The Motley Fool

Wird die künstliche Intelligenz als Service die nächste Evolution der künstlichen Intelligenz?

Foto: Getty Images

Momentan interessieren sich gerade alle für die künstliche Intelligenz (KI), es gibt aber noch viele Dinge, die wir darüber noch gar nicht wissen. Könnte das zu einem pessimistischen Zukunftsszenario wie in Ex Machina, Terminator oder 2001: Odyssee im Weltraum führen? Oder könnte es etwas weniger bedrohlichen Manifestationen wie Data bei Star Trek: The Next Generation, Samantha in Her oder TARS aus Interstellar sein?

Die aktuelle Realität im Bereich künstliche Intelligenz weniger kinematisch angehaucht. Die künstliche Intelligenz verfügt über die gelernten Fähigkeit, in kurzer Zeit große Datenmengen zu durchforsten und Muster zu erkennen. Das hat bereits zu Durchbrüchen in den Bereichen Bilderkennung, Übersetzung und beim Spielen von Go geführt. Einige der größten Fortschritte ereignen sich gerade in den Bereichen medizinische Bilder, Krebsforschung und selbstfahrende Autos.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Daher gibt es viele Entwicklungen und es ist schwer zu sehen, welche den nächsten Durchbruch darstellen wird.

Künstliche Intelligenz für die Massen

Ein kleines kanadisches Start-up mit dem Namen Element AI glaubt, die Antwort zu haben. Das Unternehmen möchte die künstliche Intelligenz den Massen zugänglich machen, indem diese als Service angeboten wird. Das ist interessant für Unternehmen, die es sich nicht leisten können, die entsprechen Systeme selbst zu entwickeln. Tech-Riesen wie Microsoft (WKN:870747), Intel (WKN:885681) und NVIDIA (WKN:918422) glauben, dass Element auf der richtigen Spur ist und haben Millionen investiert, um diese Vision Realität werden zu lassen.

Aktuell erfordert die künstliche Intelligenz große Datenmengen, um das System überhaupt trainieren zu können. Element AI  möchte das verbessern, indem die Größe der Datensätze reduziert wird. Damit würde die Technologie auch mehr Unternehmen zugänglich gemacht werden können und nicht nur denen mit großen Budgets. Element verbessert hierbei das Konzept der künstlichen Intelligenz. In dem ein zuvor trainiertes System benutzt wird, das dann mit kleineren Datensätzen arbeitet, wendet das System an, was es zuvor schon woanders gelernt hat.

Wird die künstliche Intelligenz als Service das nächste große Ding? Bildquelle: Getty Images.

Ein neuer Ansatz

Element arbeitet aktuell mit einer sehr kleinen Gruppe von Unternehmen zusammen, die die künstliche Intelligenz nutzen wollen, ohne aber die Systeme selbst entwickeln zu müssen. Auf diese Art kann das Unternehmen seine Erstkunden strategisch auswählen und die Systeme bei größeren Datensätzen trainieren. Das wird sich für die kleineren Kunden später noch auszahlen.

Die großen Unternehmen, die in die künstliche Intelligenz investieren, nutzen die Technologie größtenteils, um ihr Geschäft zu erweitern. Microsoft verwendet die Technologie, um die Suchmaschine Bing zu verbessern und für den virtuellen Assistenten Cortana. Zusätzlich hat das Unternehmen die künstliche Intelligenz in die Azur-Cloud eingebaut. Intel arbeitet an einem CPU mit künstlicher Intelligenz und hat in der Vergangenheit zahllose Übernahmen in diesem Bereich getätigt.

NVIDIA ist bisher das einzige Unternehmen, das den Wert der künstlichen Intelligenz für das eigene Geschäft quantifizieren konnte, da GPUs genutzt werden um Systeme mit künstlicher Intelligenz schneller trainieren zu können. Im letzten Quartal verdiente NVIDIA damit 1,9 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg um 48 % im Jahresvergleich darstellt. Die Umsätze aus dem Bereich Datenzentren erhöhten sich bei NVIDIA um 186 %.

Es wird langsam voll

Bisher gibt es viele Unternehmen in diesem Bereich, aber kein Unternehmen, das sich nur mit der künstlichen Intelligenz als Service beschäftigt. Element hofft das zu ändern, indem es zum ersten Unternehmen wird, das vorhersehbare Modelle, Empfehlungssysteme und eine Optimierung des Kundenengagements liefert. Diese sollen allen Unternehmen zugänglich gemacht werden, ohne dass sie ihre eigenen Programme selbst aufsetzen müssen. Indem Zugang zu Experten geliefert wird, die ein Unternehmen analysieren und bestimmen können, wie man die künstliche Intelligenz am besten einsetzen kann, werden viele Unternehmen davon profitieren.

International Business Machines (WKN:851399) bietet hier ein Beispiel. Das Unternehmen bewegt sich von dem Geschäft mit Hardware und Consulting weg und bietet immer mehr Lösungen in den Bereichen Cloud und künstliche Intelligenz über den Supercomputer Watson an. Diese Wachstumstechnologien konnten allerdings die Rückgänge in den älteren Geschäftsteilen noch nicht ausgleichen. Das Unternehmen nutzt die künstliche Intelligenz bei vielen Prozessen und konnte schon eine beeindruckende Liste von bekannten Partnern aufstellen. Durch den Vorstoß in die Bereiche Cybersicherheit, Steuern und mehrere Anwendungen im Gesundheitsbereich hofft IBM von diesem Trend profitieren zu können.

Es geht los

Die künstliche Intelligenz befindet sich noch in den Kinderschuhen und wir wissen nicht, wie sie sich in Zukunft weiterentwickeln wird. Element AI hat hierbei einen komplett anderen Ansatz und das Vertrauen der drei großen Unternehmen in Element zeigt, dass das Unternehmen sich auf dem richtigen Weg befinden könnte.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Teresa Kersten ist Angestellte von LinkedIn und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. LinkedIn ist Teil von Microsoft.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt NVIDIA. The Motley Fool empfiehlt Intel.

Dieser Artikel wurde von Danny Vena auf Englisch verfasst und am 21.06.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!