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Trumps Rückzug kann die Revolution erneuerbarer Energien nicht stoppen

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US Präsident Donald Trumps Entscheidung, von dem Pariser Klimaabkommen zurückzutreten, stellt womöglich einen weltweiten Rückschritt dar. Aber die wirtschaftlichen Auswirkungen werden nicht so dramatisch sein.

Trump steht einer weltweiten Revolution im Weg. Aber die Handlung von letzter Woche wird sie nicht aufhalten. Der Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energieträgern beschleunigt sich. Achte daher darauf, dass dein Portfolio den Anschluss nicht verliert.

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Vergiss Paris

Das Pariser Abkommen hätte die Welt nicht allein gerettet. Es ist eine unverbindliche Vereinbarung. Sie soll die Rahmenbedingungen schaffen, um Ländern zu helfen, bei der Reduktion des CO2-Ausstoßes schneller voranzukommen.

Der Prozess wird weitergehen, egal was Trump sagt oder tut, denn er wird eher von Technologie als von der Politik angetrieben.

Die erneuerbaren Energien werden immer mehr zum Big Business. Die Solarbranche in der USA beschäftigt nun 373.807 Menschen. Das sind doppelt so viele wie die 160.119 Beschäftigten im Kohlesektor. In der Windenergiebranche sind es weitere 101.738 Beschäftigte.

Weltweite Anstrengungen

Die Treibhausemissionen der USA sind dank verbesserter Energieeffizienz und dem Übergang zu preiswerter Energie durch Solarstrom, Gas und Wind auf ein 25-Jahrestief gesunken. China macht 29 % der weltweiten Emissionen aus. Das ist mehr als das Doppelte der USA, die 14 % beitragen, aber nun die Revolution der erneuerbaren Energien anführen. Indien geht davon aus, dass es die Ziele von Paris um mehrere Jahre übertrifft. 57 % seines Stromes kommen bis 2027 aus nicht-fossilen Energiequellen.

Elektroautos

Die Gefahr für Investoren ist, dass Revolutionen ihre eigenen Kinder fressen. Bloomberg New Energy Finance geht davon aus, dass die Massenfertigung Elektroautos bis 2025 billiger machen wird als Benziner. Viele haben jedoch Angst, dass der Pionier Tesla überbewertet ist. Seine Marktkapitalisierung von 56 Milliarden US-Dollar liegt sowohl über der von General Motors (51 Milliarden US-Dollar) als auch der von Ford Motor (44 Milliarden US-Dollar). Trotzdem fährt Tesla noch keine Gewinne ein. Technologiegetriebene Start ups haben ein hohes Scheiterrisiko. Daher ist es ratsam, sich an etabliertere Unternehmen zu halten, wie zum Beispiel den Hydrospezialisten Brookfield Renewable Partner oder den kanadischen Energieinfrastrukturriesen Enbridge.

Harte Fakten

Die Ölkonzerne haben in letzter Zeit Schwierigkeiten gehabt, da der Preis für Rohöl nur schwer über 50 US-Dollar gehalten werden konnte. Aber das heißt nicht, dass du Unternehmen wie Exxon Mobil, Chevron, BP, Petrobras oder ConocoPhillips aufgeben solltest. Die weltweite Wirtschaft fährt mit Öl und diese umsatzstarken Unternehmen sind Dividendenlieblinge. Viele davon entwickeln zudem sauberere Alternativen. Beispielsweise expandiert Royal Dutch Shell in Flüssiggas und Total aus Frankreich liebäugelt mit Solarstrom. Selbst Exxon hat Kohlenstoffauffangtechnologien erforscht.

Sauberhalten

Du könntest dein Risiko verteilen, indem du in Fonds wie BlackRock GF New Energy investierst. Dieser ist in den letzten fünf Jahren um 97 % gestiegen. Und in den letzten 12 Monaten um 31 %. Trotzdem bleibt er eine Hochrisikoanlage. Die Entwicklung von börsengehandelten Fonds (ETF) war volatil. Beispielsweise wird der Guggenheim Solar ETF um 54 % höher gehandelt als noch vor fünf Jahren. In den letzten drei Jahren ist er aber um 37 % eingebrochen. Der iShares Global Clean Energy ETF lief nicht gerade gut. Präsident Trump hat eine schnelle Entscheidung getroffen, aber das heißt nicht, dass du dies auch tun solltest.

Indem du die richtigen Investitionsentscheidungen triffst, kannst du dir ein schönes Vermögen aufbauen und deinen Ruhestand genießen.

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Dieser Artikel wurde von Harvey Jones auf Englisch verfasst und am 05.06.2017 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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