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Warum der CEO von Netflix sein Unternehmen mit Facebook und Google vergleicht

Foto: Netflix

Netflix (WKN:552484) ist zugegebenermaßen nicht unbedingt im selben Business wie Facebook (WKN:A1JWVX) oder Alphabets (WKN:A14Y6H) Google. Gut, auch Facebook und Google bieten Video, aber bei Netflix geht es um gut gemachten Content. Wie dem auch sei, CEO Reed Hastings denkt, dass sein Unternehmen dieselbe Anziehungskraft hat wie die beiden anderen, und das sollten gute Neuigkeiten sein, was das Wachstum der Abonnenten weltweit angeht.

„Wir wachsen außerhalb der USA am stärksten“, sagte Hastings auf der Re/Code-Konferenz. „Wir stehen bei etwa 50 % Mitgliedern in den USA und 50 % im Rest der Welt. Wenn man sich die großen Internet-Unternehmen wie YouTube oder Facebook ansieht, dann liegen die bei 80 bis 85 % international und etwa 15 % in den USA. Wir können also noch riesig außerhalb der USA wachsen.“

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Wenn man bedenkt, dass Netflix davon ausgeht, dass sie auch in den USA noch groß wachsen können, dann kann der Streaming-Dienst wirklich riesig werden, wenn man Hastings Worten Glauben schenken mag.

Wie groß ist der Nutzeranteil außerhalb der USA bei Facebook und Youtube?

Facebook ist so freundlich und staffelt seine Nutzerschaft nach geographischen Regionen. Die USA und Kanada werden zusammengerechnet und kommen mit Stand Ende letztes Quartal auf 234 Millionen Nutzer. Damit macht man gerade mal 12,1 % der insgesamt 1,94 Milliarden Nutzer aus. Das ist ein noch kleinerer Anteil als der, den Hastings bei Re/Code nannte.

Google ist nicht ganz so freizügig mit Statistiken zu Youtube. Der Forscher von Socialbakers zufolge kommen etwa 80 % der Youtube-Nutzer aus anderen Ländern.

Beide Dienste, Facebook und Youtube, sind für die Nutzer umsonst, finanzieren sich nur über Werbung. Netflix hingegen verlangt eine Abo-Gebühr. Vielleicht sind die Umsätze von Facebook und Google ein besserer Indikator dafür, was Netflix erreichen kann und was nicht.

Im letzten Quartal haben die Nutzer in den USA und Kanada für 49 % von Facebooks Umsatz gesorgt. Alphabet konnte 48 % seines Umsatzes allein in den USA erzielen. Währenddessen hat Netflix 58 % seiner Umsätze im Q1 in den USA gemacht.

Netflix kann also international noch einiges zulegen. Allerdings dürfte der Abstand zu den beiden Konkurrenten nicht ganz so groß sein, hat Netflix doch eine viel kaufkräftigere Nutzerschaft. Die Umsatzverteilung dürfte bei 65/35 US/International liegen, etwa wie bei der Konkurrenz von HBO und Cinemax.

Netflix wächst in den USA noch immer

Sicherlich kann das Unternehmen noch wachsen, global wie auch in den USA. Das Unternehmen geht davon aus, dass man langfristig zwischen 60 und 90 Millionen Abonnenten in den USA haben wird. Da man bereits 50 Millionen Abonnenten hat, dürfte es sich um nur noch wenige Jahre handeln, bevor man das untere Ende des Ziels erreicht hat. Und je schneller man dort hinkommt, desto besser sieht es aus, dass man das obere Ende der Prognose erreicht.

Netflix wächst in den USA schnell und profitabel. Damit bekommt das Unternehmen Geld in die Kassen, mit dem sich die internationale Expansion vorantreiben lässt. Derzeit investiert man auf der ganzen Welt in eigens für die lokalen Märkte gebrandeten Content, man konnte auch schon bescheidene Erfolge mit diesen Inhalten verzeichnen, etwa mit der Serie „3 %“ aus Brasilien.

Wichtig ist im Hinterkopf zu behalten, dass Netflix erst seit eineinhalb Jahren in vielen der internationalen Märkten vertreten ist. Die Kundengewinnung sollte schneller verlaufen als in den USA, weil die Marke an sich stark ist und Netflix auf ein Jahrzehnt gesammelte Erfahrungen zurückgreifen kann. Und doch dürfte es noch dauern, bis Netflix in jedem Markt mit mitreißenden Inhalten zu finden sein wird, die der Marke dieselbe Anziehungskraft verleihen, wie sie sie daheim in den USA genießt.

Selbst in den USA wächst die Abonnentenzahl, wenn auch langsamer als in den Jahren davor. Die Abonnenten in internationalen Märkten sollten langfristig die in den USA übersteigen. Und wenn Netflix mit seiner Vision Recht hat, dann werden noch viele, viele Menschen überall auf der Welt ein Abo abschließen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alphabet, Facebook und Netflix.

Dieser Artikel von Adam Levy erschien am 5.6.2017 auf Fool.com. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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