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Phillips 66 meldet sich mit großen Gewinnen zurück

Foto: Pixabay, Taken

Nachdem Phillips 66 (WKN:A1JWQU) im letzten Jahr mehrere Probleme hatte, konnte das Unternehmen im ersten Quartal wieder zurückkommen. Das Raffinerieunternehmen lieferte überdurchschnittliche Ergebnisse und meldete einen bereinigten Gewinn von 294 Millionen US-Dollar oder 0,56 US-Dollar pro Aktie. Das war bemerkenswerte 0,51 US-Dollar pro Aktie über der Konsensschätzung der Analysten. Die Ergebnisse aus dem Geschäft mit Chemikalien waren robust. Zusätzlich verbesserten sich die Gewinne aus dem Midstream-Geschäft. Damit konnte die Schwäche aus dem Raffineriegeschäft mehr als ausgeglichen werden.

Die Ergebnisse

Hier ist eine Momentaufnahme, wie sich das letzte Quartal im Vergleich zum vorhergehenden entwickelte und wie es im Jahr zuvor aussah.

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Datenquelle: Phillips 66. Grafik: Autor. Zahlen in Millionen.

Wie die Grafik zeigt, konnte das Segment Chemikalien gute Ergebnisse erzielen. Dieses besteht aus dem Joint Venture 50-50 CPChem mit Chevron (WKN:852552). Für diese starken Ergebnisse waren mehrere Dinge verantwortlich, darunter bessere Margen, ein höheres Absatzvolumen und niedrigere Betriebskosten.

Zu den anderen Höhepunkten des Quartals gehörte das Midstream-Geschäft. Dieses Segment profitierte gleich von mehreren positiven Entwicklungen. Das Freeport LPG Export Terminal konnte fertiggestellt werden. Darüber hinaus gelang bei DCP Midstream (WKN:A0HMVE) die Trendwende. Nachdem das Unternehmen einen Verlust im letzten Quartal hinnehmen musste, meldete sich DCP Midstream im letzten Quartal wieder im grünen Bereich zurück und profitierte von Absicherungen und niedrigeren Kosten. Eine weitere MLP-Investition mit dem Namen Phillips 66 Partners (WKN:A1W27H) lieferte auch ein solides Quartal, da man sich auf stabile Vermögenswerte konzentriert hatte.

Das Raffineriesegment konnte im letzten Quartal aber nicht überzeugen. Die Sparte steckt immer noch in den roten Zahlen, obwohl sie eine bedeutende Verbesserung verglichen mit dem vorhergehenden Quartal durch höhere Margen erzielen konnte. Diese positiven Seiten wurden aber durch die höheren Kosten und das niedrigere Absatzvolumen aufgrund der Bemühungen zur Trendwende wieder ausgeglichen. Viele von diesen Problemen befinden sich jetzt schon im Rückspiegel, das Segment sollte daher die zukünftigen Ergebnisse nicht mehr so stark beeinträchtigen wie bisher.

Wie geht es jetzt weiter?

Phillips 66 und seine Tochterunternehmen befinden sich im Prozess, mehrere größere Projekte umzusetzen. Das sollte die Auswirkungen der Volatilität im Raffineriebereich wieder ausgleichen. Das größte Segment ist das Segment Chemikalien, wo Phillips 66 und Chevron für sechs Milliarden US-Dollar an der Golfküste expandieren. Die Unternehmen erwarten, zwei neue Polyethylen-Werke bis Mitte des Jahres zum Laufen zu bringen. Darüber hinaus soll im vierten Quartal noch ein Ethan-Projekt gestartet werden. Diese Projekte werden die globale Kapazität von CPChem um ein Drittel erhöhen und sollten das Gewinnwachstum in den künftigen Quartalen erhöhen.

In der Zwischenzeit konnte der Bau eines Projektes aus dem mit Midstream-Segment vollendet werden, nachdem das Unternehmen und die Joint-Venture-Partner Energy Transfer Partners (WKN:A0B86A) und Sunoco Logistics Partners (WKN:534056) die kontroverse Dakota Access Pipeline und die Energy Transfer Crude Oil Pipeline vollendet hatten. Die Partner erwarten, dass der Betrieb im Juni aufgenommen wird. Das bedeutet, dass die Pipeline in der zweiten Jahreshälfte immer mehr Gewinn abwerfen sollte.

Bildquelle: Getty Images.

Zusätzlich stellte Phillips 66 die Expansion des Beaumont Terminal während des letzten Quartals fertig. Damit wurde die Lagerkapazität auf neun Millionen Barrel erhöht. Das Unternehmen möchte bis Mitte des Jahres seine Kapazität um 1,2 Millionen Barrel weiter erhöhen und befindet sich gerade im Prozess, die Exportkapazität von 400.000 Barrel pro Tag auf 600.000 Barrel zu erhöhen. Diese Expansion wird auch die Gewinnkapazität im Midstream-Segment erhöhen.

Die beiden MLPs von Phillips 66 haben allerdings noch mehrere Projekte am Laufen, die 2017 und danach abgeschlossen werden sollten. Bei Phillips 66 Partners zeigen sich gute Fortschritte beim Bau der Bayou Bridge Pipeline, die zusammen mit Energy Transfer und Sunoco Logistics Partners gebaut wird. Die Partner erwarten, dass dieses Projekt bis Ende des Jahres den Betrieb aufnehmen wird. In der Zwischenzeit verkündete Phillips 66 Partners, man würde gerade eine neue Plastikeinheit in der Raffinerie von Phillips 66 eröffnen. Dieses Projekt soll Anfang nächsten Jahres beschlossen werden. Bei DCP Midstream arbeitet man weiterhin an Sand Hills Pipeline, die noch dieses Jahr den Betrieb aufnehmen sollte. Zusätzlich baut das Unternehmen ein neues Gasverarbeitungswerk, das bis Ende nächsten Jahres fertig sein sollte. DCP ist auch eine Partnerschaft mit Kinder Morgan (WKN:A1H6GK) eingegangen, um gemeinsam an einer Pipeline zu arbeiten. Kinder Morgan dachte, dass man dieses Projekt auf 1,7 Milliarden Kubikfuß pro Tag Transportkapazität für Erdgas ausbauen könnte. Es steht im Raum, dass die Größe dieses Projektes noch erhöht wird.

2017 wird ein wichtiges Jahr für Phillips 66, da mehrere Expansionsprojekte in den Segmenten Chemikalien und Midstream den Betrieb aufnehmen werden. Der Großteil des zukünftigen Wachstums scheint von den MLPs zu kommen, die an mehreren interessanten Projekten arbeiten.

Foolishes Fazit

Dank seinem diversifizierten Portfolio konnte Phillips 66 nach einem schwierigen Jahr 2016 wieder steigende Gewinne vermelden. Die starken Ergebnisse in den Bereichen Chemikalien und Midstream konnten die anhaltenden Probleme im Bereich Raffinerie ausgleichen. Diese beiden Segmente sollten die Ergebnisse dieses Jahr noch weiter erhöhen, da weitere Projekte bis zum Jahresende vollendet werden sollten. Da die meisten Projekte im Bereich Raffinerie jetzt abgeschlossen sind und sich die Bedingungen in der Industrie verbessern, sollte 2017 ein deutlich besseres Jahr für Phillips 66 werden.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Kinder Morgan. The Motley Fool empfiehlt Chevron.

Dieser Artikel wurde von Matthew DiLallo auf Englisch verfasst und am 28.04.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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