The Motley Fool

Teslas Model 3: Das kosten die Konkurrenzmodelle in Deutschland

Foto: The Motley Fool

Schon in wenigen Monaten oder sogar Wochen wird Tesla (WKN:A1CX3T) beginnen sein erstes Modell für den Massenmarkt auszuliefern. Das Model 3 soll ein attraktives Elektroauto zu erschwinglichen Preisen werden und es sind bereits hunderttausende Vorbestellungen bei Tesla eingetroffen.

In der Zwischenzeit gibt es alle möglichen aufsehenerregende Schlagzeilen zu der Zukunft des Model 3, aber wenig konkrete Analysen. Zeit einmal zu betrachten, welche Alternativen deutsche Konsumenten zum Model 3 haben.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Diese Autos gibt es bereits für den Massenmarkt

Wer nicht mehr auf das Model 3 warten will, das in Deutschland sicherlich noch nicht so schnell ausgeliefert wird, kann sich schon einmal bei den Elektromodellen der deutschen Hersteller umsehen und vergleichen, was man für welchen Preis bekommt.

Hier ist der erste Überblick:

Modell Preis in Euro Reichweite Basisversion unter Idealbedingungen
Tesla Model 3 umgerechnet ab circa 31.300* bis zu 345 km
BMW i3 ab 34.950 bis zu 190 km
Opel Ampera First Edition ab 44.060 bis zu 520 km
VW e-Golf ab 35.900 bis zu 300 km

*umgerechneter Preis für den US-Markt, Preis für den deutschen Markt vermutlich höher; Quellen: Tesla, BMW, Opel, VW

Und sind diese Alternativen überhaupt attraktiv?

Wie man sieht, gibt es bei den Preisen keine sonderlich gigantischen Unterschiede. Teslas Model 3 wird in Deutschland vermutlich mit einem Aufpreis zum US-Preis auf den Markt gebracht und dürfte dann ähnlich viel wie der i3 von BMW (WKN:519000) und der e-Golf von VW (WKN:766400) kosten.

Der Opel Ampera kostet mehr, hat dafür allerdings auch deutlich mehr Reichweite. Bloß der BMW i3 fällt mit einer sehr dürftigen Reichweite aus der Reihe, vermutlich weil er mehr als City-Flitzer gedacht ist und somit eine geringe Reichweite für viele Konsumenten nicht übermäßig störend ist.

Die Preise sind deutlich teurer als die von Benzinern. Der e-Golf kostet ziemlich genau das doppelte, als ein Golf mit Verbrennungsmotor. In Tests wurden den Elektromodellen bisher ein verhältnismäßig angenehmes Fahrerlebnis bescheinigt, bloß revolutionär haben sich die Stromer noch nicht angefühlt.

Manche Nachteile muten geradezu bizarr an. So braucht der Opel Ampera, der bei einigen Händlern ab Juni zur Probefahrt verfügbar sein wird, laut Opels eigenen Aussagen mit einer haushaltsüblichen Stromquelle fast 32 Stunden um voll geladen zu werden. Das dürfte die Geduld ganz schön strapazieren.

Für einen höheren Absatz braucht es die Tesla-Revolution

Wie man sieht gibt es schon heute Alternativen zu Teslas Massenmodell. Die deutschen Hersteller haben es geschafft, vergleichbare Modelle zu produzieren, sowohl was Preis als auch Reichweite anbelangt.

Trotzdem zeigen die Zahlen, dass Konsumenten in Deutschland und dem Rest der Welt noch nicht ganz überzeugt sind. Die Absatzzahlen sind teilweise geradezu vernichtend gering. Von GMs großangekündigtem Tesla-Konkurrent, dem Chevrolet Bolt, wurden in den ersten Monaten des Jahres nur circa 1.000 Einheiten pro Monat verkauft, bei gleichbleibendem Absatz wären das ungefähr 12.000 Einheiten in 2017 und damit nur 0,1 % des im letzten Jahr erzielten Konzernabsatzes.

Tesla scheint sich derzeit nicht sonderlich vor der Konkurrenz fürchten zu müssen. Wer die Alternativen kennt, wartet bisher lieber auf das Model 3.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Marlon Bonazzi besitzt Aktien von Tesla. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla. The Motley Fool empfiehlt BMW.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!