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DAX-ETF für die Rente: Alles, was du wissen musst

Foto: Matt Koppenheffer

Es gibt tausende Fonds, in die du dein hart verdientes Geld investieren kannst. Und sogar, wenn du Warren Buffetts Ratschlag folgen willst und vorhast, einfach in einen Indexfonds bzw. ETF zu investieren, stehen dir hunderte verschiedene Indizes zur Auswahl.

Wieso also eigentlich nicht einfach in den guten alten DAX investieren? Das musst du darüber wissen.

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1. Welche Rendite realistisch ist

Wer in einen DAX-ETF investiert, wird fast genau die DAX-Rendite bekommen. Die setzt sich wiederum aus zwei Komponenten zusammen, denn anders als bei den meisten anderen bekannten Indizes, wird beim DAX die Dividende bereits mit einberechnet.

Der DAX wurde rechnerisch am 30. Dezember 1987 mit dem Basiswert 1.000 aufgesetzt und ging am Mittwoch mit ziemlich genau 12.800 Punkten in den Handelsstart. Der DAX ist also heute fast das 13-Fache wert wie vor fast 30 Jahren. Nehmen wir einmal an, der DAX hat am Ende des Jahres immer noch den gleichen Wert, wird er eine jährliche Rendite von circa 8,9 % erwirtschaftet haben. Nicht schlecht für einen langweiligen Leitindex, wie gesagt berücksichtigt das allerdings bereits die Dividenden.

Viele würden von einer etwas geringeren Rendite in der Zukunft ausgehen, allerdings ist der DAX noch lange nicht teuer. Laut Daten der Commerzbank betrug das 2017er DAX-KGV Ende der letzten Woche 14 und ist damit absolut in einem, historisch gesehen, normalen Wert.

2. Was der Spaß kostet

Da der DAX ein wichtiger Leitindex ist, gibt es viele sehr kostengünstige ETFs. Große Anbieter wie beispielsweise BlackRock oder die Deutsche Bank führen bereits DAX-ETFs mit Kostenquoten von deutlich unter 0,20 %, teurer sollte ein DAX-ETF nicht sein. Bei aktiv gemanagten Fonds sind die Kosten nicht selten über 2,00 %.

Beim DAX profitiert man gleich zweifach. Denn einerseits führt die hohe Konkurrenz um ein Standardprodukt zu niedrigen Preisen, andererseits führen das große Fondsvolumen und die hohe Liquidität im DAX dazu, dass sich die Vermögensverwalter kaum Fehler erlauben und den DAX in der Regel fast perfekt nachbilden, also keinen nennenswerten sogenannten Tracking Error aufweisen.

3. Welche Auswahl du hast

An sich gibt es viele gute Anbieter, wichtig sind die Kosten und Verfügbarkeit des ETF sowie dass dieser in Deutschland aufgelegt wurde. Tatsächlich gibt es aber eine weitere wichtige Entscheidung, wenn man die Auswahl trifft, nämlich ob man eine ausschüttende oder thesaurierende Variante wählt.

Der Fachbegriff thesaurierend heißt einfach nur, dass Dividenden automatisch wieder angelegt werden und somit zur Rendite beitragen. Das ist besonders dann nützlich, wenn man lange für den Ruhestand sparen will. Steht man allerdings bereits kurz vor der Rente oder ist schon Rentner, lohnt sich oftmals ein ausschüttender DAX-ETF, denn dann kann man die Ausschüttungen bequem aufbrauchen und spart sich teilweise den Verkauf von ETF-Anteilen.

4. Früh genug anfangen, denn Schwankungen sind unvermeidlich

Natürlich musst du aber neben all diesen Gesichtspunkten auch bedenken, dass für einen DAX-ETF dasselbe gilt, wie für jede Aktieninvestition. Je länger du investiert bist, desto geringer wird die Verlustwahrscheinlichkeit. Denn Schwankungen gehören nun einmal zu Aktien dazu, wenn du also dein Kapital in den nächsten paar Jahren brauchen wirst, solltest du es eher auf dem Konto lassen.

Trotzdem hat der DAX zumindest zwei Vorteile gegenüber anderen ETFs. Zum einen neigen große Unternehmen und somit auch der DAX in einer Krise zu weniger Schwankungen als Nebenwerte, zum anderen setzt man sich beim DAX nicht Währungsschwankungen aus, die zu zusätzlicher Volatilität führen können.

Alles gute Gründe für den guten alten DAX.

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Marlon Bonazzi besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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