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Die autonome Fahrtechnologie von NVIDIA konnte Toyota überzeugen

Foto: NVIDIA.

NVIDIA (WKN:918422) verkündete vor Kurzem, dass Toyota Motor (WKN:853510) die DRIVE-PX-Technologie für die Entwicklung selbstfahrender Autos gewählt habe. Der CEO von NVIDIA nennt den DRIVE-PX-Computer „das Gehirn des selbstfahrenden Autos“. Toyota ist eine der größten Autobauer der Welt und der drittgrößte Autobauer nach Marktanteilen in den USA. Daher ist das ein großer Gewinn für NVIDIA.

Damit gehört nun auch Toyota zu illustren Runde der Partner von NVIDIA. Des Weiteren zählen Audi von Volkswagen, Tesla, Honda, Mercedes-Benz (Daimler AG) und BMW dazu. Alles in allem hat NVIDIA jetzt über 200 Partner, die diese Plattform benutzen. Damit konnte die Sparte Automotive die Umsätze im Steuerjahr 2017 um 52 % auf 487 Millionen US-Dollar erhöhen und macht nun 7 % der Gesamtumsätze aus. NVIDIA schätzt, dass der gesamte ansprechbare Markt für selbstfahrende Autos bis zum Jahr 2025 8 Milliarden US-Dollar wert sein wird. Daher hat dieses Segment noch jede Menge Luft nach oben.

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Toyota und NVIDIA arbeiten an selbstfahrenden Autos

NVIDIA und Toyota versuchen in den nächsten Jahren ein selbstfahrendes Auto auf die Straße zu bekommen. Bildquelle: NVIDIA.

„Toyota arbeitet seit über 20 Jahren an der selbstfahrenden Technologie mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten schlussendlich auf Null zu senken, weniger Verkehr und bessere reibungslose Mobilität für alle zu schaffen“, sagte der Executive General Manager von Toyota, Ken Koibuchi, in einer Presseerklärung, und fuhr fort: „Durch diese Zusammenarbeit erwarten wir, die Entwicklung der selbstfahrenden Systeme, die sicherer und besser sind, zu beschleunigen.“

Die beiden Unternehmen gaben aber nicht an, dass schon bald ein Fahrzeug verfügbar sein werde. NVIDIA meinte jedoch, dass somit die Fähigkeiten von selbstfahrenden Systemen innerhalb der nächsten Jahre bereit für den Markt sein sollten.

Toyota zeigt an, wie führend NVIDIA wirklich ist

Intel (WKN:885681) und Toyota arbeiteten schon im Jahr 2011 bei Infotainment-Systemen zusammen, als noch CPUs völlig ausreichend waren. Da das Gehirn eines selbstfahrenden Autos aber deutlich größer und komplizierter ist, werden dafür GPUs benötigt, die die Daten entsprechend schnell verarbeiten können, um Entscheidungen in Sekundenbruchteilen zu treffen. Immerhin sind ja noch andere Autos und Fußgänger auf der Straße. Dafür ist die GPU-Technologie von NVIDIA besser geeignet.

Die Aufgabe, ein selbstfahrendes Auto zu bauen, ist kompliziert und erfordert das Wissen aus verschiedenen technologischen Bereichen. Das ist auch der Grund, warum es so viele Partnerschaften in diesem Bereich gibt. Ein Unternehmen liefert die Prozessoren, ein anderes die Kameras und Sensoren, und ein weiteres Unternehmen kümmert sich um die HD-Kartentechnologie – um nur einige der wichtigsten Teile zu nennen. Kein einziges Unternehmen schafft das alleine.

NVIDIA DRIVE PX 2 für selbstfahrende Autos. Bildquelle: NVIDIA.

Der DRIVE-PX-2-Computer mit dem neusten Xavier-Chip von NVIDIA kann 30 Billionen Deep-Learning-Operationen pro Sekunde durchführen. Dieser dient als eine Plattform, um die Daten der Sensoren, Kameras, des LIDAR-Systems und des Radars zusammenzubringen, um die notwendigen Berechnungen anzustellen. Diese erlauben es einem Auto, seine Umwelt wahrzunehmen und sicher ohne menschliche Hilfe zu fahren. Ein einziges Gerät zu haben, das all diese Daten interpretieren kann, ist deutlich besser als mehrere verschiedene Computer zusammen zu hängen. Die Rechnerkapazität eines GPUs erlaubt es, all diese verschiedenen Aufgaben von einem einzigen Computer durchführen zu lassen, und das gefällt den Autobauern.

NVIDIA ist immer noch in der Pole-Position

Intel verfügt nicht über genügend Wissen im Bereich GPU und hat daher einen Nachteil gegenüber NVIDIA. Intel hat aber einen größeren Vorteil in Form seines jährlichen freien Cashflows von etwa 10 Milliarden US-Dollar. Bei NVIDIA sind es nur 1,5 Milliarden. Damit könnte Intel schnell aufholen. Das Unternehmen hat vor Kurzem erst das israelische Tech-Unternehmen Mobileye (WKN:A119ES) für 15 Milliarden US-Dollar gekauft. Im Moment scheint aber NVIDIA noch einen guten Vorsprung in diesem Bereich zu haben, und diesen baut das Unternehmen durch die Partnerschaft mit Toyota jetzt noch ein bisschen weiter aus.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt NVIDIA und Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW und Intel.

Dieser Artikel wurde von John Ballard auf Englisch verfasst und am 30.05.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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