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Deutsche Autobauer vs. Tesla: Wer auf lange Sicht auf der Überholspur fährt

Bildquelle: Flickr-User Fooleditorial.

Die Zukunft gehört der Elektromobilität. Darüber sind sich viele Investoren einig. Wem sie aber konkret gehört, darüber wird in Investorenkreisen heftig gestritten und debattiert.

Die einen argumentieren, dass Vorreiter Tesla (WKN: A1CX3T) aufgrund seiner großen Rolle als gewissermaßen Aushängeschild langfristig die Nase vorn haben wird. Die Widersacher glauben an ein schepperndes Scheitern von Tesla und setzen bei dieser Zukunftstechnologie eher auf klassische Autobauer, wie beispielsweise Daimler (WKN: 710000), BMW (WKN: 519000) oder Volkswagen (WKN: 766403).

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Aber wer wird nun wirklich langfristig die Nase vorn haben? Ich weiß es nicht. Aber es gibt in Bezug auf Tesla einen Aspekt, der mir Sorgen bereitet und möglicherweise auch andere Investoren beschäftigen sollte.

Was passiert, wenn die Elektromobilität noch Zeit braucht?

Das ist meiner Meinung nach die Kernfrage, mit der sich langfristig ausgerichtete Investoren hauptsächlich beschäftigen sollten. Denn auch wenn die Anzahl der zugelassenen Elektroautos weltweit nach derzeit gängigen Statistiken und Prognosen kontinuierlich steigt (weltweit ca. 1,3 Millionen in 2016), macht dieser Anteil an den gesamtheitlich zugelassenen Autos weltweit (ca. 1,236 Milliarden in 2014) nur einen klitzekleinen Prozentsatz aus.

Es ist nicht gänzlich abwegig zu vermuten, dass die Elektromobilität daher noch einige Jahre braucht, bis sich diese Technologie flächendeckend durchsetzt. Effizienz, Benutzerfreundlichkeit und monetäre Anreize spielen mit Sicherheit auch eine wichtige Rolle, und bei einigen dieser Faktoren hat die Elektromobilität im Vergleich zu den klassischen Antriebsmöglichkeiten bislang ja auch noch ein wenig das Nachsehen.

Was passiert also mit Tesla, das im letzten Quartal in etwa 25.000 Autos absetzen konnte, wenn die Nachfrage nicht ganz so drastisch steigt, wie so mancher sich das erhofft? Gute Frage. Investoren sollten daher stets diesen Aspekt im Auge behalten und überlegen, wie lange sich Tesla möglicherweise Verzögerungen in Bezug auf die neue, bahnbrechende Mobilitätstechnologie leisten kann. An dieser Stelle vielleicht auch noch einmal die Erinnerung, dass das Unternehmen selbst hier und da mit dem Einhalten der eigenen Prognosen zu kämpfen hat.

Die klassischen deutschen Autobauer haben hier ein wenig die Nase vorn. Denn die kümmert der Zeitpunkt, wann die Elekromobilität nachhaltig erfolgreich sein wird reichlich wenig. Bis zu diesem Zeitpunkt werden munter einfach klassische Verbrennungsmotoren verkauft, die zugleich auch die Forschungs- und Entwicklungskosten der Elektromobilität mitfinanzieren. Eine Gefahr durch eine verzögerte Marktdurchdringung der Elektromobilität besteht hier im Allgemeinen aber nicht.

Tesla polarisiert weiterhin

Und das auch zu Recht. Der momentane Kurserfolg gibt den Investoren mit Sicherheit recht. Langfristig könnte es aber wirklich spannend werden, wie sich Absatz, Nachfrage und Marktdurchdringung der Elektromobilität entwickeln werden.

Ich persönlich traue dem Tesla-Braten angesichts einer Marktkapitalisierung von rund 55 Milliarden US-Dollar und tendenziell eher wenig ausgelieferten Autos nicht so recht. Aber das hat mich bislang auch die Teilnahme am Börsenerfolg eines zwar polarisierenden, aber technologisch tiefgreifend revolutionär denkenden Unternehmens gekostet.

Die Frage, wer langfristig auf der Überholspur fährt, wird insgesamt jedoch weiterhin die Investorenschar mit hitzigen Diskussionen erfreuen.

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Vincent besitzt Aktien von BMW. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW und Daimler.

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