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Mastercard sieht mehr Wachstumsmöglichkeiten für die Zukunft

Bildquelle: Pixabay, AKuptsova

Die wirtschaftliche Stärke ist in die globalen Märkte zurückgekehrt und Mastercard (WKN:A0F602) sieht bereits positive Auswirkungen auf das Geschäft im Bereich Zahlungsverarbeitung. Da weltweit Milliarden von Karten im Umlauf sind, geht es Mastercard immer dann gut, wenn das Zahlungsvolumen und das Transaktionsvolumen steigen. Da sich das Unternehmen sehr auf die internationalen Märkte konzentriert, hofft Mastercard, dass der Rest der Welt jetzt auch ein schnelleres Wachstum erleben wird – wie wir das in den letzten Jahren in den USA gesehen haben.

Am Dienstag veröffentlichte das Unternehmen den Quartalsbericht zum ersten Quartal. Die Investoren wollten sehen, ob das Wachstumstempo beibehalten werden kann. Das Unternehmen entwickelte sich sogar besser als die meisten erwartet hatten und sieht in naher Zukunft einige Möglichkeiten für noch bessere Wachstumsraten. Werfen wir einen Blick darauf.

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Mastercard startet sehr gut in das Jahr 2017

Die Ergebnisse des ersten Quartals veranschaulichten sehr gut, wie sich der Finanzriese zu Jahresbeginn entwickelt hatte. Die Umsätze stiegen um 12 % auf 2,73 Milliarden US-Dollar. Das war um 80 Millionen US-Dollar mehr, als zunächst erwartet worden war. Die Reingewinne stiegen um 13 % auf 1,08 Milliarden und ergaben damit einen Gewinn pro Aktie von 1 US-Dollar. Auch das war höher als die Konsensschätzung von 0,97 US-Dollar.

Wenn wir einen genaueren Blick auf den Bericht werfen, dann sehen wir, wie konsequent Mastercard diese Zahlen einfährt. Die Umsätze, die operativen Ausgaben und die operative Marge stiegen alle um denselben Prozentsatz. Die operative Marge blieb auf exakt demselben Niveau von 55,1 %. Die fallenden Einkommensteuersätze halfen, das Gewinnwachstum etwas mehr zu erhöhen. Da inzwischen auch weniger Aktien im Umlauf sind, konnte der Gewinn pro Aktie ebenfalls noch weiter steigen.

Bildquelle: Mastercard.

Wenn man sich die Fundamentaldaten ansieht, dann erkennt man, dass sich Mastercard gut entwickelt. Das grenzüberschreitende Volumenwachstum blieb mit 13 % stetig, obwohl das Dollarvolumen nur um 8 % anstieg. Das Zahlungsvolumen der Switch-Transaktionen stieg um 17 % auf 14,7 Milliarden US-Dollar und die Zahl der sich im Umlauf befindenden Mastercards stieg auf 2,4 Milliarden Stück. Das Kaufvolumen stieg weltweit und währungsbereinigt um 4 %. Wenn man allerdings die Gesetzesänderungen in der EU mit einberechnet, dann steigt das Wachstum sogar auf etwa 9 %.

Das Wachstum in Amerika war wieder einmal etwas dürftig. Das Brutto-Dollarvolumen und das Kaufvolumen stiegen nur um jeweils 2 % und 2,4 %. Die Zahl der Transaktionen stieg nur mehr um 0,2 % auf 5,78 Milliarden. Wenn man das mit Wachstumsraten von 17 % in Lateinamerika und fast 25 % in der Region Asien-Pazifik vergleicht, dann muss Mastercard aus den Möglichkeiten in den USA noch mehr herausholen. Die Zahl der Transaktionen von Debit-Karten in den USA ist gesunken und das Kaufvolumen des Debit-Geschäfts war verglichen mit dem Vorjahreswert sogar rückläufig.

Was kommt als nächstes für Mastercard?

CEO Ajay Banga fasste das Quartal wie folgt zusammen: „Wir haben gut begonnen, mit starken Umsätzen und einem starken Gewinnwachstum, das von einem soliden Transaktionsvolumen getragen wurde.“ Der CEO betonte auch, dass die starke Umsetzung ein wichtiger Faktor des Erfolges von Mastercard im Jahr 2017 gewesen war.

Eine Sache, über die sich Mastercard besonders freut, ist Übernahme von VocaLink. Das britische Zahlungstechnologie-Unternehmen betreibt mehrere Plattformen, darunter Geldautomaten, automatische Zahlungen sowie Überweisungen in Echtzeit über mobile Geräte, das Internet oder das Telefon. Mit dieser Übernahme wird Mastercard ein breiteres Segment im Bereich Zahlungsverarbeitung einnehmen. Das Unternehmen hofft, das Wissen von VocaLink zu benutzen, um sich im schnell wachsenden Bereich mobile Zahlungen besser zu etablieren.

Mastercard ist in Bezug auf die eigene Aktie auch weiterhin zuversichtlich. Das Unternehmen kaufte für 1 Milliarde US-Dollar die eigenen Aktien zurück, das etwa 9 Millionen Aktien entspricht. Zusätzlich hat das Unternehmen allein im April 2,4 Millionen Aktien zurückgekauft. Das hat geholfen, den Gewinn pro Aktie schneller als die Umsätze und den Reingewinn steigen zu lassen.

Die Investoren von Mastercard scheinen sich über diese Zahlen zu freuen. Die Aktie stieg um 1 % vor Börsenstart. Das globale Geschäft mit Zahlungsverarbeitung ist extrem kompetitiv geworden, aber Mastercard leistet weiterhin gute Arbeit dabei, seine führende Position zu verteidigen, während das Unternehmen daran arbeitet, noch größer zu werden und eine noch wichtigere Rolle dabei einzunehmen, Geld von einem Ort zum anderen zu transferieren.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Mastercard.

Dieser Artikel wurde von Dan Caplinger auf Englisch verfasst und am 02.05.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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