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Quartalsbericht von Celgene: Preis gegen Volumen

Bildquelle: Celgene.

Celgene (WKN:881244) meldete starke Ergebnisse für das erste Quartal, die allerdings einen Makel hatten.

Die nackten Zahlen

Kennzahl

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Q1 2017

Q1 2016

Veränderung im Jahresvergleich

Umsatz

2,96 Mrd. USD

2,51 Mrd. USD

17,8 %

Operative Einnahmen

1,11 Mrd. USD

1,00 Mrd. USD

10,9 %

Gewinn pro Aktie

1,16 USD

0,99 USD

17,2 %

Datenquelle: Celgene.

Was ist im letzten Quartal passiert?

  • Die Umsätze des Bestseller-Medikaments Revlimid stiegen um 20 % im Jahresvergleich, da die Ärzte das Medikament weiterhin häufig verschreiben und die Patienten es länger einnehmen.
  • Die Umsätze des Medikaments Pomalyst erhöhten sich um 33 % im Jahresvergleich, wobei das internationale Umsatzwachstum von 44 % höher war als die 26 % in den USA.
  • Die Umsätze von Abraxane, die in letzter Zeit etwas stagnierten, stiegen um 5 %, wobei dieses Wachstum komplett außerhalb von Amerika stattfand.
  • Ein Problem hatte Otezla, das ein Umsatzwachstum von 24 % im Jahresvergleich erreichen konnte. Das klingt ziemlich gut, aber die Umsätze in den USA erhöhten sich nur um 14 % im Jahresvergleich. Verglichen mit der vorhergehenden Wachstumsrate ist das eine Verlangsamung. Das Management gab die Schuld mehreren Problemen, wobei das Hauptproblem die geringeren Preise waren, die man einigen Versicherungen anbieten musste. Im Austausch für diese Preisnachlässe erklärten sich die Versicherungsbetriebe allerdings dazu bereit, Otezla mehr Patienten zugänglich zu machen. Damit können Ärzte das Medikament jetzt früher im Krankheitsverlauf verschreiben. Celgene glaubt, dass man den geringeren Preis mit einem höheren Volumen wieder ausgleichen kann.

Bildquelle: Getty Images.

Was das Management zu sagen hatte

Terrie Curran, Präsident für das globale Geschäft mit Entzündung und Immunologie, gab einige Details zur Otezla-Situation: „Der strategische Grund, warum wir das gemacht haben, ist, weil es für die Otezla-Patienten wirklich wichtig ist, Zugang zu dem Medikament zu haben. Das wird sehr positive Auswirkungen auf unseren Marktanteil haben, besonders in der zweiten Jahreshälfte.“ Curran merkte auch an, dass mehr als 40 % der neuen Patienten jetzt schon Otezla nehmen würden. Die Umsätze haben sich am Ende des ersten Quartals und zu Beginn des zweiten Quartals sogar schon etwas erhöht. Damit ist Celgene auf einem guten Weg, um den Ausblick für 2017 zu erfüllen.

Der CEO Mark Alles merkte an, dass das Unternehmen dieses und nächstes Jahr 19 Phase-3-Studien abschließen würde. Damit ist das Unternehmen in einer guten Position, um zukünftiges Wachstum zu generieren. „Der Schlüssel dazu ist eine mehrjährige Strategie, um aggressiv Kapital aufzuwenden und neue Moleküle von den besten wissenschaftlichen und technologischen Plattformen zu bekommen, die mit unserem Kompetenzprofil in Einklang stehen. Diese Investitionen, zusammen mit einer außerordentlichen Umsetzung, bringen uns bedeutende Vorteile, da sich unsere Programme im Endstadium der Pipeline befinden.“

Ein Blick in die Zukunft

Das Management erhöhte – dank der verbesserten operativen Margen – den Ausblick auf den bereinigten Gewinn pro Aktie um 0,05 US-Dollar auf 7,15-7,30 US-Dollar.

Abgesehen von den Zahlen können sich die Investoren auf die 19 Phase-3-Studien freuen, die dieses Jahr fällig werden. Dazu gehört auch eine Studie für Ozanimod bei rückfälliger Multipler Sklerose, die noch vor Ende des zweiten Quartals abgeschlossen sein soll. Die erste Phase-3-Studie war bereits ein Erfolg, genau wie zwei weitere Phase-3-Studien, die den Anwendungsbereich von Revlimid erweitern könnten.

Celgene erwartet in der zweiten Jahreshälfte eine Entscheidung von der amerikanischen Medikamentenbehörde FDA für das Medikament Idhifa, bei akuter myeloider Leukämie zum Einsatz kommt. Zusätzlich erwartet das Unternehmen bis Juni diesen Jahres die Zulassung von Pomalyst in einer Kombination mit Darzalex von Johnson & Johnson, das bei wiederkehrendem rezidiviertem Myelom wirkt. Das sollte das Umsatzwachstum von Pomalyst weiter erhöhen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Celgene und Johnson & Johnson.

Dieser Artikel wurde von Brian Orelli auf Englisch verfasst und am 28.04.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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