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Zuversichtliche Worte von EZB-Chef Mario Draghi – Zinswende in Sichtweite?

Foto: Pixabay

Momentan ist die EZB noch dabei, die Märkte mit reichlich Geld zu fluten. 60 Milliarden US-Dollar monatlich steckt unsere europäische Zentralbank voraussichtlich noch bis Dezember in Wertpapiere, mit dem Ziel, die Märkte regelrecht zu überschwemmen und dadurch für ein stabiles Inflationsniveau von knapp 2 % zu sorgen.

Im Zuge dessen wurden ebenfalls die Leitzinsen signifikant gesenkt. Banken und Finanzdienstleister haben seitdem mit der Nullzins-Politik zu kämpfen.

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Aber wie man anhand der aktuellen Äußerungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi vor dem Europaparlament erkennen kann, könnten diese Zeiten möglicherweise schon bald vorbei sein. Schauen wir mal, was Draghi konkret von sich gegeben hat:

Die bekennende Zuversicht

Zuversichtlich stimmen dürften vor allem die Äußerungen, wonach sich nach Ansicht des EZB-Chefs die Abwärtsrisiken abgeschwächt hätten. Außerdem dürfte sich das Wirtschaftswachstum nach seiner Ansicht in den nächsten Monaten verstärken, die Gefahren für die Konjunktur seien seit Ende 2016 deutlich zurückgegangen.

Zwar schränkte er diese Äußerungen gleichzeitig damit ein, dass ein außergewöhnliches Maß an geldpolitischen Maßnahmen immer noch notwendig sei, sowie damit, dass Lohnwachstum und Inflation noch immer nicht ausreichend, beziehungsweise stabil genug seien, aber letztlich versprühen gerade die ersten Äußerungen ein Quäntchen Optimismus, das man lange nicht mehr gewohnt war.

Man beachte außerdem, wer diese Äußerungen getätigt hat!

Falls dir nun aber gerade die einschränkenden Äußerungen Sorgen bereiten, lass uns ein wenig darüber sinnieren, wer Draghi denn eigentlich ist. Viele nennen die Zentralbänker die Wächter des Euro. Draghi als Chef ist also quasi so etwas wie der Wächter der Wächter des Euros.

Wenn sich dieser nun also aus der Reserve traut, und nach reichlich Krisenjahren wieder etwas Optimismus versprüht, hat er sich, gerade in Anbetracht seiner exponierten, vielbeachteten Stellung in der Wirtschaftswelt mit Sicherheit reichlich gut überlegt ob er das wirklich tun sollte.

Die Beschwichtigungen dabei können wir daher vor allem als Vorsichtsmaßnahmen seinerseits sehen. Denn bevor er nicht, wie er selbst sagte, auf die Konjunktur- und Inflationsentwicklungen seiner eigenen Volkswirte zurückgreifen kann, wird er sich gewiss nicht gänzlich aus der Reserve locken lassen. Dennoch können wir die optimistischen Äußerungen als Indikator für ein mögliches, langsames, vorsichtiges Einleiten einer signifikanten Änderung betrachten.

Im Juni wird es richtig spannend!

Denn bis dahin sollten Draghis besagte Analysen der EZB vorliegen und er wird sich mit Sicherheit in Bezug auf die Zukunft des Euros, der Zukunft der Geldschwemme und des Leitzinsniveaus äußern.

Einige Analysten erwarten, dass die EZB dann in ihrem Ausblick die Weichen in Richtung Eindämmung der Geldschwemme stellen wird, vor allem auch angesichts des sich derzeitig stabilisierenden Inflationsniveaus (April: 1,9 %).

Gerade für Bankunternehmen und sonstige Finanzdienstleister könnte der Juni besonders aufschlussreich und vielversprechend sein. Investoren sollten daher ganz genau zuhören, wenn Draghi sich dann wieder in die Karten blicken lässt.

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