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Warum die Umsätze des iPhones von Apple in China fallen

Bildquelle: Apple.

Als ich mir die letzten Quartalszahlen von Apple (WKN:865985) angesehen habe, bin ich auf etwas Interessantes beim iPhone gestoßen. Das Produkt machte 63 % der Nettoumsätze im letzten Quartal aus und 67 % der Umsätze in den letzten sechs Monaten.

Apple meldet, dass sich die Umsätze in einigen geographischen Regionen erhöht hätten: Nordamerika, Südamerika, Europa, Japan und dem Rest der Region Asien-Pazifik. Die guten iPhone-Nachrichten in diesen Regionen wurden aber von einer bedeutenden Schwäche in China wieder ausgeglichen, wo die Umsätze um 13 % im Jahresvergleich von etwa 12,5 auf 10,7 Milliarden US-Dollar gefallen war.

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Bildquelle: Apple.

Sehen wir uns einmal an, warum Apple so schlechte Ergebnisse in diesem Land einfährt. Der CEO Tim Cook hatte einmal gesagt, dass China der größte Markt für Apple werden würde.

Schwieriger Wettbewerb

Apple steht vor großer Konkurrenz auf dem chinesischen Smartphone-Markt und das schon seit einiger Zeit. In den letzten Jahren hat sich die Situation noch verstärkt. Unternehmen wie  Xiaomi, OPPO, Vivo und Huawei bewegen sich sehr aggressiv auf diesem Markt und versuchen Geräte anzubieten, die voller interessanter Funktionen sind, während die Preise gleichzeitig niedrig bleiben.

Die aktuellen iPhone-Modelle lassen sich natürlich auch nicht lumpen, wenn es um die Hardwarequalität und Technik geht. Ich würde argumentieren, dass das iPhone 7 Plus wahrscheinlich das beste Smartphone weltweit ist, wenn man alle Faktoren mit einbezieht. Ich glaube aber nicht, dass die Qualität und die Funktionen gut genug sind, um auf dem chinesischen Smartphone-Markt einen derartigen Unterschied zu machen.

Apple hat z. B. in den letzten drei Jahren die Form des iPhone relativ gleich gehalten. Die chinesischen Smartphone-Anbieter haben allerdings ästhetisch neue Funktionen wie ein gewölbtes OLED-Display. Zusätzlich sind die Bildschirme im Vergleich zum Korpus größer und die Materialien sind anderen. So wird z. B. auch Keramik benutzt.

Zusätzlich dazu, dass sie Smartphones auf den Markt bringen, die auf den ersten Blick wunderbar aussehen, scheinen sie auch noch einen weiteren Vorteil gegenüber dem drei Jahre alten Design von Apple zu haben: einen günstigen Preis. Die Wettbewerber von Apple in dieser Region erwarten anscheinend nicht, den Bruttogewinn zu machen, den Apple erwartet.

Das bedeutet, dass diese Verkäufer – zumindest auf dem Papier – ähnliche Hardware wie die iPhone-Modelle liefern können, während die Preise allerdings drastisch niedriger sind.

Diese Abhandlung konzentriert sich auf die Premium-Smartphones. Ich vermute aber, dass ein weiteres Problem von Apple in China die Smartphones im mittleren und niedrigeren Preisbereich sind, da diese schnell gut genug für viele Nutzer werden. Da Apple im Preiskrieg am unteren Ende nicht teilnimmt, wird das Unternehmen hier Marktanteile einbüßen müssen.

Was Apple tun kann

Um diese Probleme zu lösen, sollte Apple Produkte auf den Markt bringen, die so interessant sind, dass das Unternehmen wieder Marktanteile im oberen Preissegment in China gewinnen kann.

Was meine ich damit? Wenn ein Kunde sich ein teures iPhone ansieht und ein deutlich günstigeres iPhone im mittleren Preisbereich ansieht und dann die Entscheidung trifft, dass es die Sache nicht wert ist, mehr für das iPhone auszugeben, dann ist das ein Verlust für Apple.

Wenn Apple aber Geräte bauen kann, die so einzigartig und so voller toller Funktionen sind, dass der Kunde einfach das teure iPhone möchte, obwohl er ein anderes haben könnte, das billiger ist, dann könnte das Unternehmen auch wieder in China mehr verkaufen. Damit könnten auch die Ergebnisse des iPhones im Rest der Welt wieder verbessert werden.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Apple.

Dieser Artikel wurde von Ashraf Eassa auf Englisch verfasst und am 16.05.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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