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Alphabet schwingt sich in neue Höhen auf

Bildquelle: Google.

Das Mutterunternehmen von Google, Alphabet (WKN:A14Y6H) veröffentlichte starke Ergebnisse für das erste Quartal 2017 nach Marktschluss am letzten Donnerstag. Dabei zeigte sich schon, wie stark das Unternehmen immer noch im mobilen Bereich und auf YouTube ist. Darüber hinaus lief es auch in den anderen Sparten gut.

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Bildquelle: Alphabet.

Das große Ganze

Die vierteljährlichen Umsätze stiegen um 22,2 % im Jahresvergleich (24 % währungsbereinigt) auf 24,75 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 23 % bei den operativen Einnahmen auf 6,568 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn erhöhte sich um 29 % auf 5,426 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn pro verwässerte Aktie stieg um 28,4 % auf 7,73 US-Dollar. Google gibt keinen spezifischen Ausblick, aber der Gewinn und der Umsatz waren beide deutlich höher als die Konsensschätzung von 24,19 Milliarden US-Dollar und 7,40 US-Dollar pro Aktie.

“Unsere exzellenten Ergebnisse stellen einen wunderbaren Jahresstart 2017 dar,” sagte Alphabet-CFO Ruth Porat. “Wir profitieren weiterhin von unseren Investitionen in Produktinnovation und wir haben gute Ergebnisse in unseren neuen Unternehmen unter dem Dach von Alphabet.”

Das Unternehmen teilt das Geschäft in zwei primäre Segmente auf: Google und “Verschiedenes”. In der folgenden Tabelle siehst du wie sie sich im Jahresvergleich entwickelt haben.

Kennzahl 3 Monate bis 31. März 2016 3 Monate bis 31. März 2017 Wachstum im Jahresvergleich
Google

Umsätze

20,092 Milliarden USD 25,802 Milliarden USD 28,4 %
Google operative Einnahmen 6,245 Milliarden USD 7,598 Milliarden USD 21,7 %
Verschiedenes 165 Millionen USD 244 Millionen USD 47,9 %
Verschiedenes operative Einnahmen (Verlust) (774 Millionen USD) (855 Millionen USD) keine Angabe

Datenquelle: Alphabet.

Zu Google

Beginn wir mit Google, da dieses Segment ja das ganze Geld für Alphabet generiert. Dazu gehören die Suche, Android, Maps, Chrome, Google Play, Gmail und YouTube. Nicht vergessen sollten wir Commerce, Apps, die Cloud und die Hardware.

Das Werbegeschäft machte den Großteil der Umsätze des Unternehmens aus und stieg wie üblich um 18,8 % im Jahresvergleich auf 21,411 Milliarden US-Dollar. Die Werbeumsätze von Google selbst stiegen um 21,5 % auf 17,403 Milliarden US-Dollar. Den größten Beitrag zu diesem gesunden Wachstum machte die mobile Sparte. Die Werbeeinnahmen der Netzwerkmitglieder von Google wuchsen um 8,6 % auf 4,008 Milliarden US-Dollar.

In der Zwischenzeit stieg die Zahl der Klicks um 44 % im Jahresvergleich. Dazu gehört auch ein Wachstum von 53 % bei den bezahlten Klicks auf den Google-Seiten und ein Anstieg um 10 % bei den Netzwerkmitgliedern. Die Durchschnittskosten pro Klick, womit gemessen wird, wie viel Google pro Anzeige verdient, fielen um 19 % im Jahresvergleich. Dabei fielen die Kosten bei Google um 21 % und bei den Netzwerkmitgliedern um 17 %. Die Investoren können der guten Performance von YouTube dafür danken, wo TrueView mit seinen Werbeanzeigen die Kunden früher erreichen und damit geringer monetarisieren als traditionelle Webseiten.

Alphabet merkte auch an, dass die Methodologie für bezahlte Klicks und die Kosten pro Klick im letzten Quartal geändert worden waren. Damit werden auch weitere Kategorien wie das Engagement auf TrueView mit eingeschlossen. Gleichzeitig wird das mangelnde Engagement basierend auf Versuchformaten ausgeschlossen. Daher spiegeln die oben genannten Kennzahlen eine moderate Erhöhung bei den bezahlten Klicks und einen moderaten Rückgang bei den Kosten per Klick wieder.

