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Schock! Könnte Beiersdorf um mehr als 50 % einbrechen?

Beiersdorf (WKN: 520000) erfreut sich gerade bei sicherheitsbedürftigen Investoren großer Beliebtheit. Das Unternehmen hat den Ruf, langsam aber sicher Rendite einzufahren.

In der Tat steht der Niveaproduzent durch seine beeindruckende, tiefe Drogeriepalette für einen stabilen Nichtzykliker. Wie gesagt, das macht ihn so beliebt.

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Aber ist das Unternehmen auch bei der momentanen Bewertung noch ein Kauf? Oder besteht aus fundamentaler Sicht sogar Grund zur Sorge? Könnte der Kurs sogar im Extremfall um über 50 % einbrechen? All das erfährst du, wenn du weiterliest.

Woher der <50% Einbruch kommen könnte

Wie du dir sicher denken kannst, habe ich den hypothetischen Einbruch von über 50 % nicht x-beliebig gewählt. Nein, dieser resultiert aus der hypothetischen Annahme, dass sich die Beierdorf Aktie aus Sicht des Kurs-Gewinn-Verhältnisses (KGV) dem Durchschnitt seines Vergleichsindex, dem DAX, annähern könnte.

Wie wir aktuell feststellen können, weisen diese Werte momentan nämlich eine signifikante Diskrepanz auf. Während die Beiersdorf-Aktie (Kurs 94,28, 17.05.2017, Datum maßgeblich für alle Kurse) mit einem derzeitigen KGV von 29,42 gehandelt wird, besitzt der DAX ein durchschnittliches KGV von lediglich 13,98. Das bedeutet, dass Beiersdorf hier mehr als doppelt so teuer gehandelt wird, als der Vergleichsindex.

Im Umkehrschluss hieße dies, dass wenn der Kurs der Beiersdorf Aktie auf dieses KGV-Niveau absinken würde, dies einem Fall um mehr als 50 % entsprechen würde.

Uff.

Warum ein solcher Kurssturz unwahrscheinlich ist

Bei all der Schwarzmalerei sollte aber ausdrücklich erwähnt werden, dass ein so hoher Kurssturz unwahrscheinlich sein dürfte. Ein Absinken auf ein derartiges KGV-Niveau erscheint nämlich angesichts eines durchschnittlichen KGVs für die letzten 10 Jahre von 29,25 nicht sehr realistisch.

Hinzu kommt die besagte defensive, nichtzyklische Produktpalette des Unternehmens. Gerade auch in Krisenzeiten findet regelmäßig eine Flucht von zyklischen Unternehmen wie Autobauern oder Luxusgüterherstellern hinein in derartige Unternehmen statt, das KGV solcher Aktien wird daher in der Regel immer mit einem Aufschlag gehandelt.

Also alles paletti bei Beierdorf?

Zumindest scheint es so im Moment. Zusätzlich zu den bereits erwähnten defensiven Aspekten gesellen sich momentan ein erwartetes moderates Wachstum von 3-4 % pro Jahr auf Umsatzsicht hinzu, sowie eine EBIT-Marge von 15 %. Letzteres ist hierbei sogar ein Spitzenwert in der Unternehmenshistorie.

Aber vielleicht empfiehlt sich angesichts der durch das hohe KGV geadelten, defensiven Klasse auch ein wenig Vorsicht in Bezug auf den Niveaproduzenten. Bedenke beispielsweise, was mit Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) passiert ist, als hier bekannt geworden ist, dass aus Wachstumssicht alles nicht mehr wonnig-rosa-flauschig in der Zukunft sein wird. Auch das Unternehmen wurde zuvor für seine defensive Klasse gelobt, hohe Aufschläge in Kauf genommen.

Ein Absinken des moderaten Wachstums oder Einbußen in der Profitabilität könnten auch bei Beiersdorf in naher oder ferner Zukunft schlafende Hunde wecken und den duseligen Defensivtraum zerstören. Investoren dürften sodann, ähnlich wie bei Novo Nordisk, nicht mehr bereit sein, einen solchen Aufpreis zu akzeptieren.

Ob das Kursniveau dann auf das durchschnittliche DAX-KGV absinkt, ist zwar fraglich. Gerade besagte sicherheitsbedürftige Investoren könnten aber in einem solchen Szenario reihenweise Abspringen und einen zumindest signifikanten Kurssturz hinterlassen.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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