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Welchen Prozentsatz hält Warren Buffett an Apple?

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Erst Anfang 2016 hat Berkshire Hathaway (WKN:A0YJQ2) Anteile an Apple (WKN:865985) gekauft. Damals war Apple für Berkshire noch ein kleines Investment, unter 1 Milliarde Dollar. Heute aber, gerade mal anderthalb Jahre danach, ist der Anteil von Berkshire auf über 20 Milliarden Dollar angewachsen. Warum? Buffett hat aggressiv Zukäufe getätigt, außerdem hat die Apple-Aktie sehr gut performt.

Betrachten wir doch einmal Buffetts Investment in Apple, warum er das Unternehmen so schätzt und ob das Investment noch weiter anwachsen könnte.

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Wie groß ist der Anteil, den Buffett an Apple hält?

Berkshire hält 129.357.106 Aktien von Apple. Das macht einen Marktwert von 20,1 Milliarden Dollar aus. Diese Aktien werden allein im Jahr 2017 eine Dividende in Höhe von 326 Millionen Dollar bringen. Nur an Kraft Heinz und Wells Fargo hält Berkshire mehr Anteile in Höhe von respektive 30,5 Milliarden und 24,9 Milliarden Dollar.

Auch wenn Apple in den Top-3 der Aktieninvestments von Berkshire gelandet ist, ist der Anteil, den Berkshire an Apple hält, doch sehr gering: bloß 2,4 %. So hält Berkshire an 23 Unternehmen prozentual mehr Anteile. Macht ja auch Sinn, handelt es sich bei Apple doch mit einer Marktbewertung von 810 Milliarden Dollar um das wertvollste Unternehmen der Welt.

Dazu ist es noch wichtig zu unterscheiden, welchen Anteil Berkshire hat und welchen Buffett selber hält. Berkshire hält 2,4 %. Mit Stand Ende 2016 hielt Buffett wiederum 18,7 % an Berkshire. Das bedeutet, dass Buffett persönlich etwa 0,46 % von Apple besitzt.

Was genau schätzt Buffett so sehr an Apple?

Wenn man es genau nimmt, hat Buffett den Kauf von Apple gar nicht selber initiiert, sondern einer seiner beiden Stock-Picker, denen er vertraut. Entweder Todd Combs oder Ted Weschler. Da beide jeweils 10 Milliarden Dollar zum Investieren zur Verfügung haben und Buffett den Großteil des Portfolios kontrolliert, kam die Entscheidung, Apple zu einem der größten Investments von Berkshire zu machen, letztlich doch von Buffett.

In einem Interview mit CNBC vom Februar sagte Buffett: „Ich sehe, dass Apple Produkte herstellt, die bleiben, die vielen Menschen nützlich erscheinen.“

Heißt: Apple hat eine loyale Kundschaft und ein starkes Ökosystem geschaffen. Viele Kunden wechseln nicht einfach zur Konkurrenz, weil sie oft mehrere Produkte aus dem Hause Apple besitzen, darunter iPad, iPhone, Apple Watch – so wird der Abwanderung vorgebeugt.

Buffett hat aber auch lobende Worte für Apples CEO Tim Cook gefunden, besonders für dessen Entscheidungen, wie das Geld zu verteilen sei. Man kann gar nicht genug betonen, wie wichtig gutes Management für Buffett ist. Besonders wichtig dabei natürlich, dass dieses Management nicht nur gute Entscheidungen für das Unternehmen trifft, sondern gleichzeitig auch für die Aktionäre.

Letztlich sagte Buffett, dass er die Anteile an Apple erhöht hat, weil er für Apple eine rosige Zukunft mit noch mehr Einnahmen erwartet.

Wird Berkshire in den nächsten Quartalen noch mehr in Apple investieren?

Berkshire hat 2016 und 2017 immer mal wieder Anteile an Apple gekauft, aber ich denke, dass da noch was kommen wird. Und zwar aus zwei Gründen:

Erstens hockt Berkshire auf dem riesigen Haufen Cash in Höhe von 86 Milliarden Dollar. Damit sollte man was schönes anstellen können. Buffett mag es ja, wenn die Reserven nicht unter 20 Milliarden rutschen; davon ist man erstmal weit entfernt.

Zweitens ist zwar die Aktie seit dem Einstieg von Berkshire nochmal gestiegen, andererseits finde ich, dass sie noch immer einen super Wert darstellt. Wenn man die Viertel Billion Dollar mal rauslässt, die außerhalb der USA lagern, wird Apple bei dem lediglich 11,9-fachen der für dieses Jahr erwarteten Einnahmen gehandelt, weit unter dem Durchschnitt des S&P 500. Apples Bewertung kann auf Berkshire noch einmal motivierend wirken, falls eine Kurskorrektur eintritt oder Apples Aktienpreis doch mal absackt.

Die Zeit wird zeigen, ob Berkshire bei Apple tatsächlich noch einmal zuschlägt – allerdings hatte ich mich letztes Mal auch nicht getäuscht, als ich die Prognose erstellt habe. Währenddessen hält Berkshire 2,4 % am Tech-Riesen, was Apple zum drittgrößten Unternehmen in Berkshires Portfolio macht. Allerdings würde es mich nicht überraschen, wenn über kurz oder lang Apple das größte Investment von Berkshire wird.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway und Apple.

Dieser Artikel von Matthew Frankel erschien am 6.6.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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