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Könnte orales Insulin Novo Nordisk in die Wachstumsspur zurückführen?

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Die Wachstumsgeschichte von Novo Nordisk (WKN:A1XA8R) – viele wissen in letzter Zeit nicht mehr so recht, wie sie diese bewerten sollen. Drei Prognosesenkungen in Folge im Verlaufe des letzten Jahres, eine Anhebung vor Kurzem. Nicht unschwer nachzuvollziehen, wieso einige Investoren verwirrt sein könnten.

Ein Element, das bei vielen Interessierten und Investierten immer wieder für reichlich Fantasie sorgt, sind leise, heimliche Gedanken die von einer oralen Variante des Insulins träumen, die das oftmals lästige und problematische Spritzen ein für alle Mal der Vergangenheit angehören lässt.

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Aber was hätte eine orale Variante des Insulins zur Folge? Welche Auswirkungen könnte Novo Nordisk, sofern es selbst das Unternehmen ist, das diese Verabreichungsform entwickelt, erwarten? Und könnte dieses Novum Novo Nordisk nachhaltig zurück in die Wachstumsspur befördern? Versuchen wir, Ansätze für Antworten zu finden.

Dimensionen in Bezug auf orales Insulin

Bedeutung hätte eine solche Variante für diejenigen erkrankten, die am sogenannten Typ I Diabetes erkrankt sind. Diese müssen aufgrund von fehlendem Insulin im Körper oft mehrfach täglich durch Spritzen diesen Mangel ausgleichen.

Allein in Deutschland sind hiervon etwa 250.000 Menschen betroffen. Weltweit natürlich entsprechend mehr. Man kann zusätzlich zahlenmäßig in etwa davon ausgehen, dass ein Fünftel aller Menschen an Trypanophobie leiden, also Angst vor Injektionen haben. Ich vermute, bei Diabetespatienten die auf regelmäßiges Spritzen angewiesen sind, existiert ein weiterer, hoher Anteil an Personen, die das mindestens zeitweise als unangenehm empfinden.

Das bedeutet, dass orales Insulin rein quantitativ vielen Menschen helfen könnte, einen einfachen, angstfreien Weg in Bezug auf die Insulinversorgung zu gewährleisten. Viele, die zwar keine Angst haben, würden sich mit Sicherheit auch darüber freuen, das lästige Spritzen ad acta legen zu können.

Bedeutung für das Unternehmen

Neben dieser rein menschlichen Erfolgsgeschichte hätte das Ganze aber auch gravierende Vorteile für das Unternehmen. Zum einen würde orales Insulin einen enormen Prestigerfolg bedeuten. Wenn Novo Nordisk diese Einnahmevariante erfinden würde, wäre es im Diabetessegment in aller Munde und würde die Marktführerschaft des Unternehmens mit diesem technologischen, oder besser, verabreichungstechnischen Fortschritt eindeutig ausbauen.

Zum anderen könnten aufgrund des hypothetischen besagten verabreichungstechnischen Fortschritts möglicherweise die Wachstumssorgen in den USA, die ja bekanntlich Grundlage für die Prognosesenkungen waren, ersticken. Die hier erstarkte Konkurrenz würde möglicherweise nicht mehr mithalten können, Novo Nordisk als Sieger des dortigen Wettbewerbs durch einen Wettbewerbsvorteil in der Verabreichung hervorgehen.

Vermutlich dürfte orales Insulin Novo Nordisk also insgesamt beflügeln, sollte das Unternehmen es denn wirklich auf den Markt bringen.

Bisher ist vieles allerdings noch Wunschdenken

Dennoch ist alles in Bezug auf orales Insulin noch hypothetisches Gedankengut. In der Pipeline des Unternehmens finden sich zwar orale Medikamente, gerade für Diabetes ist ein Mittel bereits in Phase 3 und somit in einer finalen Phase des routinemäßigen Testlaufs angekommen. Aber noch ist abzuwarten, wie die weitere Entwicklung in puncto orales Insulin ihren Lauf nehmen wird.

Investoren sollten aber gespannt dieses Thema im Auge behalten, da es ein Aushängeschild für das Unternehmen, ein Novum in der Diabetesbekämpfung und ein Segen für die Patienten bedeuten könnte. Ich denke, dieser Dreiklang unterstreicht abschließend noch einmal die grundlegende, fundamentale Bedeutung dieser Thematik.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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