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Drei wichtige Punkte aus dem Quartalsbericht von Yamana Gold

Foto: Pixabay, Stevebidmead

Yamana Gold (WKN:357818) veröffentlichte vor Kurzem die Zahlen des ersten Quartals und verbuchte damit einen Verlust von 0,01 US-Dollar pro Aktie. Das war auch weniger als die Analysten erwartet hatten. Diese waren von 0,02 US-Dollar Gewinn pro Aktie ausgegangen. Aber man kann ein Unternehmen nicht nach einer einzelnen Zahl bewerten, daher wollen wir einen genaueren Blick darauf werfen, wie sich dieses führende Unternehmen in der Goldindustrie in Q1 geschlagen hat.

Auf Kurs

Das Management hatte Pläne verkündet, keine Übernahmen tätigen zu wollen und stattdessen organisches Wachstum zu verfolgen. Viele Investoren fokussieren sich jetzt darauf, wie Yamana die Projekte in seiner Pipeline umgesetzt. Glücklicherweise konnte das Unternehmen hier gute Ergebnisse erzielen.

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Laut Management liegt die Entwicklung der Mine Cerro Morro im Zeitplan und im Budget. Das Unternehmen meldete, dass einige Dinge sogar schneller als erwartet funktionieren. Dazu gehören der Bau und die detaillierten Baupläne. Die Goldproduktion in der argentinischen Mine soll Anfang 2018 beginnen.

Zusätzlich zu diesen Fortschritten konnte die Entwicklung der Mine Chapada auch wie geplant vorgenommen werden. Yamana konnte dieses Expansionsprojekt starten und das Management glaubt, dass dieses Projekt im vierten Quartal abgeschlossen wird. Damit solle mehr Gold und Kupfer gefunden werden.

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Große Erwartungen

Das Unternehmen konnte die Erwartungen für das erste Quartal aber auch übertreffen. Yamana meldete eine Goldproduktion von 215.647 Unzen. Obwohl das Unternehmen bei der Goldproduktion im Jahresvergleich bei vier Minen – Chapada, El Penon, Minera Florida und Canadian Malartic – einen Rückgang verzeichnen musste, konnten diese Verluste durch die Produktion in Jacobina und Gualcamayo ausgeglichen werden.

Von den vier Minen, in denen die Produktion zurückging, war der Rückgang in El Penon der bedeutendste. Teilweise lag das an einem Problem mit zwei Gewerkschaften, die die Arbeiter dort vertreten. Die Produktion war bei dieser Mine um 40 % niedriger als im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang war allerdings erwartet und auch auf einen neuen Produktionsplan zurückzuführen.

Die Gesamtergebnisse von Yamana konnten die Erwartungen bei weitem übertreffen. Daher erhöhte das Management den Ausblick für das Steuerjahr 2017. Ursprünglich hatte man mit einer Goldproduktion von 920.000 Unzen gerechnet, jetzt erwartet man 940.000 Unzen.

Die Gewinne

Das Unternehmen meldete Umsätze in Höhe von 403,5 Millionen US-Dollar. Damit konnte eine nominale Verbesserung im Jahresvergleich beim Umsatz erzielt werden. Es waren 0,65 % verglichen mit den 400,9 Millionen US-Dollar aus dem ersten Quartal 2016. Diese Verbesserung zeigte sich aber nicht im Gewinn. Yamana meldete einen Nettoverlust von 5,9 Millionen US-Dollar.

Da das Unternehmen im Vorjahresquartal einen Nettogewinn von 36,1 Millionen US-Dollar bei vergleichbaren Umsätzen gemeldet hatte, ist es verständlich, dass einige Investoren jetzt enttäuscht sind. Noch besorgniserregender ist aber der Cashflow. Laut Morningstar meldete Yamana einen negativen freien Cashflow von 78 Millionen US-Dollar. Das letzte Mal war so etwas in Q3 2015 vorgekommen.

Einen negativen freien Cashflow zu generieren, ist nur selten etwas Gutes. Bei Yamana ist es aber noch gefährlicher. Eines der Ziele des Managements besteht darin, die Bilanz des Unternehmens zu stärken. Man möchte die Nettoschulden bis Ende 2017 um 140 Millionen US-Dollar senken. Aber wie will das Unternehmen das schaffen? Laut Jahresbericht 2015 erwartet das Management, die Schulden durch organischen Cashflow zu reduzieren.

Unterm Strich

Die nachhaltigen Gesamtkosten für die Cerro-Morro-Mine sollen bei weniger als 600 US-Dollar pro Goldunze liegen. Das Management zählt darauf, dass die Mine Umsätze, Gewinne und den Cashflow erhöht. Daher ist es gut zu sehen, dass die Entwicklung dieses Projektes sich im Zeitplan befindet. In den nächsten Quartalen werden die Investoren die Fortschritte in dieser Mine genau beachten. Sie wird nämlich eine wichtige Rolle für die Zukunft des Unternehmens spielen.

Zusätzlich sollten die Investoren auch ein Auge auf das Wachstum des freien Cashflows haben. Das Management sagt, dass der negative freie Cashflow im ersten Quartal teilweise an Veränderungen beim Arbeitskapital lag. Sie meinten, es würde auch am Timing der Zahlungen und Zahlungseingänge liegen. Darüber hinaus schätzt das Unternehmen, dass die weiteren Veränderungen beim Arbeitskapital sich bis zum Ende des Jahres eingependelt haben sollten. Die Investoren sollten in den kommenden Monaten also wieder einen positiven freien Cashflow erwarten.

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The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Dieser Artikel wurde von Scott Levine auf Englisch verfasst und am 15.05.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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