahme andere Drittanbieter von Accessoires von den Apple-Produkten nicht mehr unterstützt würden. Der Kauf von Beats konnte auch nichts für die fallenden Umsätze des iPod tun. Darüber hinaus gab es noch Beats Music, eine Plattform, die Anfang 2014 während des Super Bowl gestartet wurde. Die Plattenlabels sagten Billboard aber, dass die Zahl der zahlenden Abonnenten sich im unteren sechsstelligen Bereich befände.

Beats brachte aber auch zu kräftige Stars zu Apple. Dr. Dre und der legendäre Produzent Jimmy Iovine waren zuvor die Bosse von Beats gewesen. Trent Reznor der Nine Inch Nails half auch mit. Der Markt hat diese Kombination vielleicht nicht von Anfang an zu schätzen gewusst, aber Beats Electronics entwickelte sich trotzdem gut. Apple hat nahm die Plattform von Beats Music und die Lizenzen und veröffentlichte diese ein Jahr später als Apple Music. Diese Plattform ist die Nummer zwei hinter dem scheinbar unaufhaltsamen Spotify im Bereich Premium-Abo-Dienste.

Die Nachfrage nach den Kopfhörern von Beats wurde immer größer, je größer der Markt wurde. Das Forschungsunternehmen NPD gab Beats einen Marktanteil von 25 %  bei den verkauften Einheiten und einen Dollaranteil von 46 % am amerikanischen Markt für Kopfhörer während des letzten Weihnachtsquartals. Die Airpods von Apple kamen erst letztes Jahr auf den Markt und waren vielleicht revolutionär in dieser Nische, man kann aber nur schwer gegen die Ergebnisse von Beats argumentieren.

Und weiter?

Der Grund, warum ich nicht glauben kann, dass Apple drei Milliarden US-Dollar für Beats ausgegeben hat und warum ich dich auch bitten möchte, diesen Artikel bis zum Ende zu lesen, ist, dass es immer noch die teuerste Übernahme von Apple ist. Apple hat Dutzende von Unternehmen im Laufe der Jahre gekauft, aber selbst die Übernahme von NeXT aus dem Jahr 1997 brachte Steve Jobs zu Apple zurück und kostete nicht so viel.

Apple hat 256,8 Milliarden US-Dollar in liquiden Mitteln und marktgängigen Wertpapieren in der Bilanz. Dieses Geld bringt praktisch keine Zinsen und liegt größtenteils im Ausland. Es gibt keinen Grund, warum die größte Übernahme nur 3 Milliarden US-Dollar kosten sollte. Apple hat die Möglichkeit, Übernahmen zu tätigen, die einen riesigen Unterschied für den Umsatz des Unternehmens ausmachen. Trotzdem hat sich das Unternehmen darauf begrenzt, kleinere Unternehmen und Produkte zu kaufen, die dann in die bestehende Angebotspalette eingebaut wird. Ich kann nicht glauben, dass Apple 3 Milliarden US-Dollar für Beats Electronics ausgegeben hat, nur weil das Unternehmen nicht mehr für etwas anderes ausgegeben hat.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple.

Dieser Artikel wurde von Rick Munarriz auf Englisch verfasst und am 23.06.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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