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Die Immobilienblase wird bald platzen

Foto: Pixabay, platinumportfolio

Seit die Zinsen nach der Finanzkrise fast auf Null gesunken sind, ist die Welt verrückt nach Immobilien. Die Preise für Wohnhäuser von Abu Dhabi bis nach Zürich sind immer weiter gestiegen, da die Menschen immer mehr in Häuser investieren möchten. Für diejenigen, die früh genug investiert haben, war das unglaublich lukrativ, selbst wenn es an der Börse dann doch noch ein bisschen besser gelaufen ist.
Die globale Immobilienblase kann nicht mehr viel größer werden. Das Beste, was wir hoffen können, ist, dass langsam die Luft raus geht… Sie könnte aber auch platzen.

Krise in China?

Immobilien gehen immer noch wie warme Semmeln in China, wo die Preise nach einem weiteren Stimulusprogramm der Regierung noch einmal gestiegen sind. In Guangzhou in der Nähe von Hongkong auf dem chinesischen Festland stiegen die Preise in den letzten 12 Monaten  um 36 % laut Knight Frank.

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Die Preise stiegen in Beijing und Shanghai um etwa 20 %, genau wie in Toronto, Kanada. Seoul in Südkorea boomt weiter genau wie Sydney und Stockholm mit jeweils 10,7 % im letzten Jahr.

In Berlin waren es 8,7 %, in Melbourne 8,6 % und in Vancouver 7,9 %. Das sind starke Werte.

Stagnation in London

In den meisten anderen globalen Städten verlangsamt sich die Preisexplosion langsam. Hongkong stieg mit moderaten 5,3 %, Singapur um 4 %. Die Hälfte der 41 Länder im genannten Bericht stiegen um weniger als 2 %, während fast ein Drittel fallende Preise zu verzeichnen hatte. Teilweise brachen die Preise um bis zu 8,3 % ein.

Das Zentrum von London war hierbei der heißeste Immobilienmarkt, der aber inzwischen schon wieder in die andere Richtung geht und um 6,4 % fällt. Die ehemaligen Hotspots Zürich, Moskau und Istanbul fielen um 7 % oder mehr in den letzten 12 Monaten.

Ich erwarte, dass wir noch mehr davon sehen werden.

Die Party ist vorbei

Das billige Geld hat die Preise in den letzten acht Jahren immer höher getrieben, aber das funktioniert jetzt nicht mehr, da sich die Menschen diese Häuser inzwischen kaum mehr leisten können. Die Zinsen können nicht noch niedriger werden und sie könnten auch wieder steigen, wenn die amerkanische Federal Reserve sich dazu entschließen sollte sie wieder anzuheben.

Regulierungsbehörden versuchen die überhitzten Märkte etwas zu zähmen, wobei China nur das letzte Land auf einer langen Liste ist, in dem die Regeln weiter verschärft werden.

Die goldenen Tage sind also vorbei.

Unterm Strich

In Immobilien zu investieren hat einen Vorteil gegenüber Aktien: Man kann sich Geld leihen, um den Kauf damit zu finanzieren. Dann war es das schon mit den Vorteilen. Erstens kann man im Gegensatz Immobilien Aktien innerhalb von Sekunden verkaufen, wohingegen es Monate dauern kann, ein Haus zu verkaufen. Im Falle eines Crashes dauert es natürlich noch länger.

Darüber hinaus kann man auch kleine Mengen in Aktien investieren im Gegensatz zu Hunderttausenden von Dollar, Pfund, Euro, Yen oder Renminbi, wenn man ein vernünftiges Haus heutzutage kaufen möchte.

Wenn du eine Investmentimmobilie kaufst, dann musst du sie natürlich auch in Schuss halten, Mieter finden und jede Menge Steuern darauf zahlen. Diesen Unsinn hast du bei Aktien nicht. Das beste ist aber, dass du schnell und leicht in jede Menge globale Aktien, Sektoren und Märkte investieren kannst.

Aktien können großen Schwankungen unterworfen sein, aber kluge Investoren nutzen das zu ihrem Vorteil und halten ihre Aktien langfristig, während sie ihren Vorteil aus Kurseinbrüchen ziehen, um ihre besten Aktien nachzukaufen. Das ist eine deutlich klügere Strategie als dem Immobilienwahn zu verfallen.

Am Ende des Zyklus sich noch Immobilien zu kaufen, könnte ein großer Fehler sein, sei also vorsichtig.

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Dieser Artikel wurde von Harvey Jones auf Englisch verfasst und wurde am 14.05.2017 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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