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Vergiss Tesla! Die Lufthansa-Aktie ist der wahre Profiteur der autonomen Zukunft!

Foto: The Motley Fool

Wenn man an autonome Fortbewegung denkt, wird man diese in erster Linie mit Autos in Verbindung bringen. Hier scheint Tesla (WKN:A1CX3T) der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Damit könnte der US-Autobauer besonders stark von diesem Trend profitieren.

Da die autonome Fortbewegung aber nicht nur auf Automobile beschränkt ist, sollten Anleger auch abseits der Autobranche nach Profiteuren dieser neuen Technologie Ausschau halten. Ich glaube zum Beispiel, dass die Lufthansa (WKN:823212) noch stärker von selbstfliegenden Flugzeugen profitieren könnte als Tesla von selbstfahrenden Autos.

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Die großen Problemfelder der Lufthansa

Wie ich zu dieser Annahme komme? Nun, lass uns zunächst einen Blick auf die größten Problemfelder der Lufthansa werfen. Zum einen wäre da die starke Konkurrenz durch Billigairlines wie Ryanair (WKN:A1401Z) oder easyjet (WKN:A1JTC1).

Sie bieten ihren Kunden günstigere Tickets und machen den etablierten Airlines damit das Leben schwer. Möglich ist das, weil ihre Kosten für den Flugbetrieb deutlich niedriger sind als bei Lufthansa und Co.

Hierfür gibt es sicherlich einige Ursachen, einen großen Anteil daran dürften allerdings die Personalkosten haben. Lass uns daher einmal einen Blick auf die Pilotengehälter einiger Airlines werfen.

Endgehalt Captain Einstiegsgehalt Captain Gehalt First Officer
Lufthansa         225.000 €             110.000 €          63.000 €
Emirates           97.500 €               97.500 €          69.000 €
Ryanair           85.000 €               53.000 €          25.000 €
easyjet Spanien         131.000 €             118.000 €          49.000 €

Quelle: airliners.de

Wie die Tabelle zeigt, zahlt die Lufthansa ihrer Crew teilweise deutlich mehr als die Konkurrenz. Ob die einen nun zu viel bezahlen oder die anderen zu wenig, darüber lässt sich natürlich streiten. Fakt ist aber: Für die Lufthansa sind ihre teuren Piloten ein klarer Wettbewerbsnachteil!

Doch das ist nicht das einzige Problem, dass die Lufthansa mit ihren Piloten hat. Deren Gewerkschaft, die Vereinigung Cockpit, verleiht ihren Forderungen regelmäßig mit Streiks Nachdruck. Laut airliners.de streikten die Piloten der Lufthansa seit 2012 insgesamt vierzehnmal, Kostenpunkt: 500 Millionen Euro!

So hart es klingen mag: Zwei der größten Wettbewerbsnachteile der Lufthansa haben mit ihren Piloten zu tun!

Die Lösung: Fliegen ohne Piloten!

Damit ist klar: Kaum eine Airline würde mehr von selbstfliegenden Flugzeugen profitieren als die Lufthansa! Selbstverständlich würden auch Ryanair und Co. sparen, wenn sie keine Piloten mehr bräuchten. Aufgrund ihrer teuren und streikfreudigen Piloten würde die Lufthansa aber wohl den größten Nutzen aus dem autonomen Fliegen ziehen.

Die Wettbewerbsvorteile der Lufthansa kommen voll zum tragen!

Würden die genannten Wettbewerbsnachteile durch selbstfliegende Flugzeuge wegfallen, könnte die Lufthansa-Aktie gewaltigen Rückenwind erhalten. Denn dann würden sich die Anleger wieder auf die Wettbewerbsvorteile der Kranich-Airline fokussieren, anstatt nur auf die genannten Problemfelder zu schauen.

Da wäre zum Beispiel der hervorragende Ruf, den die Lufthansa trotz unzähliger Streiks genießt. Insbesondere der wohlhabenden Kundschaft dürfte es wichtig sein, standesgemäß zu reisen. Da passt die Lufthansa einfach besser ins Bild als Billigflieger wie Ryanair oder easyjet.

Auch das große Streckennetz der Lufthansa sehe ich als Wettbewerbsvorteil. Denn die Start- und Landeplätze an den großen Drehkreuzen sind begehrt und daher nur begrenzt verfügbar. Diese Plätze, auch Slots genannt, werden jede Saison neu vergeben. Der Clou: Wurden sie in der Vorsaison zu mindestens 80 % genutzt, hat die Airline das Recht, diesen Slot zu behalten.

Die Lufthansa, als eine der größten Fluggesellschaften Europas, verfügt über eine Vielzahl solcher Rechte für Slots. Damit sind viele Routen nur schwer für andere Airlines zu bekommen. Dafür müssten entweder die Flughäfen wachsen oder andere Gesellschaften ihre Slots abgeben. Die Belegung vieler Routen durch die Lufthansa ist daher eine Art wirtschaftlicher Burggraben.

Weiterhin ist die Kranich-Airline Mitglied der größten Luftfahrtallianz der Welt, nämlich der Star Alliance (gemessen am Passagieraufkommen, Stand: April 2014). Die Vorteile: Gemeinsame Vielfliegerprogramme binden die Kunden stärker an die Airlines der Allianz, einheitliche Buchungssysteme und abgestimmte Flugpläne sorgen für einen effizienteren und kundenfreundlicheren Betrieb und die Vermietung von Sitzplätzen untereinander erhöht die Auslastung der Maschinen.

Je größer die Allianz, desto stärker wiegen die genannten Vorteile. Und die Mitglieder der Star Alliance, wie erwähnt die größte Allianz am Markt, profitieren besonders stark davon, darunter natürlich auch die Lufthansa.

Du siehst also: Die Lufthansa verfügt über einige Wettbewerbsvorteile, die bei der Einführung des autonomen Fliegens voll zum Tragen kommen könnten! Aber wie realistisch ist es, dass Flugzeuge selbstständig von A nach B fliegen?

Der Airbus-CEO sagt: Fliegen ohne Piloten rückt näher!

Schenkt man den Wort von Airbus (WKN:938914)- Chef Tom Enders Glauben, dann könnten autonom fliegende Flugzeuge sogar vor den selbstfahrenden Autos kommen. Bei einer Internetkonferenz sagte er, autonomes Fliegen sei technisch einfacher umzusetzen als automatisiertes Fahren.

Allerdings betonte er auch, dass dies von den Menschen zunächst als sicher akzeptiert werden müsse. Wann das der Fall sein wird, ist natürlich schwer vorhersehbar. Wenn es aber soweit ist, könnte die Lufthansa einer der größten Nutznießer dieser Technologie werden, ja vielleicht sogar stärker davon profitieren als Tesla.

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Thomas Brantl besitzt Aktien von Ryanair. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

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