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Spitzenreiter und Absteiger: Welche Unternehmen bilden die Tabellenspitze und den Tabellenkeller im DAX?

Wäre der DAX eine Fußballliga mit 30 Mannschaften, könnte man als Fan so langsam die Tabelle analysieren, um zu sehen, welche Mannschaft vermutlich absteigt, und wer die Meisterschaft für sich klar macht.

Nun ist der DAX natürlich keine Fußballliga, und die dazugehörigen Unternehmen auch keine Mannschaften. Dennoch kann ganz amüsant sein, zu betrachten, welche der zugehörigen Werte an der Spitze sind, und welche im Tabellenkeller.

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Heute wollen wir daher die zwei Unternehmen mit dem höchsten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) betrachten, sowie die zwei Kandidaten mit den niedrigsten. Was wir daran ablesen können? Dazu später mehr.

Spitzenreiter: Beiersdorf

Spitzenreiter unserer fiktiven Tabelle ist Beiersdorf (WKN: 520000) mit einem Punktestand… äh, KGV von 29,24 (Kurs: 94,15 Euro, 12.05.2017, maßgeblich für alle Kurse). Wieso das so ist? Gute Frage! Man könnte argumentieren, dass Beiersdorf traditionell über ein hohes KGV verfügt, der Durchschnitt der letzten 10 Jahre beträgt hier beispielsweise ca. 29,2. Aber das reicht uns als Grund natürlich nicht aus.

Der Hauptgrund, wieso der Nivea-Hersteller über ein so hohes KGV verfügt, ist wohl der, dass Investoren die besonders defensive Stärke des Unternehmens schätzen und daher bereit sind, einen Aufpreis zu zahlen. Ob das schlau ist? Das, wiederum, ist definitiv eine andere Frage.

Verfolger: Deutsche Bank

Auf Rang 2 rangiert momentan die Deutsche Bank (WKN: 514000) mit einem KGV von 27,96 (Kurs: 17,34 Euro). Wie du als aufmerksamer Investor sicher weißt, liegt das an dieser Stelle nicht an der defensiven Klasse der Bank, sondern an den Krisenzeiten der letzten Jahre, in denen der Gewinn nach und nach eingebrochen ist, gleichsam mit dem Aktienkurs. Auch die Kapitalerhöhungen sorgten dafür, dass der Gewinn auf mehr Aktien verteilt werden muss, auch hierin kann ein Grund für das hohe KGV gesehen werden.

Dennoch wäre es nicht so hoch und der Kurs im letzten Monat nicht so hoch geschnellt (von 15 auf circa 17 Euro), wenn einige Investoren langfristig nicht an das Geldhaus glauben würden. Viel hängt hierbei zusammen mit dem Zinsniveau der EZB, das den Banken Kopfschmerzen bereitet. Ein Ende dieser Periode ist möglicherweise absehbar, für eiskalte Contrarians daher vielleicht eine Chance?

Zweitletzter: Münchener Rück

Auf dem vorletzten Platz befindet sich momentan die Münchener Rück (WKN: 843002) mit einem KGV von 11,13 (Kurs 175,35 Euro). Auch diesem DAX-Wert machte das niedrige Zinsniveau etwas zu schaffen, weshalb Investoren den Wert in den letzten Jahren wohl eher gemieden haben. Auch besteht hier immer das allgegenwärtige Risiko von gravierenden Naturkatastrophen, die dem Rückhaltgeber der Versicherer ein Quartal oder gar ein Geschäftsjahr vermiesen könnten.

Wie es weiter geht? Steigende Zinsen könnten auch hier befreiend wirken.

Schlusslicht: Daimler

Schlusslicht dieses Rankings ist Daimler (WKN: 710000) mit einem KGV von gerade einmal 10,58 (Kurs 68,74 Euro). Das ist insofern bemerkenswert, als dass der Autobauer von Rekord zu Rekord eilt. Paradox, oder?

Nicht ganz. Das Kalkül der Investoren, das dahinter steckt, ist, dass Autobauer als Zykliker exorbitant hoch von der Konjunktur abhängig sind. In schweren wirtschaftlichen Zeiten leisten sich viele halt doch eher mal den Gebrauchtwagen, als den Neuwagen, um es flapsig zu formulieren.

Viele werden daher gerade skeptisch, wenn Rekord auf Rekord folgt, ein Ende dieser Boom-Ära könnte ja hinter jeder Ecke lauern, eine Talfahrt der Aktie die Folge sein. Ob auch das klug ist? Jedem das seine dürfte auch hier eine smarte Devise sein.

Abschließend die Preisfrage: Was lernen wir daraus?

Zunächst einmal, dass das KGV nur eine Kennzahl unter vielen ist, die bei einer Analyse betrachtet werden sollte. Ein hohes KGV kann preiswert sein oder auf sinkenden Gewinnen fußen, ein niedriges KGV teuer sein, wenn der Umsatz möglicherweise droht, einzubrechen. Ein Versteifen nur auf diese Kennzahl macht daher wenig Sinn.

Was unsere vier heißen Kandidaten angeht, gibt es vermutlich für jeden eine optimistische und eine pessimistische Sichtweise, trotz oder gerade wegen der KGV-Bewertung.

Investoren können sich allerdings bei einigen der vier Unternehmen auf spannende Zeiten gefasst machen. Und wer weiß: Vielleicht werden die Tabellenletzten ja irgendwann die Ersten sein?

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Daimler.

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