Google gab uns auch ein paar Einblicke in die neue Methode. Im letzten Quartal stieg die durchschnittliche Zahl der bezahlten Klicks um 36 %, während die Kosten per Klick um 15 % fielen. Mit dieser neuen Methode hätten die bezahlten Klicks in Q4 2016 ein Wachstum von 39 % ergeben und der Rückgang bei den Kosten pro Klick würde bei 17 % liegen.

Die sonstigen Einnahmen von Google erhöhten sich um starke 49,4 % im Jahresvergleich auf 3,095 Milliarden US-Dollar. Grund dafür war die gute Performance von Google Play, der Hardware und den Cloud-Lösungen.

Zu der Sparte Verschiedenes

Diese Sparte bleibt weiterhin unprofitabel, wie erwartet. Sie konnte aber ein solides Umsatzwachstum von 47,9 % im Jahresvergleich auf 244 Millionen US-Dollar erreichen. In dieser Sparte finden sich mehrere interessante Unternehmen im Frühstadium. Ähnlich wie in den letzten Quartalen, seit Alphabet auf die Meldung der Zahlen nach Segmenten umstieg, wurde der größte Teil der Umsätze hier von Nest, dem Unternehmen für das verbundene Zuhause, Verily, einem Biowissenschaftsunternehmen und Fibre, einem Unternehmen für Hochgeschwindigkeitsinternet erreicht. Der operative Verlust beinhaltet auch die Kosten von Unternehmen, die noch keine Umsätze generieren wie Calico, das sich auf die Verlängerung der Lebenserwartung konzentriert, Google Capital, das sich um Kapitalinvestitionen kümmert und Google X, das sich mit den Science-Fiction-Projekten befasst.

“In dieser Sparte bestimmten wir die Größe und die Geschwindigkeit der Investitionen, je nachdem wie sich die Unternehmen entwickeln und welche Zwischenziele sie erreichen,” sagte Porat während der Konferenzschaltung zum letzten Quartal. “Wir erwarten, dass sich die kurzfristigen Investitionen in bestimmten Bereichen mit den Investitionen erhöhen, während sich die Unternehmen auf die Kommerzialisierung zubewegen.”

Alphabet erinnert die Investoren immer wieder daran, dass diese Unternehmen sich in verschiedenen Industrien bewegen und sich auch in verschiedenen Wachstumsstadien befinden. Daher sind deren Ergebnisse nicht so leicht vorhersehbar wie das reifere Geschäft mit der Online-Werbung.

Die Zukunft

Während der Telefonkonferenz besprach Porat auch die Aufwärtsspirale, die von dem Kerngeschäft mit der Werbung generiert wurde.

“Die starken Ergebnisse in unserem Werbegeschäft erlauben es uns, mehr in neue Dinge zu investieren, die das Wachstum mit zusätzlichen Umsätzen erhöhen können. Dazu gehören die Cloud, Hardware und YouTube-Abonnementangebote. Die Cloud ist eine unserer wichtigsten strategischen Prioritäten aufgrund der großen Möglichkeiten in diesem sich schnell entwickelnden Sektor. Die Tatsache, dass die Voraussetzung für einen Erfolg mit vielen unserer Stärken deckungsgleich sind, ermöglicht es uns, weiterhin hier langfristig zu investieren. Die Hardware bleibt eine weitere interessante Wachstumsmöglichkeit für uns. Die Frühindikatoren haben sie im letzten Quartal schon gesehen.”

Alles in allem ist es offensichtlich, das Alphabet aus allen Rohren feuert und jede Menge Eisen gleichzeitig im Feuer hat. Das ist dank der starken Einnahmen aus dem Werbegeschäft möglich.

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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Alphabet (A und C).

Dieser Artikel wurde von Steve Symington auf Englisch verfasst und wurde am 28.04.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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