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Novo Nordisk: The First Cut is the Deepest

Foto: Pixabay

Beim dänischen Insulinproduzenten Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) gab es in letzter Zeit oft Grund zur Sorge. Schock auf Schock folgte, als die Prognosen nach und nach gekippt worden sind. Oh Schreck, oh Schreck, oh Schreck, habe ich damals selbst gesagt.

Nun, da die schlimmste Zeit des Weltmarktführers hoffentlich vorbei sein dürfte, sollten Investoren dennoch überlegen, was sie aus dem etappenartig verlaufenden Kursverfall lernen können.

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Eine Lehre, die quasi über allem steht, ist die Folgende:

The First Cut is the Deepest

Ja, der erste Einschnitt ist der Tiefste. Lass uns hierzu noch einmal die vergangenen Kursstürze rückwirkend betrachten:

  1. Nachdem im August des letzten Jahres die erste Prognosesenkung erfolgte, ging es steil bergab. 51,40 Euro betrug noch am 1. August der Aktienkurs, bis zum 13. Oktober ging es bis auf 35,88 Euro nahezu kontinuierlich bergab. Ein Verlust von 15,52 Euro, beziehungsweise rund 30 % im Vergleich zum Kurs des 1. August.
  2. Die zweite Prognosesenkung erfolgte sodann im November. Der Kurs erholte sich zwar zwischenzeitlich bis auf 37,77 Euro am 27. Oktober, fiel nach erneut revidierter Wachstumsaussicht aber bis zum 23. November auf ca. 29,72 Euro. Ein Verlust von 8,05 Euro je Aktie, beziehungsweise 21 % im Vergleich zum 27. Oktober.
  3. Als letztes erfolgte (bislang) die Senkung Anfang Februar dieses Jahres. Hier ging es von 33,79 Euro je Aktie am 01. Februar auf 31,20 Euro am 2. Februar bergab. Ein Verlust von 2,59 Euro je Aktie, beziehungsweise 8 % im Vergleich zum Vortageskurs.

Wie du anhand dieser drei signifikanten Einschnitte sehen kannst (und der letzte war bekanntlich derjenige, der sogar sinkende Prognosen nicht mehr ausschloss!) war der erste Einbruch der Tiefste und der letzte sogar nur vergleichsweise geringfügiger Natur.

Weitere Erkenntnisse aus dieser Entwicklung

Neben der reinen Erkenntnis, dass der erste Einbruch prozentual gesehen der schlimmste gewesen ist, lassen sich noch weitere analytische Schlussfolgerungen erzielen, die sogar auf andere anwendbar Aktien sind.

  1. Zum einen können wir daraus erkennen, dass besonders sichere Wachstumsgiganten mit viel Vorschusslorbeeren gehandelt werden. Der erste Einbruch im August zeigt deutlich, wieviel heile Welt in solch einem als sicher geltenden Wert eingepreist gewesen ist. Vielleicht sollte man daher gerade vorsichtig sein, wenn der Markt sich auf vermeintliche Sicherheit eingeschossen hat? Das Enttäuschungspotenzial ist jedenfalls enorm.
  2. Zum anderen lernen wir daraus, dass sich mehrfache, gleichartige Enttäuschungen nicht mehr gleichsam stark auswirken. Ist die heile Welt erst einmal zerstört, springen viele sicherheitsfanatische Anleger ab. Weitere Enttäuschungen sind zwar noch erkennbar, manchmal auch noch signifikant, aber spätestens, wenn die Sorgenwolken stetig über der Aktie kreisen, wird der Markt hochgradig pessimistisch. Weiterer Pessimismus gewissermaßen zusätzlich eingepreist. Hier könnten findige Investoren tendenziell anknüpfen, um zu überprüfen, ob das Geschäft vielleicht auf lange Sicht wieder aufwärts geht und möglicherweise ein Schnäppchen zu machen ist.

Egal wie du zu Novo Nordisk stehst…

…der Sturz des dänischen Insulinherstellers kann in jedem Fall auch für dich hilfreich sein. Selbst wenn du nicht der Meinung bist, dass das Unternehmen derzeit mit einem Discount gehandelt wird und sich zu einem langfristigen Investment eignet, sollte dir der imposante Fall seit August zumindest lehrreich sein, was Aktien mit zu viel marktübergreifender Zuversicht angeht.

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Vincent besitzt Aktien von Novo Nordisk. The Motley Fool empfiehlt Novo Nordisk.

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