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Anleitung für die Dividendenaktien von Apple

Foto: Apple

Technologieaktien sind historisch langsam, was das Zahlen von Dividenden angeht. Und bis vor Kurzem machte auch Apple (WKN:865985) davon keine Ausnahme. Nach der Zahlung einer Dividende in den 1990ern schüttete Apple mehr als 15 Jahre keine Dividende mehr aus. Der Technologieriese hat jedoch nicht nur angefangen, Dividenden zu zahlen, sondern sie auch regelmäßig anzuheben. Damit erwirtschaften Sie auch bei höheren Aktienpreisen noch eine ordentliche Rendite. Das moderate Ausschüttungsverhältnis lässt noch viel Platz, um die vierteljährlichen Dividenden in Zukunft anzuheben. Lass uns die Dividendenhistorie von Apple etwas genauer anschauen, um besser zu verstehen, wie das Technologieunternehmen auch in der Dividendenwelt zu einem Riese geworden ist.

Apples Dividendenhistorie

Apple hat eine lange Historie, Dividenden zu zahlen. Aber es gibt auch eine große Lücke inmitten dieser Zeit. Zwischen 1987 und 1995 zahlte das Unternehmen jedes Quartal Dividenden zwischen 0,06 USD und 0,12 USD je Aktie. Aber das war vor dem darauffolgenden Aktiensplit, bei dem jeder Investor für eine Apple-Aktie 28 neue Aktien bekam. 1995 stellte Apple seine Dividendenzahlungen komplett ein und konzentrierte sich stattdessen auf Wachstumsinitiativen.

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2012 entschied sich Apple, seine Dividende wiederzubeleben. Das Unternehmen begann mit einer splitbereinigten Ausschüttung von 0,38 US-Dollar je Aktie pro Quartal. Dies war Teil eines größeren Paketes, welches vorsah, in den kommenden drei Jahren 45 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurückzuzahlen. Die Ausschüttung hatte eine Rendite von etwas über 2 %. Aber sie war der Anfang eines Prozesses, bei dem Apple seine Dividende im Laufe der Zeit weiter wachsen lassen kann.

AAPL-Dividenden Daten von YCharts. Hinweis: Die Linie zwischen 1996 und 2012 zeigt eine Unterbrechung in der Dividendenhistorie von Apple. In dieser Zeit zahlte das Unternehmen keine Dividende. Der Anstieg der Linie ist hier irreführend.

Und die Anhebungen kamen regelmäßig. 2013 hob das Unternehmen seine Ausschüttung um ca. 15 % an, wodurch eine Zahlung von 0,426 US-Dollar je Aktie erreicht wurde. 2014 kam ein 7-zu-1-Aktiensplitt und eine Erhöhung der Dividende auf 0,47 US-Dollar je Aktie. In den folgenden Jahren lag das durchschnittliche Wachstum bei ca. 10 % pro Jahr. Am zweiten Mai erhöhte das Unternehmen die Ausschüttung auf 0,63 US-Dollar je Aktie. Die Ausschüttung erfolgte dann schon am 18. Mai.

Wie geht es mit den Dividenden von Apple weiter?

Trotzdem sind einige Investoren unzufrieden mit der Entwicklung der Dividende, die Apple zahlt. Mit einem Geldberg in neunstelliger Höhe könnte das Unternehmen sehr viel an seine Aktionäre zurückzahlen. Und in diesem Licht ist eine Rendite von 1,6 % ziemlich mager.

Ohne Zweifel könnte sich Apple größere Dividendenzahlungen erlauben. Gegenwärtig schüttet der Techriese 28 % seiner erwarteten Einnahmen für dieses Jahr aus und weniger als 25 % der erwarteten Einnahmen für das kommende Jahr. Es ist wahr, dass ein großer Teil dieses Geldes außerhalb der USA verdient wird und daher einer Einfuhrsteuer unterliegt, wenn es dafür genutzt wird, Dividenden zu zahlen. Aber auch unter dem gegenwärtigen Steuergesetz hätte Apple genug Spielraum, um höhere Beträge an seine Aktionäre zurückzuzahlen.

 

Die wichtigste Frage ist, wie es mit der Steuerpolitik weitergeht. Die Trump-Regierung hat Steuerreformen angeregt, die es für Unternehmen aus den USA leichter machen würden, ausländisches Geld zurück in die USA zu bringen, um damit zu investieren. Aber die Details sind noch nicht klar. Ob Apple das zurückgeholte Geld als Dividende verwenden kann oder aktivere Investitionen in den USA durchführt, wird sich zeigen.

Die Investoren sollten aber daran denken, dass das Unternehmen aufgrund seiner Größe und trotz seiner geringen Dividendenrendite der größte Dividendenzahler der Welt ist, wenn man die Bruttoausschüttung betrachtet. Hinzu kommt, dass es Aktienrückkäufe gegenüber Dividendenzahlungen bevorzugt. Mehr als zwei Drittel der Aufstockung seines Kapitalrückzahlungsprogramms um 50 Milliarden US-Dollar werden für Rückkäufe ausgegeben. Das hat zwei negative Auswirkungen auf die Dividende. Einerseits bleibt weniger Geld für Ausschüttungen und andererseits führt ein höherer Aktienpreis zu einer niedrigeren Dividendenrendite. Trotzdem beschweren sich die Investoren nicht über die starken Gewinne, die die Appleaktie erzielt.

Für Dividendeninvestoren hat sich Apple in nur fünf Jahren von einem Nichtzahler zu einem Führer entwickelt. Wenn Sein Geschäft weiter wächst, dann könnte Apple seine Dividende weiter wachsen lassen und damit die Aktionäre mit starken Gesamtgewinnen erfreuen.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Apple.

Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger auf Englisch verfasst und am 25.05.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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